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(Veganer) Apfelkuchen – Premiere in meiner Küche

Vor ein paar Tagen stand ich vor der großen Herausforderung, einen veganen Kuchen backen zu wollen. Das erste Mal in meinem Leben! Denn unter den Gästen zu unserem Kindergeburtstag gab es auch einen Veganer, dem ich natürlich ebenfalls einen leckeren Kuchen anbieten wollte. Absolutes Neuland für mich. So überlegte ich etwas hin und her – und entschloss mich, einen veganen Apfelkuchen zu backen. Premiere in meiner Küche! Vorhang auf für meinen ersten veganen Kuchen. Klar war ich etwas skeptisch, da ich mich fragte, ob ein veganer Kuchen wirklich schmecken kann.

Und wie! Musste ich selber feststellen. Ich habe gleich zwei Apfelkuchen gebacken: einen für den Kindergeburtstag und den anderen für die Kita. Und beide waren ratzifatzi weg. Als ich bei unseren Gästen so nebenbei erwähnte, dass das Apfelkuchen Rezept vegan sei, bekam ich als Antwort ein bloßes Achselzucken. Schmeckt trotzdem! Die Kinder waren auch überzeugt. Nur der vegane Kuchenliebhaber wusste es, zu schätzen – und fragte mich gleich nach meinem Rezept.

Da ich diesen Kuchen auch für die Kita gebacken habe, wollte ich den Teig etwas gesünder machen – und habe dementsprechend zusätzlich Dinkelmehl und gemahlene Haselnüsse verwendet. Wem das zu viel Firlefanz ist, kann auch nur 300 g Weizenmehl nehmen. Und wer etwas Zeit sparen möchte, kann auch ohne Probleme Apfelmus aus dem Glas nehmen.

Mein Fazit: Ja, dieser vegane Apfelkuchen hat mich geschmacklich total überzeugt. Und dennoch werde ich ihn das nächste Mal in der nicht-veganen Version backen – und statt pflanzliche Margarine & Sojamilch einfach Butter & Kuhmilch verwenden.

Zutaten (für Springform Ø 26 cm):

Fürs selbstgemachte Apfelmus:
1,5 Äpfel
300 ml Wasser
4 EL brauner Zucker
½  Zitrone, Saft

alternativ: 8 EL Apfelmus aus dem Glas

Für den Apfelkuchen:
170 g pflanzliche Margarine (oder Butter)
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Mehl
100 g Dinkelmehl
40 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
ca. 100 ml Sojamilch (oder Milch)
2 Äpfel
brauner Zucker & Zimt
gehobelte Mandeln

Und so geht´s:
1. Für den selbstgemachten Apfelmus Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden. In einen Topf geben. Wasser, braunen Zucker und Zitronensaft miteinander vermischen. Zu den Äpfeln geben. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und mit einem Pürrierstab zu Apfelmus verarbeiten.

2. In der Zwischenzeit eine Springform (Ø 26 cm) mit etwas zerlassener pflanzlichen Margarine (alternativ Butter) ausfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Ofen auf 180°C Ober- / Unterhitze vorheizen. Weiche Margarine oder Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. 8 EL selbstgemachten Apfelmus (oder alternativ Apfelmus aus dem Glas) untermischen. Restlichen Apfelmus anderweitig verwenden.

3. In einer zweiten Schüssel beide Mehlsorten, Backpulver & Prise Salz miteinander vermengen. Die Mehl-Mischung mithilfe eines Handrührgerätes unter den Teig rühren. Anschließend löffelweise Sojamilch oder normale Milch untermischen, bis der Teig eine schöne Konsistenz hat. Den Teig in die vorgefettete Springform füllen.

4. Äpfel schälen, entkernen und in kleine, dünne Spalten schneiden. Jetzt die Apfelspalten strahlenförmig auf dem Kuchen verteilen. Etwas braunen Zucker & Zimt vermengen und den Kuchen damit bestreuen. Zum Abschluss die gehobelten Mandeln über dem Kuchen verteilen. Den Kuchen jetzt insgesamt 40-45 Minuten backen – und eventuell die letzten 15 Minuten mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe. Fertig!

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