Gesunde Buddha Bowl (für Reise-Liebhaber)

Januar 2, 2018

(Gastartikel von Lena vom Blog lenasfoodforfriends). Ich bin seit fünf Stunden wieder in Deutschland und sitze gerade am Rechner. Nach meiner Nepalreise möchte ich nämlich unbedingt meinen Gastbeitrag für Gabriela schreiben. Uns beide verbindet nämlich nicht nur die Leidenschaft zu bloggen, sondern auch das Reisen in ferne Länder. Deswegen freue ich mich also wahnsinnig, hier als Urlaubsvertretung fungieren zu dürfen, euch ein bisschen, etwas über meine vegetarische Ernährung zu verraten – und ein super lecker, gesundes Rezept zu verraten. Buddha Bowl!

Ich bin absoluter Verfechter davon, mit Gemüse herrlich lecker und einfach zu kochen – und schreibe deshalb seit 2013 auf meinem Foodblog lenasfoodforfriends über gesunde und schnelle Alltagsküche. Ich habe immer zu von meinen Freunden gehört, wie aufwendig und schwer doch Kochen ist und dann den Entschluss gefasst, ihnen mit meinem Blog genau das Gegenteil zu beweisen.

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Warum gesund Kochen gar nicht schwer ist

Gesund habe ich für mich selbst ziemlich leicht definiert – und zwar soll Gemüse die Hauptrolle in meinem Essen spielen. Das bedeutet, ich versuche frische und saisonale Gemüseprodukte so zu verarbeiten, dass sie die Hauptdarsteller sind. Das kann nur ein Gemüse sein, aber auch viele verschiedene kombiniert. Ergänzt wird das Ganze dann durch Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte, Kräuter und eben herrliche Gewürze. So lange ich das schaffe, geht es mir gut und es schmeckt zudem auch richtig köstlich! Da ich von April bis November einen eigenen Saisongarten habe, kann ich, was Gemüse angeht, aus den Vollen schöpfen. Mein aller-, allerliebstes Gericht ist deshalb die Buddha Bowl. Die schmeckt nicht nur fabelhaft, sondern sieht auch noch hübsch aus und ist gesund.

Buddha Bowl – perfekte Resteverwertung (vor dem Urlaub)

Und wer von euch genauso gerne verreist, wie Gabriela und ich, dem sei gesagt, Buddha Bowls eigenen sich auch super, um vor dem Urlaub noch schnell ein paar Kühlschrankreste zu verbrauchen. Ihr habt noch 1 Karotte oder einen halben Apfel, 50 g Feta und ein paar gekochte Bohnen, außerdem 3 EL Reis vom Vortag? Kein Problem! Denn eine Buddha Bowl ist schnell gezaubert. Sie ist auch super, um zusammen mit Kindern zu kochen und zu essen, denn jeder kann sich in seine Bowl füllen, was er mag.

Meine Variante: mit grünen Bohnen, Mais-Couscous und weißem Bohnen-Hummus

Ich mache ganz oft Hummus entweder aus Kichererbsen, Linsen, weiße Bohnen oder Schälerbsen – dazu kaufe ich gerne Gläser vorgekochter Hülsenfrüchte im Bioladen, da das Selbstkochen doch ziemlich lange dauert. Zusammen mit Tahin, Eiswürfeln und Gewürzen wird daraus in 1 Minute Hummus. Den Mais-Couscous kann man genau wie jede Couscoussorte einfach mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher überbrühen und ebenfalls nach 5 Minuten genießen. Die Bohnen dünste ich mit Zwiebeln, Butter und etwas Wasser für 12 Minuten – und in der Zwischenzeit bereite ich den kompletten Rest zu. Zucchini und Mangold anbraten und mit etwas Schmand und Gewürzen mischen, Möhren raspeln, Tomaten vierteln und Petersilie klein hacken. Und dabei spielt es wirklich gar keine Rolle, welches Gemüse oder welche Milchprodukte ihr verwendet, kombiniert einfach warme und kalte Zutaten und peppt es mit Gewürzen, Kräutern und Nüssen auf.

Rezept Buddha Bowl

Rezept: Buddha Bowl für 2 Personen

100 g grüne Bohnen
1 kleine Zwiebel
1 TL Butter
100 g Mais-Couscous (oder normaler Couscous)
Rest von Paprika, Zucchini, Mangold oder Spinat
1 EL Olivenöl
100 g Sahne, Schmand oder Frischkäse
1 Glas weiße Bohnen oder Kichererbsen (ca. 200 g)
2–3 EL Tahin
2 Eiswürfel
2 Knoblauchzehen
Zitronensaft
Rohkost, z. B. Möhren, Apfel, Kohlrabi, Tomaten

Zubereitung Buddha Bowl – so einfach geht´s:

1. Die grünen Bohnen waschen und putzen und dann halbieren. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. In einem kleinen Topf mit Deckel die Butter zerlassen und die Zwiebeln darin andünsten. Bohnen zugeben und ebenfalls einige Minuten unter Rühren andünsten. Ca. 50 ml Wasser zugeben und bei kleiner Hitze im geschlossenen Topf ca. 12 Minuten dünsten. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2. In der Zeit den Couscous nach Packungsanleitung zubereiten. Die Zucchini, Mangold, Paprika etc. in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Olivenöl ca. 6-7 Minuten anbraten. Schmand zugeben und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

3. Bohnen zusammen mit Tahin, Eiswürfeln, Knoblauch und Zitronensaft cremig pürieren und mit Salz und ggf. Olivenöl abschmecken.

4. Rohkost raspeln oder klein schneiden. Kräuter waschen und ebenfalls klein hacken. Alles nebeneinander in einer Schüssel oder einem tiefen Teller anrichten und mit den Kräuter bestreuen.

Dazu passen auch toll noch geröstete Sonnenblumen- und Kürbiskerne.

 

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Wollt ihr mehr köstliche, gesunde Rezeptideen von Lena? Dann huscht doch schnell auf ihren Blog – und bestellt ihr gerne kulinarische Grüße von mir!

Rezept und alle Fotos von Lena vom Blog lenasfoodforfriends

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