20 Tipps für Bali mit Baby oder Kleinkind

Mai 4, 2016

Dieser Artikel wurde aktualisiert am

Einen Teil der Elternzeit auf Bali verbringen? Klingt wie ein Traum? Zu schön, um wahr zu sein? Dabei ist diese geschenkte Freizeit, die perfekte Gelegenheit, um sich als Familie unter Palmen eine kleine Auszeit zu gönnen und nebenbei seinem Nachwuchs die große weite Welt zu zeigen. Papa & ich hatten uns in der gemeinsamen Elternzeit für Bali entschieden – denn diese indonesische Insel erschien uns die perfekte Destination mit einem Baby zu sein. So packten wir im Winter Kind & Kegel und reisten gemeinsam mit unserem kleinen 8-monatigen Weltenbummler Richtung Südostasien. Und ja, wir wurden für unsere – nennen wir es mal Risikobereitschaft – reich belohnt und kamen mit einer Menge wundervollen Erfahrungen, Erlebnissen & Erinnerungen zurück. Rückblickend kann ich allen Eltern, die ernsthaft mit dem Gedanken spielen, mit ihrem Baby oder Kleinkind zu verreisen, nur raten, dieses kleine Abenteuer zu wagen. Und falls auf deiner Wunschliste ebenfalls die Insel der Götter stehen sollte, habe ich für dich insgesamt 20 Tipps für Bali mit Baby zusammengefasst. Doch bevor ich mit diesen Tipps loslege, habe ich auf Wunsch von vielen Eltern im Folgenden meine Tipps für familienfreundliche Unterkünfte auf Bali zusammengestellt.

Bali mit Kindern – Tipps für familienfreundliche Unterkünfte

  • Sidemen: Samanvaya*, einer der schönsten Unterkünfte auf Bali mitten in den Reisefelder; was für ein Ausblick vom offenen Bungalow, mit Infinity Pool
  • Sidemen: Abian Ayu Villa*, direkt daneben & wesentlich günstiger als das Samanvaya, trotzdem sehr schön & tollem Ausblick, Pool
  • Sanur: Tropical Bali Hotel*, tolle, ruhige, liebevoll dekoriert, mit Pool, von ganz netten Franzosen geführt
  • Ubud: Grand Sehati & Spa Ubud*, direkt im Zentrum, trotzdem ruhige Lage, total schön, mit Pool
  • Ubud; Pondok Naya*, etwas außerhalb von Ubud, aber ein kleines Träumchen mitten in den Reisfeldern, wunderschönen Bungalows & Pool
  • Nusa Lembongan: Pondok Baruna Frangipani*, sehr schöne Anlage mit großem Pool, das Essen im eigenen Restaurant ist hervorragend & preiswert
  • Amed: Blue Moon Villas Ressort*, sehr schöner Ausblick vom Pool aus aufs Meer, sehr komfortable Zimmer
  • Jimbaran: Bali Breezz Hotel*, einfache, aber trotzdem wunderschöne Unterkunft mit Pool, viel Auslauf & in der Nähe vom Strand; ich habe mich hier super wohlgefühlt
  • Gili Air: Sunrise Resort*, hier gibt es sehr unterschiedliche Bungalows, Frühstück gibt es direkt am Strand & der große Pool ist ein echter Pluspunkt

Bali mit Baby – Tipps 2

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1. Step by step – Zwischenstopps einlegen

Unumstritten, der Flug von Deutschland nach Bali ist sehr lang. Deswegen kann ein längerer Zwischenstopp bei der Reise mit einem Baby oder Kleinkind eine sehr gute Alternative sein, um die An- oder Abreise angenehmer zu gestalten und nebenbei auch noch andere Orte von der weiten Welt zu sehen. Eventuell kommt auch ein mehrtägiger Stopp in Frage. Wir haben auf der Hinreise eine Nacht in Jakarta in der Nähe vom Flughafen übernachtet, um gleich am nächsten Morgen weiterzufliegen. Auf der Heimreise haben wir uns mehr Zeit gelassen und haben 1,5 Tag in Jakarta und zwei Tage in Istanbul verbracht. Abhängig von der / den Airline / Airlines bieten sich als weitere Zwischenstopps beispielsweise auch Dubai, Bangkok, Singapur, Kuala Lumpur, Hong Kong oder Taipei an (aus eigenen Reiseerfahrungen kann ich dir alle Städte sehr ans Herz legen).

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2. Gelassen in der neuen Zeitzone ankommen

Die Zeitumstellung kann den Eltern & dem Baby schon zu schaffen machen. Je nachdem ob wir in Deutschland Winter- oder Sommerzeit haben, beträgt diese zu Bali 8 oder 7 Stunden. Daher meine Empfehlung: die ersten Tage etwas ruhiger angehen, um gelassen und ohne jeglichen Stress anzukommen – das gilt auch für die balinesische Zeitzone. Wir haben uns für die ersten Tage in Sanur eine wunderschöne Unterkunft gebucht mit einem großen Pool und tollen gemütlichen Zimmern, sodass wir uns gleich wohl gefühlt haben. Und am ersten Tag sind wir nach dem Frühstück alle drei wieder schlafen gegangen, schließlich hatten wir ja für Unternehmungen & Erkundungen noch ausreichend Zeit.

Brief an Omi

3. Dein Baby ist der absolute Star

Allgemein sind viele asiatische Länder extrem kinderlieb – doch die Balinesen legen gerne noch mal eine Schippe drauf. So sind viele buchstäblich kindervernarrt. Der Nachteil: Dein Baby oder Kind ist der absolute Star – und du rückst in den kläglichen Hintergrund. Der Vorteil: Ein großartiger Türöffner mit Erfolgsgarantie zu den einheimischen Menschen und in vielen Fällen bekommen Mama und Papa einen kurzfristigen Babysitter – und das ganz umsonst 😉 . Mit anderen Worten, die Eltern können auch mal in Ruhe und in Zweisamkeit ihr Essen genießen, während das Baby irgendwo in einer hinteren Ecke von mehreren Frauen oder neugierigen Männern bespaßt und wie ein König behandelt wird. Mein Tipp: Nutze die Gelegenheit und komme mit den Einheimischen über deinen kleinen Reisebegleiter ins Gespräch. Ich habe auf all meinen Reisen noch nie so viel lokalen Kontakt gehabt wie auf Bali & in Malaysia.

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4. Mein Kind der Mittelpunkt – wie gehe ich damit um?

Wir fanden es großartig, dass unser kleiner Weltenbummler auf Bali der kleine Star war – denn ihm hat die Aufmerksamkeit von allen Seiten sehr gut gefallen und wir konnten dadurch manchmal auch die Ruhe zu zweit genießen. Jedoch kann ich auch verstehen, wenn andere Eltern es nicht mögen, dass ihr Kind von anderen auf den Arm genommen wird. Zumal es für die Balinesen auch fast selbstverständlich ist, dass sie fremde Kinder – oft auch ungefragt – einfach auf den Arm nehmen und sogar weggehen, um völlig euphorisch mit dem süßen Kind vor den Freunden oder Kollegen anzugeben. Deswegen mein Tipp: Überlege dir vorher, wie du / ihr mit solchen Situationen umgehen willst / wollt. Wenn du partout nicht willst, dass Fremde es auf den Arm nehmen, dann denk dir irgendwelche banalen Ausreden aus – so wie: Das Kind ist müde. Das Kind muss essen. oder Es ist ein bisschen krank und braucht etwas Ruhe. Meiner Meinung nach ist hier eine kleine Notlüge besser aufgehoben, als zu sagen: Ich möchte nicht, dass sie mein Kind anfassen. Das könnte zu unangenehmen Situationen führen …

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5. Herzlich willkommen in Restaurants, Warungs & Rumah Makan

Zweifelsohne, Kinder sind auf Bali ÜBERALL herzlich willkommen. Vor allem kleinen europäischen Rabauken mit hellen Haaren und großen blauen Augen kann kein Einheimischer widerstehen. Dementsprechend sind sie auch in allen Restaurants gern gesehene Gäste – im Gegensatz zu vielen Lokalitäten in Deutschland. Und das balinesische Essen ist einfach ein kulinarischer Traum (mein absolutes Lieblingsessen Gado Gado). Jedoch haben viele Restaurants, Warungs oder Rumah Makan keine Hochstühle für Kinder. Daher waren wir froh, dass wir unseren Buggy dabeihatten. Es gibt extra fürs Reisen auch verschiedene zusammenklappbare Sitzhilfen für Babys oder Kleinkinder. Meiner Meinung nach durchaus sinnvoll – jedoch haben wir auf so eine Sitzalternative verzichtet, da wir unser Gepäck möglichst schmal halten wollten (*hüstel*).

6. Vom kleinen Feinschmecker & der kulinarischen Kreativität

Sind die Babys im Breialter und haben noch nicht genügend Zähnchen, um festere Nahrung zu essen, wird es auf Bali manchmal etwas komplizierter und erfordert in vielen Fällen ein wenig kulinarische Kreativität. In sehr großen Supermärkten, beispielsweise in Sanur und sicherlich auch in Kuta, ist es möglich Gläschen zu kaufen. Jedoch sind große Supermärkte nur selten auf Bali zu finden. Auf Nusa Lembogan, den Gilis & Lombok und in Ubud, Penestanan, Sidemen, Ahmed, Canggu & Jimbaran habe ich jedenfalls keine Gläschen gefunden. Deswegen habe ich für den Fall der Fälle ein paar Reserve-Gläschen mitgeschleppt (hatte insgesamt 10 Stück dabei und bin mit diesem Kontingent über 4 Wochen sehr gut zurechtgekommen). Ansonsten findest du auf Bali sehr häufig die Kette Indomaret (ähnlich einem 7-Eleven), da kannst du verschiedene Babybrei-Sorten in pulverform, Instant-Haferflocken und auch Milchpulver, Windeln, Feuchttücher etc. kaufen. Da der asiatische Getreidebrei meistens sehr süß ist, habe ich ebenfalls eine Packung aus Deutschland mitgebracht. Falls das Baby noch ein Milchfläschchen bekommt, empfehle ich ebenfalls, dieses aus Deutschland mitzunehmen – da Milchpulver in Asien meistens gezuckert ist. Unser kleiner Weltenbummler (gerade mal 2 Zähnchen) bekam meistens viel frisches Obst und hat Wassermelone, Mango, Kokosnusss & Papaya geliebt. Auch Bananen standen täglich auf seinem Speisplan, die sich extrem praktisch auch unterwegs einfach aus der Schale löffeln lassen. Außerdem gab es für ihn sehr oft Reis, Fisch, Kartoffeln, Pfannkuchen, Omelettes oder Kartoffelpüree. Und in den meisten Fällen hat er bei uns einfach etwas mitgegessen. Mein Tipp: Wenn du im Restaurant für dein Kind babygerechtes Essen haben möchtest, dann solltest du klare Vorstellungen davon haben, was du möchtest – und diese auch kommunizieren. Denn hier müssen schon klare Ansagen gemacht werden, so etwas wie: Habt ihr irgendetwas, was das Baby essen kann, am besten mit Gemüse – versteht der Balinese nicht unbedingt ;-). Außerdem empfehle ich ein eigenes babygerechte Besteck und ggf. auch Teller selber mitzubringen.

Bali mit Baby – Tipps 7

7. Dein Fahrer wird dich schnell finden

Großer Pluspunkt: Auf Bali ist ein privater Fahrer auf jeden Fall erschwinglich. Das war auch der Grund, warum wir uns vor Ort kein eigenes Auto gemietet haben. Je nach eigenem Verhandlungsgeschick und Distanzen kann man bereits für 25 bis 35 Euro einen Fahrer mit einem komfortablen Auto und Klimaanlage für den ganzen Tag mieten. Wenn man sogar darüber nachdenkt, einen Fahrer für mehrere Tage zu buchen, dann bleibt sicherlich noch mehr Verhandlungsraum. Wir haben mit unseren Fahrern super gute Erfahrungen gemacht – und weil wir einen kleinen Mitreisenden dabei hatten, sind sie immer sehr umsichtig gefahren (manchmal für meinen Geschmack auch etwas zu langsam). Wenn man sich zum Beispiel von einem Ort zum anderen fahren lässt, dann kann man auch auf dem Weg einige Spots besuchen. Sprecht das aber vorher ab, damit keine Missverständnisse entstehen. Außerdem empfehle ich für solche Fahrten einen eigenen Maxi Cosy (kann auch auf einer Fähre, einem Speedboat, Boot oder im Flugzeug sehr nützlich sein) oder Kindersitz mitzubringen, denn diese sind auf Bali eine Rarität. Achte unbedingt darauf, dass hinten im Auto oder Taxi auch Anschnallgurte sind. Ach ja, und noch einen Tipp: Um einen Fahrer zu organisieren, muss du nicht zwingend in einem Büro oder über eine Agentur buchen (bloß nicht diesen Fehler am Flughafen tun!). Einfach auf der Straße irgendwelche Leute fragen. Du wirst sehen, dein Fahrer wird dich ganz schnell finden.

Unser Fahrer von Sidemen nach Amed

Unser Fahrer von Sidemen nach Amed

8. Taxi fahren – unbedingt mit Taximeter oder Festpreis absprechen

Auch Taxi fahren ist auf Bali bezahlbar und eine gute Fortbewegungsmöglichkeit. Achte aber unbedingt darauf, dass es ein Taxi ist, das mit einem Taximeter fährt – zum Beispiel der Firma Blue Bird Taxi. Dieses Taxiunternehmen fährt vor allem in den touristischeren Regionen, etwas außerhalb könntest du ein Problem haben, eins zu finden. Wenn du mit einem anderen Taxiunternehmen fahren solltest, das nicht mit einem Taximeter fährt UNBEDINGT VORHER einen Festpreis ausmachen und ggf. verhandeln – denn sonst kann am Ende der Fahrt eine teure Überraschung auf dich warten. Dies gilt auch, wenn du durch andere Personen zum Beispiel an der Rezeption ein Taxi bestellst – kläre unbedingt vorab, wieviel dich etwa das Taxi kosten wird. Achte auch beim Taxi darauf, dass hinten Kindersitz-gerechte Gurte vorhanden sind.

Bali mit Baby – Tipps 10

9. Bali ohne Mopeds? Unvorstellbar!

Auf Bali rasen sie ständig an einem vorbei: die unendlich vielen Mopeds. Sie sind nicht nur bei den Touristen sehr beliebt, sondern werden fast für alle Wege auch von den Einheimischen genutzt. So werden beispielsweise die Kinder damit zur Schule oder die Oma zum Arzt gebracht. Der Anblick von einer ganzen Familie mit mehreren Mitgliedern auf einem Moped ist allgemein in Asien keine Seltenheit. Auch auf die Gefahr hin, dass jetzt ein großer empörter öffentlicher & frenetischer Aufschrei erfolgt: Wie konnten sie nur! Was für Rabeneltern! – gestehe ich, dass auch wir gemeinsam mit unserem kleinen Weltenbummler Moped gefahren sind. Wir haben uns halt kulturell in puncto Verkehrsmittel nur den lokalen Begebenheiten angepasst 😉 Und bevor gleich das Jugendamt vor meiner Haustür steht, gebe ich dir noch schnell ein paar Tipps, die du beim Mopedfahren mit deinem Baby beachten solltest. 1. Ich habe unseren kleinen Weltenbummler in der Trage vor den Bauch geschnallt und hinter Papa gesessen, so war er wenigstens ein bisschen geschützt. 2. Auch wenn auf Bali fast gar keiner mit einem Helm fährt – und ja, auch ich finde es sehr verlockend bei tropischen Temperaturen, den Helm lieber zu Hause zu lassen – solltest du trotzdem nur mit einem fahren. 3. Achte darauf, dass das Baby gut bedeckt ist, damit es vor der Sonne und dem Fahrtwind geschützt ist – hierfür bieten sich beispielsweise Moltontücher gut an. Ein Hut ist ebenfalls unverzichtbar und eventuell auch eine Sonnenbrille. 4. Der Verkehr auf Bali kann echt heftig, unübersichtlich & wuselig sein, deswegen gibt es Gegenden, in denen Mami & Papi aus Sicherheitsgründen darauf lieber verzichten sollten, beispielsweise in Kuta oder um Ubud herum (der reinste Horror). Kommt ja nicht auf die halsbrecherische Idee von Jimbaran nach Kuta mit dem Moped zu fahren … Meines Erachtens fande ich das Mopedfahren aber auf Nusa Lembongan, in Sidemen, Ahmed & Jimabaran ganz okay. Ach ja, auf Bali gibt es ojeks – Mopedfahrer, die dich deutlich günstiger als ein Taxi an die gewünschten Orte fahren. Vielleicht für den einen oder anderen eine gute Alternative …

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10. Der praktische Weggefährte: Buggy

Auch wenn die Gehwege oft nicht unbedingt Kinderwagen-freundlich sind, waren wir trotzdem sehr froh unseren Buggy dabeizuhaben. Denn so konnte unser kleiner Reisebegleiter verhältnismäßig gut von A nach B transportiert werden oder unterwegs auch ein kleines Nickerchen einlegen. Und da es in den meisten Restaurants auf Bali keine Hochstühle gibt, bot unser Buggy immer eine gute Sitzalternative. Selbstverständlich war ich oft am Fluchen und die Gehwege beispielsweise in Ubud erfordern schon sehr viel sportliche Anstrengung & Geduld, dennoch hätte ich auf unserer Reise unseren Buggy keinen Moment missen wollen. Meine Empfehlung: bloß mit keinem unhandlichen Kinderwagen das Abenteuer Bali wagen. Also beispielsweise ein Teutonia oder ein Emmaljunga wäre meines Erachtens der absolute Wahnsinn. Ein kleiner, einfacher Buggy ist definitiv die bessere Wahl, er sollte vom Gewicht sehr leicht sein, ein Sonnenverdeck haben und einfach zusammenklappbar sein. Ich habe ganz ehrlich im Internet nach dem leichtesten Buggy gesucht und habe mich ohne großes wenn und aber für einen entschieden, der nur 5 Kilo wiegt. Ich hatte eigentlich von diesem nicht viel erwartet und nur gehofft, dass er irgendwie die Bali-Reise übersteht – notfalls hätte ich ihn auch dort gelassen. Aber das preisgünstige Ding hat mich eines besseren belehrt und mittlerweile erweist der Buggy mir schon seit Monaten hier in Deutschland gute Dienste und hat zusätzlich auch noch eine 5-wöchige abenteuerreiche Reise nach Malaysia erfolgreich überlebt.

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11. Bahasa Indonesia: selamat pagi, sama-sama, super bagus & Co.

Obwohl auf Bali in der Regel die Einheimischen ganz gut Englisch können oder zumindest ein paar linguistische Sachverhalte beherrschen, empfehle ich trotzdem, sich ein paar Worte bahasa indonesia anzueignen. Denn ein freundliches Dankeschön (terima kasih), Bitteschön (sama-sama) Guten Morgen (selamat pagi), Wie geht es dir (apa kabar), Sehr gut (bagus oder: super bagus) und Auf Wiedersehen (selamat tinggal) auf indonesisch sind ein guter Türöffner zu den Balinesen. Oft reagieren diese sehr erfreut und sind dir sofort wohlgesonnen. Und außerdem bietet das Beherrschen von ein paar Sprachbrocken auch die Möglichkeit, mit älteren Menschen, kleinen Kindern oder anderen Kontakt aufzunehmen, die kein Englisch sprechen. Durch meine spärlichen Sprachkenntnisse konnte ich so einige nette Konversationen führen, die ansonsten nicht möglich gewesen wären – und mich mit anderen Müttern über unsere Kinder austauschen. Ich persönlich empfinde, bahasa indonesia als erstaunlich leicht zu erlernen, hierfür kann ich dir die App von babbel.com oder den kleinen Sprachführer Kauderwelsch Indonesisch – Wort für Wort empfehlen. Ach ja, und hatte ich schon erwähnt, dass du deine neuerworbenen Kenntnisse in bahasa indonesia zu 95% auch in Malaysia anwenden kannst?

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12. Die Regeln der Kunst des Verhandelns

Wer auf Bali verhandelt, kann sehr viel Geld sparen – denn hier gehört das Verhandeln zum Alltag dazu. Und mit einem kleinen süßen Kind auf dem Arm fällt das Verhandeln in vielen Fällen noch effektiver aus – denn wer kann diesem exotischen Rabauken widerstehen? 😉 Im Restaurant oder Supermarkt gibt es meistens feste Preise, aber beispielsweise auf dem Markt oder an Souvenirständen wird oft erwartet, dass du verhandelst. In diesen Fällen frage ich fast immer sehr freundlich und mit einem Lächeln nach einem Preisnachlass und man merkt eigentlich sofort, ob das Verhandeln gewünscht ist oder nicht. Mehr als ein freundliches nein kann ja schließlich nicht passieren. Man bekommt fürs Verhandeln und für das Preisverhältnis schnell ein gutes Gefühl. Generell empfehle ich bei der Hälfte oder sogar etwas drunter vom gewünschten Preis anzusetzen, oft trifft man sich bei 60-70 % vom Ausgangspreis. Und bitte nur verhandeln, wenn man wirklich beabsichtig etwas zu kaufen. Preisnachlässe bekommt man auch oft vor Ort in der Unterkunft, hier sollte man jedoch erst mal nach einer realistischen Preisspanne fragen, also bloß nicht bei der Hälfte anfragen. Oft gibt es eine Vergünstigung in der ersten oder ab der zweiten Nacht. Und auch Fahrer oder Taxifahrer lassen gerne mit sich verhandeln.

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13. Mehr Freiheit für spontane Entscheidungen bei der Unterkunft

Ich weiß, dass viele Menschen auf Reisen Planungssicherheit benötigen. Denn für diese grenzt die Vorstellung, nicht zu wissen, wo sie heute nächtigen werden – und zudem noch mit einem Baby (!) – an einen Albtraum. Jedoch gibt es auf Bali eine große Vielzahl an Unterkünften, sodass man meiner Meinung nach in den seltensten Fällen vor Ort Probleme hat, eine passende Unterkunft zu finden. Wir hatten vorab nur die Unterkunft auf unserer ersten Station (Sanur) und über Weihnachten auf den Gili Inseln gebucht. Alle anderen Unterkünfte haben wir uns vor Ort gesucht und sind damit sehr gut gefahren. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: 1. mehr Flexibilität bei der Suche, 2. oft stehen dann mehrere Zimmer zur Verfügung, sodass man nach den eigenen Bedürfnissen entscheiden kann, welches am besten passt (zum Beispiel Babyphone-Nähe zum Pool oder Restaurant, Treppen innerhalb des Zimmers, funktioniert die Klimaanlange etc.), 3. mit ein bisschen Verhandlungsgeschick ist es auf Bali nicht unüblich, vor Ort einen Preisnachlass zu bekommen (dies ist bei einer Vorabbuchung nicht möglich), insbesondere, wenn man 2-3 Nächte oder sogar länger bleibt. Mein Tipp: einfach fragen – mehr als ein freundliches nein kann nicht passieren ;-), 4. mehr zeitlichen Raum für spontane Entscheidungen. Wer kennt es nicht, auf einmal hat man das Gefühl wirklich an einem Ort angekommen zu sein – und dann muss man diesen wieder verlassen, nur weil alles vorab schon geplant und gebucht ist? Urlaub bedeutet vor allem die Seele baumeln und sich viel Raum für Flexibilität und spontane Entscheidungen zu lassen – die ideale Herangehensweise auf Bali.

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Ein weiterer Tipp für die Suche nach einer Unterkunft vor Ort: informiert euch vorab auf Online-Portalen (z.B. booking.com), in speziellen Gruppen (z.B. auf Facebook) oder in passenden Foren (z.B. reisefrage.net) nach möglichen Unterkünften. Ich lese mir hierzu auch gerne Gästebewertungen auf tripadvisor durch und schaue mir deren Fotos an. Notiert euch die Adressen und wenn ihr einen Fahrer habt besprecht mit ihm vorab, dass ihr noch keine Unterkunft habt und dass ihr zusammen eine suchen müsst. Meistens ist das für die Fahrer überhaupt kein Problem und im Preis inbegriffen. Oft haben die Fahrer sogar noch einen Tipp oder eine Empfehlung. Und während ihr sucht, könnt ihr die Augen offenhalten, ob noch eine andere Unterkunft euren Weg kreuzt. Vor Ort haben wir dann in den meisten Fällen nur für eine oder maximal zwei Nächte vorab bezahlt und angekündigt, dass wir vielleicht länger bleiben wollen. So haben sie uns das Zimmer freigehalten und wir konnten auf unseren Erkundungen schauen, ob wir noch etwas Schöneres finden.

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14. Die erfrischende Abkühlung vor der balinesischen Haustür: der Pool

Augen auf bei der Wahl der Unterkunft, denn ein Pool ist schon etwas sehr Feines. Denn nicht nur, dass er eine willkommene erfrischende Abkühlung vor der eigenen balinesischen Haustür bietet, der Pool ist oft auch die einzige Möglichkeit vor Ort gemeinsam mit dem kleinen Reisebegleiter ins Wasser zu gehen. Denn die meisten Strände auf Bali sind aufgrund von zu hohen Wellen und kaum Schattenplätzen nicht unbedingt fürs Baden mit Baby oder Kleinkind geeignet.

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15. Die perfekten Reisebegleiter

Einige Dinge sollten auf einer Reise mit einem Baby unbedingt im Koffer sein, denn sie sind praktisch und verhelfen dir in vielen Fällen zu mehr Freizeit. Zweifelsohne ist das Babyphone der absolute Spitzenreiter unter den perfekten Reisebegleitern. So haben wir unseres während des Mittagsschläfchens für entspannte Stunden am Pool genutzt. Je nach dem wie groß die Reichweite ist, ermöglicht es abends auch einen Besuch in ein naheliegendes Restaurant oder in einer Bar zu zweit. Außerdem hatten wir auch einen Maxi Cosy, eine Babytrage & ein Reisebett dabei – und alle Begleiter erwiesen sich als sehr nützlich. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Reisebetten sehr schwer, sperrig oder / und umständlich im Aufbau sind. Meine Empfehlung: das von Baby Björn. Es ist zwar ziemlich teuer (auch gebraucht), jedoch jeden Cent wert. Es ist zwar als Gepäckstück ein wenig sperrig, wiegt jedoch mit Tasche nur fünf Kilo und ist innerhalb von 20 Sekunden auf- oder abgebaut. Und lässt sich auch fix komplett auseinanderbauen, sodass alle Teile mal zwischendurch gewaschen werden können. Mein absoluter Tipp: Das Babybett kann auch hervorragend als Laufgitter am Strand oder Pool eingesetzt werden.

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16. Kreativität & Geschicklichkeit beim Wickeln

Auf Bali unterwegs wickeln ist oft ein schwieriges Thema, denn dort findet Mami kaum Bereiche mit Wickelkommoden. Deswegen ist hier ein wenig Kreativität und Geschicklichkeit gefragt. Glaube mir, dank meiner zahlreichen Reisen gemeinsam mit meinem kleinen Begleiter habe ich gelernt, in fast allen Lebenslagen und an fast allen Orten zu wickeln – notfalls auch im Stehen. Mit einer helfenden Hand vom Papa eigentlich relativ einfach. Eine Wickelunterlage (zum Beispiel ein Moltontuch oder eine Einwegunterlage) so wie Feuchttücher sollte man immer dabeihaben. Wickeln am Strand, im Auto auf der Rückbank oder im Buggy ist auch immer eine gute Möglichkeit. Und falls man an einem Tag etwas länger unterwegs ist, dann empfehle ich eine extra saugstarke Windel.

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17. ATM & Babybedarf – immer gut gerüstet

Bevor du an einen anderen Ort fährst, der etwas abgelegener vom touristischen Gewusel ist, erkundige vorab, ob es dort ATMs (Geldautomaten) gibt – denn es gibt nichts Blöderes, als plötzlich irgendwo ohne Geld dazustehen. Wir haben zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass es in ganz Sidemen nur einen ATM gegeben hat, der nur Mastercard (also keine Visa) nahm. Auf Nusa Lembongan gab es keinen einzigen ATM, so auch auf Gili Meno – und in Ahmed habe ich auch nur einen Geldautomaten gesehen. Das gleiche gilt natürlich auch für den Bedarf fürs Baby, beispielsweise Windeln, Babynahrung, Feuchttücher etc. Erkundige vorab, ob du vor Ort diese Dinge dort bekommst – ggf. solltest du dich vorher ausreichend eindecken. Merke: Du kannst mit größter Wahrscheinlichkeit sicher sein, dass du fürs Baby fündig wirst, wenn es dort einen Indomaret gibt.

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18. Hier ist Mami gerne auf Hilfe angewiesen

Für mich persönlich gehören die Indonesier mit zu den freundlichsten Menschen auf der Welt. Und obwohl der ausgeprägte Tourismus auf Bali einige Einheimische zu sehr geschäftstüchtigen Menschen gemacht hat, sind sie dennoch sehr herzlich und begrüßen dich an jeder Ecke mit einem freundlichen Lächeln. Außerdem sind die Balinesen in der Regel auch sehr hilfsbereit – und das sogar ohne unbedingt für ihre Dienste extra Geld zu erwarten. Mein Tipp: Manchmal muss man direkt nach Hilfe fragen, um auch Hilfe zu bekommen. Denn Balinesen neigen nicht unbedingt dazu, sich vom Weiten auf einen zu stürzen, wenn sie sehen, dass du zum Beispiel mit dem Buggy Hilfe benötigst. Dennoch bekommt man an jeder Ecke selbstverständlich eine helfende Hand, wenn man sie braucht und direkt danach fragt. Und klar, mit einem süßen Baby an deiner Seite steigt die Hilfsbereitschaft schnell ins Unermessliche. Ach ja, und wenn du mal eine freie Hand brauchst und dein Kind kurz zwischenparken musst, dann freut sich dein Nachbar garantiert, wenn er dein Baby kurz mal auf dem Arm halten darf 😉 .

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19. Die unterschiedlichsten Antworten auf die gleiche Fragestellung …

Ich persönlich habe die Erfahrungen gemacht, dass Indonesier nicht gerne zugeben, wenn sie etwas nicht wissen. Vielleicht ist das kulturell bedingt, da es als unhöflich erachtet wird, etwas zu verneinen – also zu sagen, ich kenne den Weg nicht oder ich weiß es nicht. Deswegen rate ich dazu, mehrere Personen zu befragen, wenn man eine Auskunft benötigt und zum Beispiel nach dem Weg oder nach Fahrzeiten vom Boot fragt. Glaube mir, ich habe schon sehr unterschiedliche Antworten auf die gleiche Fragestellung erhalten …

Bali mit Baby – Tipps 20

20. Der Moment für die Ewigkeit

Wenn Mami & Papi gemeinsam mit ihrem kleinen Reisebegleiter die Welt erkunden, sollte eigentlich in allen Situationen eine relativ gute Kamera zur Hand sein. Denn diese Momente sollten mit Fotos & Videos für die Ewigkeit und für die Daheimgeblieben festgehalten werden. Auch wenn mittlerweile viele Smartphones oder iPhones gute Aufnahmen machen, bin ich persönlich immer noch ein großer Fan von einer Spiegelreflexkamera. Ja, es kann sein, dass diese Kameras bald ausgedient haben und in einigen Jahren nur noch als antikes Relikt angesehen werden, dennoch liefert sie bei einer fachkundigen Handhabung immer noch viel bessere fotografische Ergebnisse und bietet mehr kreativen Spielraum als ein Smartphone oder iPhone. Für Videos kann ich eine GoPro empfehlen, die zweifelsohne in der Anschaffung nicht besonders günstig ist. Die Qualität der Videos ist aber top – für die ausschließliche Aufnahme von Fotos kann ich sie aber persönlich nicht empfehlen.

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15 Gründe, warum Bali das perfekte Reiseziel mit einem Baby ist

Hotelempfehlungen Bali mit Baby – meine Erfahrungen

Checkliste: Fliegen mit Baby

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25 comments

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  6. Comment by Michaela

    Michaela Reply Juni 10, 2016 at 2:42 pm

    Wir haben uns mit dem Thema Elterngeld noch nicht auseinander gesetzt,aber weisst du wieviele Monate man max.zusammen Elternzeit nehmem kann? Wuerden auch gerne reisen 🙂

    • Comment by gabriela_urban

      gabriela_urban Reply Juni 10, 2016 at 3:01 pm

      Hallo Michaela,

      gemeinsam in der Elternzeit reisen ist eine super tolle Erfahrung – und vor allem die Gelegenheit. So weit ich weiß, müssten es maximal 6 Monate sein, die man gemeinsam Elternzeit nehmen kann. Denn insgesamt stehen einem 14 Monate zu, davon darf die Mutter maximal 12 und minimal 2 nehmen. Das bedeutet, dass ihr euch bei Belieben die verbleibenden 12 aufteilen könntet. Lohnt sich auf jeden Fall! Ich hoffe, ich habe es irgendwie verständlich formuliert 😉 Ich weiß, dass sich die Bestimmungen fürs Elterngeld ab dem 01/07/2015 etwas verändert haben, ich kenne mich sozusagen nur mit denen davor aus. Wenn du weitere Fragen hast, gerne immer fragen. LG Gabriela

  7. Comment by Michaela

    Michaela Reply Juni 10, 2016 at 3:54 pm

    Danke Gabriela,das hast du total toll erklaert.Ich werde mich dann nochmal naeher beraten lassen,wenn die Beantragung naeher rueckt. Hoffe die Bestimmungen haben sich dahin gehend nicht gross veraendert. War auf jedenfall sehr mutmachend dein Beitrag 🙂

    • Comment by gabriela_urban

      gabriela_urban Reply Juni 10, 2016 at 3:58 pm

      Da freue ich mich ???? Das ist auf jeden Fall auch ein Ziel, was ich verfolge: andere Eltern zum Reisen inspirieren. LG Gabriela

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  11. Comment by Anna

    Anna Reply Januar 13, 2017 at 7:54 am

    Hallo,

    vielen Dank für die tollen Tips. Wir planen eine Singapur-Bali-Reise mit unserem einjährigen Sohn.
    Ich suche gerade nach einem praktischen Buggy. Darf ich fragen welchen Buggy ihr mithattet?

    Danke.
    LG Anna

    • Comment by gabriela_urban

      gabriela_urban Reply Januar 13, 2017 at 10:41 am

      Hallo Anna, ja, kann dir sogar einen sehr praktischen Buggy empfehlen – und zwar den von Baby Cab. Kannst du zum Beispiel bei Amazon bestellen. Ich hatte mir vor meiner Balireise eine ganz einfache Variante gekauft, die nur 6 Kilo wog. Und der hat echt so einige Reisen durchgestanden. War super begeister. Mittlerweile habe ich mir einen anderen der gleichen Firma angeschaff, der 5 verschiedene Liegepositionen hat. Der wiegt so gegen 8 Kilo. Und gerade hat er sich auf meiner Reise durch Kambodscha & Sri Lanka bewährt 😉 … Viel Spaß beim Weiterplanen eurer Reise. Liebe Grüße Gabriela

  12. Comment by Anna Fernandez

    Anna Fernandez Reply März 29, 2017 at 8:12 pm

    Hallo Gabriela,

    ich bin sehr froh auf deinen Blog gestossen zu sein. Wir planen aktuell mit unseren beiden Kindern (3 Jahre / 7 Monate) einen Monat auf Bali (Juni). Vor drei Jahren waren wir schon mal drei Wochen mit KInd NUmmer 1 dort und haben ein wenig was gesehen (Canggu, Ubud, Amed), aber wenn ich anfange zu recherchieren, merke ich, dass wir soooo viel noch gar nicht gesehen haben.
    Würdest du mir eure Route auf Bali verraten
    ?
    Bei ersten Mal hatten wir auch immer mal wieder einen Fahrer gehabt, um von A nach B zu kommen. Jetzt überlege ich, ob es ggf. Sinn machen würde, ein Auto zu mieten. Ich hatte schon gelesen, dass ihr einen Fahrer hattet. Habt ihr denn Leute getroffen, die dort selbst gefahren sind. Ist das halbwegs sinnvoll? Irgendwie denke ich, es wäre einen Tick flexibler und günstiger…? Wir würden uns nämlich eher nicht trauen, mit den kids mit dem Roller zu fahren…von daher denke ich darüber nach….

    Freue mich von dir zu hören!

    Liebe Grüße,
    Anna

    • Comment by Gabriela Urban

      Gabriela Urban Reply April 1, 2017 at 2:34 pm

      Hallo Anna,

      unsere Route damals war Sanur – Nusa Lembongan – Lombok – Gili Air – Ubud – Penestanan – Sidemen – Amed – Jimbaran. Kann diese Route eigentlich gut weiterempfehlen, allerdings mit ein paar kleinen Abweichungen: 1. statt Gilt Air würde ich Gili Meno machen, Gili Air finde ich mittlerweile auch ganz schön überlaufen 2. von den Gilis kann man ebenfalls super mit dem Speedboat nach Amed fahren, dann muss man gar nicht so einen Umweg fahren, wie wir es damals gemacht haben. Allerdings hat Bali noch wunderschöne andere Orte zu bieten. Im Norden zum Beispiel muss es unheimlich schön und auch noch etwas ursprünglicher sein.

      Zum Thema eigenes Auto. Klar, ist man immer um einiges flexibler, wenn man ein eigenes Auto vor der Tür hat. Und ich bin eigentlich immer ein ganz großer Fan vom Auto mieten, denn so kann man noch viel besser andere Orte erkunden und vielleicht noch tollere Unterkünfte finden, die weiter weg sind. Wenn ihr auch auf die Gilis & und Nusa Lembongan wollt, macht es da keinen Sinn. Also vielleicht 2 Wochen oder so ein Auto mieten? Habe definitiv ebenfalls Leute dort getroffen, die sich ein eigenes gemietet haben … Ich würde dann unbedingt einen eigenen Autositz für die Kinder mitbringen, denn mit den Kindersitzen ist es da so eine Sache.

      Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte. Wenn du weitere Fragen hast, gerne immer fragen. Am liebsten würde ich gleich mitkommen wollen 😉 Liebe Grüße Gabriela

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  18. Comment by Mia S.

    Mia S. Reply Januar 7, 2018 at 8:51 am

    Liebe Gabriela.
    Weiter Weltenbummler bleiben mit Baby, Dank deinem Bericht, fühle ich mich darin mehr als bestärkt. Danke für deinen wahnsinnig tollen Beitrag. Was mich noch interessiert. Hattest du das Gefühl, man ist zb. auf den Gilli s, zu weit weg von medizinischer Versorgung? Unser kleiner ist im geplanten Mai Urlaub dann 8Monate alt.Mir selbst ist nie was passiert, aber nun hat man ja auch nicht nur die Verantwortung für sich, wenn man reißt. LG Mia

  19. Comment by Wojciech Laka

    Wojciech Laka Reply Mai 29, 2018 at 8:07 am

    Hallo Gabriela, welch Impfung brauchen
    wir für unsere Sohn?
    Wenn wir das tun wird er 10 Monate sein.
    Schönen Gruß,
    woJ

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  21. Comment by Jan

    Jan Reply Mai 6, 2019 at 2:47 pm

    Hallo Gabriela. Ich bin Papa in Elternzeit und wir sind auch gerade auf Bali! Die Mama ist normalerweise arbeiten aber auch grd mit auf Bali. Daher bin ich auf deinen Blog gestoßen! Finde ihr super interessant und sehr hilfreich! Einige Tipps wie zum Beispiel das Reisebett sind wirklich unverzichtbar! Das kann ich nur bestätigen! Schau doch mal bei uns vorbei und sag was du davon hältst!? http://www.ickeunddu.de – Also lass von dir hören liebe Gabriela! Thumbs up! LG Jan von Icke&Du

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