Alle Artikel in: Reisegeschichten

Liebeserklärung an die Alfama in Lissabon

Wer die wahre Seele Lissabons kennenlernen möchte, sollte sich im Verwirrspiel der Gassen in der Alfama verlieren. Denn hier im ältesten Stadtviertel Lissabons ticken die Uhren noch ganz anders. Nirgendwo in Lissabon sind die Gassen enger, nirgendwo gehen Anmut und Verfall so eine unverwechselbare Symbiose morbiden Charmes ein, nirgendwo ist es so schön authentisch wie hier in der Alfama. Und obwohl dieses Stadtviertel mittlerweile auch bei den Touristen sehr hoch im Kurs steht, hat sich die Alfama dennoch an vielen Ecken ihr ganz besonderes Flair bewahrt. Echt. Unverwechselbar. Oft auch schäbig, dreckig und abgenutzt. Dafür mit ganz viel Herz und Seele. Alfama – hier wohnt die wahre Seele Lissabons Von den jahrhundertealten Fassenden bröckelt der Putz, kaputte Kacheln – die sogenannten Azulejos – zieren die Häuser, vor den Fenstern hängen Wäscheleinen, die bunten Türen sind teilweise so niedrig, dass man sich bücken muss, um einzutreten, farbenfrohe Kanarienvögel halten am Eingang Wache, winzige Hinterhöfe versprühen eine ganz besondere Atmosphäre und alte Frauen stehen am Fenster und unterhalten sich mit der Nachbarin im gegenüberliegendem Fenster. Zweifelsohne, hier …

Kinder werden nicht als Rassisten geboren

Das ist Fakt. Denn Babys und kleine Kinder haben keine Vorurteile gegenüber dem Anderssein. In ihrer kleinen Welt spielen andere Bedürfnisse eine ausschlaggebende Rolle. Deswegen sind äußere Merkmale wie zum Beispiel Kopftuch oder andere Hautfarbe für sie völlig irrelevant. Viel wichtiger ist, dass sie sich geborgen fühlen und dass man ihre Aufmerksamkeit gewinnt. Oft reichen schon ganz einfache Dinge, wie ein herzliches Lächeln, etwas zu Essen oder ein lustiges Spiel – und schon sind sie dem Fremden freundlich zugewandt. Die Grenzen sind aufgehoben. Die Berührungsängste sind spurlos verschwunden. Der Welt ohne Vorurteile begegnen Dieses Phänomen beobachte ich bei meinem kleinen Sohn – vor allem, wenn wir gemeinsam auf Reisen sind. Und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Er hat diese kindliche wohlgesonnene Art, mit der er seiner Umwelt begegnet. Dabei interagiert er ohne jegliche Vorurteile – denn Vorurteile kennt er nicht. Soweit reicht seine Denkweise NOCH nicht. Er unterscheidet nur zwischen „mag ich“ oder „mag ich nicht“. Die erste Begegnung mit einer Burka Mit 10 Monaten hat mein Kind in Malaysia das erste Mal …

14 außergewöhnliche Reiseziele mit Kindern – die dich begeistern werden

Zweifelsohne, Reisen mit Kindern ist ein großes Abenteuer. Und immer mehr Familien zeigen ihrem Nachwuchs die weite, faszinierende Welt. Jedoch sind viele Eltern bei der Auswahl des nächsten Reisezieles gemeinsam mit ihren Kindern immer noch sehr vorsichtig – und stillen ihr Fernweh lieber an altbewährten Reisedestinationen wie zum Beispiel Barcelona, Portugal, USA, Neuseeland, Bali, Thailand oder Sri Lanka. Doch da draußen warten noch ganz viele weitere spannende Reiseziele, die auch mit Kindern sehr zu empfehlen sind. Deswegen habe ich 11 Familienreiseblogger nach ihren außergewöhnlichen Reise-Empfehlungen – die vor allem mit Kindern gut geeignet sind – gefragt. Und herausgekommen sind 14 spektakuläre Geheim-Reisetipps, die rund um die ganze Welt führen. Von Europa, nach Afrika & Asien über Südamerika & Australien – hier findest du eine kunterbunte Vielzahl an inspirierenden Reiseideen, die dich garantiert begeistern werden. Jedoch möchte ich dich vorab darauf hinweisen, dass das reiselustige Weiterlesen an sehr vielen Stellen akutes & großes Fernweh verursacht. Und ja, ich spreche aus eigener Erfahrung. Denn spätestens seit diesem Artikel hat sich meine persönliche Bucket List um eine Vielzahl …

Das nächste Reiseabenteuer wartet

Ich habe es SCHON WIEDER getan. Wie sehr ich doch diesen Satz liebe. Denn wenn ich ihn sage, meine ich damit, dass ich erneut einen Flug gebucht habe. Das bedeutet, dass die nächste Backpacker-Reise bevorsteht. Bei diesem Gedanken macht mein Herz immer ganz große Luftsprünge. Der Puls steigt. Es kribbelt im Bauch – und ja, ich habe regelrecht Flugzeuge im Bauch. Wenn ich mir vorstelle, dass mein fast 2-jähriger Sohn und ich bereits in 1,5 Wochen in einem anderen Land sein werden. Fühlt es sich richtig an, dann setze es auch in die Tat um Doch wo geht es diesmal hin? Ich muss zugeben, dass ich mir diese Frage ebenfalls lange gestellt habe. Normalerweise denke ich über die Wahl der nächsten Reisedestination nicht lange nach. Ich habe eine Idee, checke, ob ich einen relativ günstigen Flug finde. Und schon ist die nächste Reise gebucht. Es ist durchaus schon mal vorgekommen, dass von der fiktiven Idee bis zur tatsächlichen Buchung gerade mal ein paar Stunden vergangen sind. Ich liebe gerade meine persönliche Freiheit, spontan Entscheidungen treffen …

Colombo – meine Liebe auf den 2. Blick

Die meisten Reiseführer, Blogs & Co. sagen, dass man die 2 Millionen Metropole Colombo auf seiner Reise durch Sri Lanka ohne schlechtes Gewissen auslassen kann. Sie sei zu voll, schmutzig, heiß und außerdem gäbe es nicht wirklich viel zu sehen. Fast hätte ich selber auf diesen gutgemeinten Ratschlag gehört. Zumal mir auch andere Personen – die schon sehr lange in Sri Lanka leben – von einem Besuch abrieten. Doch meine Neugierde war trotz aller Warnungen geweckt. Da ich eigentlich ein großer Fan von asiatischen Metropolen bin, wollte ich mir unbedingt ein eigenes Bild machen. Eine kurze Begegnung Mein erster Besuch in Colombo war schrecklich. Eigentlich war es ja nur ein Durchfahren. Denn auf unserer Familienreise durch Sri Lanka nahmen wir den local bus von Negombo aus nach Colombo, um dort am Bahnhof gleich in den nächsten Bus Richtung Südküste zu steigen. Doch bereits die erste Fahrt im absolut überfüllten Bus ins nur 30 km entfernte Colombo wurde zu einer richtigen Tortur. Das Gute: Mein Sohn, Papa & ich hatten einen Sitzplatz. Das war’s dann aber …

Zuhause angekommen. Oder: mein Problem mit der Liminalität

Der Tag danach … Heute bin ich um 3 Uhr morgens aufgewacht. Draußen war es stockdunkel und im ersten Moment überkam mich ein ungewohntes Gefühl der absoluten Orientierungslosigkeit. Ich wusste nicht, wo ich war. Dieses nicht-zu-wissen-Gefühl war für mich sehr eigenartig. Es fühlte sich an, als ob ich gerade auf dem weiten Meer treiben würde, erwischt von einer meterhohen Welle, untertauche und nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Absolut orientierungslos. Doch im zweiten Moment kam schon die Erkenntnis. Nach einer 7-wöchigen Reise durch Kambodscha und Sri Lanka gemeinsam mit meinem kleinen Sohn wachte ich das erste Mal wieder in meinem eigenen Bett auf. Komisch. Da reise ich durch ferne Länder, besuche über 30 Orte, übernachte ständig in anderen Betten, weiß nicht, wohin mich meine Reise als nächstes führt, erkunde völlig planlos die Welt. Und erst zuhause übermannt mich das Gefühl von Orientierungslosigkeit … Das Problem hat einen Namen: Liminalität Vor ein paar Tagen bin ich in einem Buch über das Wort Liminalität gestolpert. Dieser Begriff wird in der Ethnologie verwendet und beschreibt einen …

Warum ich das Reisen mit meinem Kind so bereichernd finde

Eva hat in ihrer Tochter die ideale Reisepartnerin gefunden. Denn durch sie, hat sie gelernt, wieder auf ihr Bauchgefühl zu hören, auf Reisen mit gutem Gewissen vom Standardprogramm abzuweichen  und in einem anderen Tempo zu reisen. Ein ganz besonders Schlüsselerlebnis hatte sie mit ihrer Tochter in Nepal. Willst du wissen, was sie dort erlebt hat? Eva vom Blog Miriam und Eva unterwegs nimmt dich mit – und zeigt dir in ihrem Gastbeitrag, wie bereichernd es sein kann, mit Kindern zu reisen … Reisen mit Kind – eine intensive Erfahrung Bevor ich selbst eine Tochter hatte, habe ich immer gedacht, Reisen mit Kindern sei langweilig und weniger spannend. Man fährt vielleicht noch zum Strand oder quält sich durch Städte und auf Wandertouren, aber das „echte“ Reisen konnte ich mir nur alleine vorstellen. Seitdem meine Tochter Miriam jetzt auf der Welt ist und wir gemeinsam unterwegs sind, bin ich da eines absolut Besseren belehrt worden. Ich persönlich habe sogar das Gefühl, dass wir jetzt zusammen unsere Reisen viel intensiver erleben und ich viel mehr lerne und erlebe …

Kinderzahnbürsten für Kambodscha & Sri Lanka – Spendenaktion

Der Countdown läuft. In 2 Wochen sitze ich bereits alleine mit meinem 1,5-jährigen Sohn im Flieger nach Kambodscha. Und während heute die Welt stillsteht und um Fassung ringt, dass so eine Person wie Trump auf die Menschheit losgelassen wird, überlege ich mir, mit welchem klitzekleinen Beitrag ich wiederum die Welt ein Stückchen besser machen könnte. Und klar ist es naheliegend, diese kleine gute Tat mit meiner anstehenden Reise zu verbinden. Meine Tat: Kinderzahnbürsten für Kambodscha & Sri Lanka Deswegen habe ich mir im Vorfeld etwas ausgedacht. Ich bringe für die Kinder in den armen Regionen von Kambodscha & Sri Lanka Zahnbürsten mit. Wie kommt sie denn auf Kinderzahnbürsten – wirst du dich jetzt sicherlich fragen. Keine Ahnung. Irgendwie war das so eine intuitive Idee, die ich ziemlich sinnig finde. Auf meinen vielen Reisen zuvor ist mir immer wieder aufgefallen, wie schlecht die Zähne vieler Kinder in den armen Ländern sind. Und deswegen werde ich an sie anstatt Süßigkeiten eben Zahnbürsten mit lustigen Motiven verteilen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mädchen & Jungen dort …

Dieses Gefühl – das jeder Reisende kennt

Dieses Gefühl. Das man hat, wenn man wieder ganz kurz davor ist. Es kribbelt im Bauch. Der Puls steigt. Euphorie vermischt sich mit Zweifel. Soll ich – oder soll ich vielleicht doch nicht? Die Aufregung steigt ins Unermessliche. Und ja, ich habe regelrecht Flugzeuge im Bauch. In meinem Kopf führen die Vernunft & Unvernunft ein heftiges Streitgespräch miteinander. Ich kann sie hören – und lausche ihren Argumenten. Und doch lass ich mich nicht beirren. Ich gehe meinen Weg weiter. Bin kurz davor. Nur noch einen Klick entfernt … Mein notorisches Fernweh Und es ist geschehen. Ich habe den nächsten Flug für mich & meinen 1,5-jährigen Sohn gebucht. Das notorische Fernweh hat gesiegt. Wir beide packen erneut den Rucksack und gehen auf große Reise. Diesmal geht es für 7 Wochen wieder in die exotische Ferne – und zwar nach Asien. Nach Indonesien, Malaysia & Singapur sind jetzt die nächsten asiatischen Länder an der Reihe. Zuerst fliegen wir alleine nach Kambodscha. Schon sehr lange steht dieses Land ganz weit oben auf meiner Reise-Bucket-Liste. Ich habe von Kambodscha …

Portugal: eine Nacht im Schloss von Tomar

Viele kleine Mädchen träumen davon, irgendwann mal wie eine Prinzessin in einem Schloss zu nächtigen. Ob ich in meinen kindlichen Jahren auch so einen Traum hatte, weiß ich heute nicht mehr. Dennoch war es für mich ein ganz besonderes Erlebnis, als wir auf unserer Portugalreise in diesem Sommer tatsächlich in einem echten Schloss aus dem 18. Jahrhundert übernachtet haben. Zugegeben, in jener Nacht hatte ich mich zwar nicht wie eine Prinzessin gefühlt, dennoch kam es mir vor, als ob ich in eine märchenhafte, längst vergessene Welt eingetaucht wäre … Der Conde de Ferreira Palace in Tomar Als wir auf der Suche nach einer Unterkunft in Tomar (Zentralportugal) waren, entdeckten wir ganz zufällig den Conde de Ferreira Palace – ein altes Schloss aus dem Jahre 1760. Für mich war sofort klar: Hier möchte ich nächtigen. Gedacht, gebucht. Als wir ankamen, war ich beim ersten Anblick ein wenig enttäuscht. Das sollte ein Schloss sein? Dachte ich. Von außen erinnerte mich das Gebäude eher an ein altes Herren- oder Landhaus, das definitiv schon seit ein paar Jahrzehnten eine …

Akropolis mit Kind auf dem Rücken

Bereits 1.000 Mal auf Fotos gesehen – und dennoch ist es ein sehr ehrwürdiges Gefühl, wenn man plötzlich vor ihr steht. Der Akropolis. Ein ganz besonderes Abenteuer ist die Akropolis mit einem Kleinkind im Schlepptau. Denn da wird beim Besteigen des griechischen UNESCO-Weltkulturerbes schnell aus dem ehrwürdigen Gefühl ein atem-beraubendes Gefühl. Denn wie bereits der Name sagt, ist die Akropolis (akro= höchster Punkt, polis=Stadt) der höchste Punkt Athens. Bedeutet normalerweise, eine gute körperlicher Kondition kann nicht schaden. Jedoch zusammen mit einem Kind kann es bei den heißen Temperaturen auch schnell einem Marathonlauf gleichen. Macht nichts. Ich habe das (sportliche) Abenteuer mit meinem 1,5-jährigen Sohn in unserem gemeinsamen Athen-Urlaub zu zweit dennoch gewagt. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Akropolis mit Kinderwagen Im Vorfeld habe ich mir Gedanken gemacht: Wie soll ich das Gelände der Akropolis mit einem Buggy bewerkstelligen? Ist das überhaupt machbar? Da wusste ich noch nicht, dass es sich gar nicht lohnt, über den Buggy nachzudenken. Denn am Eingang der Akropolis muss der Kinderwagen abgegeben werden. Dann heißt es Schluss mit …

Reisegeschichte vom nicht-Verstehen und Verstehen

Das Reisen erweitert den eigenen Horizont. Wer unterwegs ist, kann viel über die Welt und fremde Kulturen lernen. Sagt man oft. Und ich kann dieser Behauptung nur zustimmen. Und obwohl ich vor meiner Mami-Zeit sehr viel gereist bin, muss ich zugeben, dass ich auf den gemeinsamen Reisen mit meinem kleinen Sohn völlig andere neue Dinge lerne. Durch meinen kleinen Reisebegleiter sehe ich die Welt teilweise mit anderen Augen. Sozusagen aus der Perspektive meines kleinen 17-monatigen Kindes – das neugierig seine Umgebung erkundet und vor dem Fremden keine Berührungsängste zu scheinen hat. Zumindest geht er viel schneller auf fremde Menschen zu als ich und knüpft neue Kontakte. Dabei ist es ihm egal, ob sie eine Burka tragen oder nicht, ob sie Muslime oder Hindus sind, welche Hautfarbe sie haben oder welche Sprache diese Menschen sprechen. Er begegnet ihnen mit seiner kindlichen wohlgesonnen Art, die keine Scheu vorm Fremden kennt. Vom nicht-Verstehen … Auf unserer gemeinsamen Reise nach Bulgarien verbrachten wir ein paar Tage in der wunderschönen Stadt Plovdiv. Wir fühlten uns beide sofort wohl an diesem …

In der Not gehen Mami & Sohn wieder auf Reisen

Ich habe es schon wieder getan. Ich habe schon wieder einen Flug für meinen Sohn und mich gebucht. Diesmal sehr kurzfristig. Schon morgen geht es nach Sofia und später weiter nach Athen. Wie es zu dieser spontanen Reise kam? Leider hat sich meine Tagesmutter erneut krankgemeldet, diesmal für 4 Wochen (an dieser Stelle, meine allerbesten Genesungswünsche an dich – und dass du ganz schnell wieder gesund wirst). Da sich so schnell keine Vertretung finden lässt, muss ich meinen Sohn jetzt selber betreuen. Blöde Situation. Da ich mich gerade selbstständig mache – bis hoffentlich schon bald der nächste tolle Job vor der Tür steht – muss ich jetzt einen Großteil der anstehenden Projekte absagen. Wie immer. Einen unpassenderen Moment hätte es nicht geben können … Und dennoch, versuche ich das Beste daraus zu machen. Deswegen habe ich die Gunst der Not genutzt, und mich entschlossen, alleine mit meinem kleinen Mann & Backpack wieder auf Reisen zu gehen. Akutes Reisefieber & Fernwehvirus Was sollen wir zu Hause? Hier kennt uns doch jeder. Außerdem fällt mir relativ schnell …

Saudades de Portugal – das Reiseabenteuer mit Kind

Ich habe in meinem Leben eine ganz besondere Liebe. Gefüllt mit sehr viel Sehnsucht. Ein wenig Wehmut. Und vor allem reichlich Fernweh. Diese Liebe heißt Portugal. Und ich werde ihr wohl ein Leben lang verfallen sein – nicht müde werden, dieses Land der einstigen weltberühmten Seefahrer und Entdecker immer & immer wieder aufzusuchen. Denn sobald ich mehrere Monate (manchmal auch Jahre) abstinent bin, entflammt erneut diese wundervolle Sehnsucht in mir. Und ich muss dem Ruf des Landes folgen. Die Portugiesen haben ein Wort für dieses weitreichende Gefühl: Es nennt sich saudades. Und so treiben mich meine saudades de Portugal immer wieder in diese bezaubernde Region. Portugal entdecken – gemeinsam mit meinem kleinen Weltenbummler All die schönen Erinnerungen und Bilder. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich dort gewesen bin. 12 – oder vielleicht doch 15 Mal? Ich weiß es nicht mehr. Und doch bin ich vor jeder Portugalreise aufgeregt wie ein kleines Kind, bereit dieses Stück Europa mit neuen (verliebten) Augen zu sehen, neue Dinge zu entdecken und mich dem portugiesischen Lebensgefühl hinzugeben. Und …

Brief an Omi vom kleinen Weltenbummler

Liebe Omi, ich schreibe dir diesen Brief, weil ich weiß, dass du gerade sehr traurig bist. Denn in zwei Tagen fliegen ich & meine Mami nach Malaysia. Ich verstehe, dass du Angst um mich & meine Mami hast, da wir so weit weg sein werden. Aber habe keine Angst, denn ich werde ganz doll auf meine Mami aufpassen & sie auch auf mich und wir werden gaaanz viel Spaß zusammen haben. Ich bin mir sicher, dass du verstehst, dass ich noch mal DRINGEND Urlaub brauche. Denn bereits in ein paar Wochen muss ich arbeiten gehen. Dann heißt es für mich, jeden Tag zur Tagesmami und ganz viel mit den anderen Kindern spielen. Ich muss zugeben, dass ich mich auf meine Tagesmami schon freue, da sie sehr lieb ist. Dennoch muss ich – bevor mein Ernst des Lebens losgeht (jeden Tag spielen, kann auch anstrengend sein 😉 ) – noch etwas Urlaubsluft schnuppern. Liebe Omi, ich kann es kaum erwarten und freue mich wie ein kleines Kind auf seinen Geburtstag, Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Da wo …