Ein eigenes Buch schreiben: 21 Fragen an eine Buchautorin (plus die schonungslosen Antworten)

September 25, 2019

Wie es sich wohl anfühlt, ein eigenes Buch zu schreiben? Man platzt sicherlich vor Stolz, wenn man in den Handel geht und sein eigenes Buch im Regal oder sogar stapelweise auf einem Tisch sieht! Für viele kreative Menschen ist ein eigenes Buch schreiben ein ganz großer Traum. Auch ich habe mir früher in meinen Tagträumen vorgestellt, wie wohl das Leben eines Buchautors ist. Irgendwie habe ich es mir sehr feierlich und extrem erfüllend vorgestellt – und für mich war klar: Ich will auch ein Buch schreiben! Aber ich muss auch zugeben, dass ich damals nicht zwingend daran geglaubt habe, dass ausgerechnet ICH WIRKLICH mal Bücher schreiben würde … Doch manchmal schlägt man im Leben einen ungeahnten Weg ein und plötzlich öffnet sich eine Tür, die für einen neue Möglichkeiten offenhält. So ähnlich war es zumindest bei mir. Und bevor ich mein Glück richtig fassen konnte, lag überall im Handel tatsächlich ein Stapel von meinem Reisebuch «Wie Buddha im Gegenwind – eine Kündigung, 22 Länder und ein besonderer Reisebegleiter» (hier kannst du übrigens eine Leseprobe runterladen). Und im März 2020 erscheint sogar mein zweites Buch.

Ein eigenes Buch schreiben – realistische Fakten & schonungslose Erfahrungswerte

Seitdem mein Buch im Handel ist, bekomme ich per Mail oder auf Instagram sehr viele Fragen von anderen kreativen Menschen gestellt, die ebenfalls davon träumen, irgendwann ein eigenes Buch zu schreiben. Das Interesse ist also groß! Und da ich es sehr wichtig finde, zukünftigen Buchautoren Hilfestellung zu geben und sie an meinen eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen, habe ich mich entschieden, auf meinem Blog eine Serie zum Thema Bücher schreiben zu starten. Den Anfang der Serie macht dieser Artikel, indem ich auf alle Fragen eingehe, die ich von anderen gestellt bekomme, und die ich schonungslos beantworte. Denn meiner Meinung nach ist es besonders wichtig, dass zukünftige Buchautoren und Schriftsteller mit realistischen Fakten und Erfahrungswerten ihren großen Traum vom eigenen Buch in Angriff nehmen, und eine vage Vorstellung haben, was auf dem allgemeinen Büchermarkt möglich und was zu 99% illusorische Träumerei ist.
Außerdem – du hast es sicherlich schon geahnt – ist das Leben eines Buchautors keineswegs durgehend feierlich und extrem erfüllend, sondern oft werden kurze Höhenflüge von langen Tiefflügen abgelöst. Passend zu diesem Thema werde ich bald einen Artikel schreiben: Was ich gerne VORM Bücherschreiben gewusst hätte. Dennoch, um es schon mal vorwegzunehmen, macht es (meistens zumindest) großen Spaß, ein eigenes Buch zu schreiben. Vor allem, wenn man es als Autor schafft, sich auch an den kleinen Erfolgen zu erfreuen, statt sehnsüchtig auf den großen Erfolg zu warten. Das ist übrigens die wertvollste Lektion, die ich selber gelernt habe!

So, und hier nun die Fragen, die ich zum Thema ein eigenes Buch schreiben, gestellt bekomme.

Ein eigenes Buch schreiben Erfahrungen – 21 Fragen an eine Buchautorin und ihre schonungslosen Antworten

Mein erstes Buch «Wie Buddha im Gegenwind – eine Kündigung, 22 Länder und ein besonderer Reisebegleiter»

Wie lange hat es gedauert, das erste Manuskript fertigzustellen?

Das Manuskript für mein erstes Buch «Wie Buddha im Gegenwind» habe ich in einem Zeitraum von 4,5 Monaten geschrieben, davon war ich allerdings 1,5 Monate auf Reisen und es gab bestimmt, die eine oder andere Woche, in der ich nicht regelmäßig an meinem Buch geschrieben habe.

Wie regelmäßig hast du in dieser Phase daran gearbeitet? Tatsächliche Schreibzeit?

Da ich neben dem Bücherschreiben auch noch an anderen Projekten arbeite, widme ich in der Regel in einer normalen Arbeitswoche so 3-4 Tage ausschließlich meinem Buchprojekt. An meinem ersten Buch habe ich exakt 44 Arbeitstage fürs Schreiben meines Manuskriptes, also schätzungsweise 320 Stunden, benötigt. Nur fürs Schreiben! Hinzu kommen natürlich unzählige weitere Stunden für die Ideenfindung, grobe Konzeption, Absprachen mit dem Verlag, Lektor & Marketing, Findung des Buchtitels, Covergestaltung, sämtliche Korrekturschleifen und dann natürlich auch das eigene Marketing für sein Buch. Wer also glaubt, dass, sobald das Buch im Handel steht, die Arbeit abgeschlossen ist, der irrt! Ich würde sagen, dass ich grob 500 Arbeitsstunden in mein Buch investiert habe – das ist jetzt aber wirklich nur eine vage Einschätzung.

Mit welchem Programm schreibst du deine Bücher?

Ich schreibe meine Bücher ausschließlich mit dem Programm Word und verwende keine weitere Software. Es gibt Apps wie Scrivener, Fokus Writer, Write Monkey, Papyrus Auto & Co., aber mir reicht das klassische Textverarbeitungsprogramm. Außerdem mache ich mir gerade beim Bücher schreiben sehr viele handschriftliche Notizen und die allerwichtigsten Dinge halte ich tatsächlich auf Post-its fest. Außerdem mache ich mir bei einigen Kapiteln auch vorher Skizzen.

Hattest du beim Schreiben deines Buches einen konkreten Zeitplan?

Ja, den hatte ich! Schlussendlich hatten mein Verlag und ich uns im Vertrag auf ein konkretes Abgabedatum geeinigt, welches auch eingehalten werden muss. Deswegen habe ich mir gleich nach dem Unterschreiben des Buchvertrages einen eigenen Zeitplan skizziert, wann ich genau, welche Kapitel fertig haben wollte. Um ehrlich zu sein, war mein Zeitplan ziemlich ambitioniert, und ich lag bereits nach ein paar Wochen ganz schön im Verzug. Dennoch hat mir mein eigener Zeitplan sehr geholfen, den realistischen Überblick zu behalten, in kleinen Schritten zu denken und immer wieder zu schauen, wo genau ich aktuell stehe und wieviel ich vom Gesamtwerk bereits geschafft habe.

Hast du ein Skript mit Inhaltsverzeichnis und die Kapitel werden dann gefüllt?

Ja und nein. Bei meinem ersten Buch wusste ich eigentlich sofort, wie der Handlungsstrang aussehen soll. Ich hatte meine Rahmengeschichte (= Kündigung, berufliche & persönliche Krise, Neufindung) und dann die jeweiligen Länder (jeweils 1 Kapitel unterteilt in 3-5 Geschichten), wohin mein Kind und ich gereist sind. Für einen gewissen Spannungsbogen habe ich die zeitliche Chronologie meiner Geschichte etwas aufgebrochen und neu angeordnet – und somit hatte ich ein grobes inhaltliches Gerüst. Ich wusste also im wahrsten Sinne des Wortes in jedem Kapitel, wo genau die Reise hingeht. Dennoch habe ich mich thematisch vorher nicht festgelegt und mir viel Raum für neue kreative Ideen und plötzliche Gedankenblitze gelassen.

Bei meinem zweiten Buch bin ich etwas anders vorgegangen, da hatte ich im Wesentlichen schon ein ziemlich genaues Inhaltsverzeichnis und Themengerüst. Aber auch hier habe ich mir Raum für spontane Ideen und Änderungen gelassen.

Ein eigenes Buch schreiben Erfahrungen – 21 Fragen an eine Buchautorin und ihre schonungslosen Antworten

So sah meine grobes thematisches Gerüst von meinem ersten Buch aus. Außerdem habe ich akribisch den Umfang der jeweiligen Kapitel notiert, um sicherzustellen, dass mein Buch vom Umfang her den Rahmen nicht sprengt. Das kann ich jedem Buchautoren wärmstens empfehlen!

Schreibst du einzelne Kapitel fertig, bringst die in die richtige Reihenfolge und verbindest sie?

Da mein erstes Buch eine fortlaufende Reiseerzählung ist, die auf Ereignissen und Entwicklungen basiert, und sich auch entwickelt, habe ich nicht gesondert an den einzelnen Kapiteln geschrieben. Bei meinem zweiten Buch ist das Thema etwas anders, dementsprechend habe ich da schon mal ein einzelnes Kapitel gesondert fertiggestellt und zu einem späteren Zeitpunkt in die richtige Reihenfolge gebracht. Das war aber eher die Ausnahme.

Schreibst du von vorn nach hinten durch?

Zu 90% schon. Zum Ende des Buches kann es passieren, dass ich das letzte Kapitel oder das Nachwort schreibe, obwohl ich noch nicht am Ende angekommen bin. Aber in der Regel schreibe ich meine Bücher schon von vorne nach hinten. Ich finde, dass man durch das chronologische Schreiben mehr auf den stimmigen Fluss und auch die Entwicklung der Handlung achten kann.

Hast du bestimmte Schreibrituale?

Oh ja! Rituale beim eigenen Buch-Schreiben sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Meistens mache ich mich morgens warm, indem ich noch im Internet etwas schaue und Mails & Nachrichten beantworte. Danach lege ich konsequent mein Handy in ein anderes Zimmer, damit ich mich nicht ablenke. Ich lege mir für jeden Tag ein gewisses Schreibpensum fest und versuche dieses auch einzuhalten. Das gelingt aber selbstverständlich nicht an allen Tagen. Nachdem ich meinen Schreibtag beendet habe, halte ich fest, wieviel ich konkret geschafft habe. Wenn ich mehr als mein gewünschtes Schreibpensum geschafft habe, bin ich total stolz. Wenn ich mein Pensum nicht geschafft habe, dann versuche ich, am nächsten Tag mehr Gas zu geben ohne mich dabei unter Druck zu setzen.

Ein eigenes Buch schreiben Erfahrungen – 21 Fragen an eine Buchautorin und ihre schonungslosen Antworten

In meinem Terminkalender notieren nach jedem Arbeitstag, wie viel ich geschafft habe …

Ein eigenes Buch schreiben Erfahrungen – 21 Fragen an eine Buchautorin und ihre schonungslosen Antworten

… und mache mir auch Notizen zu meinem Wochenpensum und wieviel ich insgesamt schon geschrieben habe. Es tut extrem gut, sich an den kleinen Fortschritten zu erfreuen.

Wie hast du deinen Verlag gefunden?

Ich hatte tatsächlich das ganz große GLÜCK, dass der Verlag mich gefunden hat! In diesem Artikel kannst du mehr erfahren, wie es überhaupt dazu kam, dass ich ein Buch geschrieben habe.

Käme ein Buch im Selbstverlag für dich infrage?

Bevor ich mein erstes eigenes Buch geschrieben habe, kam eine Publikation im Selbstverlag für mich auf keinen Fall infrage. Für mich war damals sehr wichtig, einen professionellen Verlag an meiner Seite zu haben, der mich unterstützt, mit mir konstruktiv Ideen nach vorne bringt und mit dem ich mich austauschen kann. Sozusagen ein Sparringspartner.

Jetzt, nachdem ich bereits zwei Bücher geschrieben habe, käme ein Buch im Selbstverlag schon eher infrage, da ich mir den Weg alleine mehr zutrauen würde als vorher. Allerdings ist es echt schön, einen Profi an seiner Seite zu haben, mit dem man zusammen ein Werk in den Handel bringt.

Schreibst du einfach und dann bietest du es einem Verlag an? Oder wie ist da so der normale Werdegang?

Ich bin vertraglich an meinen Verlag gebunden, zumindest im Genre Reiseerzählungen. Das bedeutet, dass ich meine Buchideen in diesem Genre vertragsrechtlich erstmal meinem Verlag, also dem Conbook Verlag, vorlegen muss – und auch möchte!

Wer keinen eigenen Buchverlag hat, der muss sich wohl oder übel auf die mühselige Suche eines Verlages machen, die sicherlich größtenteils sehr frustrierend sein kann. Normalerweise schreibt man ein Exposé, in dem man seine Buchidee prägnant skizziert und schickt dieses an die jeweiligen Verlage, die thematisch auch zum Buchprojekt passen. Ein anderer Weg, um einen Buchverlag zu finden, führt über einen Literaturagenten.

Was verdient man mit einem Buch?

In der Regel viel weniger, als die meisten denken. Aber pauschal kann man diese Frage nicht beantworten, denn natürlich ist der Verdienst von mehreren Faktoren abhängig. Zum Beispiel wie die eigenen vertraglichen Konditionen aussehen, wie viele Bücher man tatsächlich verkauft, ob man Buchlesungen & Vorträge macht, wie aufmerksamstark der eigene Titel und das Cover ist etc. Im Allgemeinen kann man schon sagen, dass es ein Debütant oder eine nicht bekannte / berühmte Person sehr schwer hat, Aufmerksamkeit (zum Beispiel im Buchhandel, medial, über soziale Netzwerke & Co.) zu bekommen – und neben den zig tausenden anderen Buchtiteln NICHT unterzugehen. Die Konkurrenz (auch wenn ich persönlich dieses Wort überhaupt nicht mag) ist SEHR, SEHR groß. Dementsprechend gibt es viele Buchautoren, die über ihren ausgezahlten Vorschuss vom Verlag nicht hinauskommen. Das ist dann natürlich ein sehr frustrierender Verdienst, wenn man ihn auf die gesamten aufgewendeten Arbeitsstunden runterbricht. Aber selbstverständlich gibt es auch Buchautoren / (berühmte) Debütanten, die im ersten Jahr 20.000 Euro, 50.000 Euro oder auch mehr verdienen.

Ich darf alleine schon aufgrund meines Buchvertrages über meinen konkreten Verdienst an meinem Buch nicht sprechen. Dennoch möchte ich dich an dieser Stelle nicht mit leeren Floskeln und keinen konkreten Aussagen stehen lassen. Bis jetzt, was ich nach meiner ersten Abrechnung mit meinem Buch «Wie Buddha im Gegenwind» verdient habe, liege ich ein paar Euro über dem stündlichenn Mindestlohn. Zum Vergleich, normalerweise verdiene ich pro Stunde das 5- bis 10-fache, je nachdem was für einen konkreten Arbeitsauftrag ich mache. Dieser Verdienst hört sich natürlich sehr übel an! Dennoch habe ich im Rahmen meines Buches ein paar Lesungen und Vorträge gemacht, die ganz okay bezahlt waren, und zusätzlich habe ich durch mein Buch weitere Arbeitsprojekte bekommen, die wiederum sehr gut bezahlt sind. Außerdem kommen ja im IDEALFALL die kommenden Jahre noch weitere Einnahmen durch mein erstes Buch rein, die dann schon fast als passives Einkommen gezählt werden können. Die Voraussetzung hierfür ist aber selbstverständlich, dass mein Buch nicht aus dem Handel und der Aufmerksamkeitszone verschwindet! Gar nicht so einfach!
Du siehst also, die Frage «Wie viel man mit einem Buch verdienen kann» zu beantworten, ist sehr schwierig – und hängt von vielen Faktoren ab, und schlussendlich auch vom Glück.

Was gefällt dir besonders gut, beim Bücherschreiben?

Wenn ich voll und ganz in der Geschichte bin und um mich herum Zeit und Raum vergesse. Außerdem ist es wirklich unbezahlbar schön, wenn man von seinen Lesern auch Feedback bekommt. Denn nur durch das Feedback der Leser bekommt man als Autor auch ein Bild, wie das eigene Buch tatsächlich beim Publikum ankommt. Und wenn es dann den Lesern auch noch gefällt, sie sogar berührt, inspiriert und etwas mit ihnen macht, dann geht das wirklich runter wie Öl!

Welches sind die schwierigsten Phasen beim Schreiben eines Buches?

Natürlich wenn man ein Schreibtief hat und an seinen eigenen Texten völlig zweifelt. Diese Phasen kennen wohl die meisten Autoren – und ja sie sind extrem anstrengend. Aber ich muss zugeben, dass für mich die Zeit am schwierigsten war, als mein Buch ganz neu im Handel war. Das war echt eine Achterbahn der Gefühle, weil ich die ganze Zeit gebangt habe, wie mein Buch wohl beim Publikum ankommt und wie es sich überhaupt verkaufen wird. Ganz ehrlich, auf so ein emotionales Auf und Ab war ich damals gar nicht vorbereitet. Aber auch durch diese Phase müssen wohl die meisten Buchautoren durch. Ich gehe davon aus, dass beim zweiten Buch die eigenen Gefühle nicht so verrückt spielen … (Ich hoffe es zumindest  – und werde auf jeden Fall berichten).

Ein eigenes Buch schreiben Erfahrungen – 21 Fragen an eine Buchautorin und ihre schonungslosen Antworten

Das geht runter wie Öl! Wenn du in eine große Buchhandlung kommst und ganz unerwartet, dein Buch auf dem Tisch siehst, das sogar noch empfohlen wird!!!

Ein eigenes Buch schreiben Erfahrungen – 21 Fragen an eine Buchautorin und ihre schonungslosen Antworten

Wolltest du schon mal alles hinschmeißen?

Nein!

Hattest du schon mal eine Schreibblockade? Und wenn ja, was hast du dagegen getan?

Die hatte ich tatsächlich bei meinem zweiten Buch. Aber es war keine klassische Schreibblockade, dass ich plötzlich nicht mehr schreiben konnte. Vielmehr hatte ich mich wegen ein paar anderen Dingen selber blockiert und es fiel mir echt schwer, in einen richtig guten & produktiven Schreibflow zu kommen. Irgendwann habe ich mich hingesetzt und genau analysiert, was meine Probleme beim Schreiben waren und welche Befürchtungen ich hatte. Diese habe ich mir notiert mit einem knalligen Textmarker unterstrichen und dann an diesen „Problemen“ gearbeitet und Lösungen gesucht. Danach war meine eigene Blockade geknackt und ich kam endlich in den gewünschten Schreibfluss.

Bei meinem zweiten Buch hatte ich das Problem, dass ich mich selber blockierte und nicht so recht in den Schreibflow kam. Deswegen habe ich eine genaue Analyse gemacht, um rauszufinden, wo genau der Schuh drückte.

Welche konkreten Phasen gibt es, wenn man ein eigenes Buch schreibt?

Grob kann man sagen, dass es beim Bücher-Schreiben folgende Phasen gibt:

  • Konzeption der Buchidee
  • Entscheidung: Verlag finden oder im Selbstverlag?
  • Vertragliche Einigung mit dem Verlag
  • Verfassen des Manuskriptes
  • Korrekturen
  • Titelfindung, Cover, Meldung an den Buchhandel et.
  • Lektorat abschließen
  • Satz, Druck
  • das erste Mal sein eigenes gedrucktes Buch in den Händen halten
  • Marketing / Werbung für die Buchveröffentlichung
  • das lange Bangen, wie das eigene Buch ankommt
  • weiteres Marketing
  • ggf. Lesungen, Vorträge
  • tbd

Ich möchte auch ein eigenes Buch schreiben. Wie gehe ich da am besten vor?

Das habe ich schon weiter oben bei der Frage, wie der normale Werdegang ist, beantwortet. Normalerweise brütet man einen längeren Zeitraum über seine Buchidee und entstellt dann ein Konzept oder ähnliches. Anschließend muss man sich die Frage stellen, ob man wirklich ein Buch schreiben möchte und auch Bock auf die ganzen Herausforderungen und Tiefflüge hat. Danach muss man schauen, ob man sein Buchprojekt mit einem Verlag oder im Selbstverlag realisieren möchte / kann / muss. Für die Suche eines Verlages – ob mit einem Literaturagenten oder ohne – sollte man ein Exposé und auch ein Probekapitel fertigschreiben. Anschließend empfiehlt es sich, eine grobe Skizzierung des Buches & ein Inhaltsverzeichnis zu machen. Danach kann theoretisch das fröhliche Schreiben beginnen …

Was braucht man, um ein eigenes Buch zu schreiben?

Am besten ausreichend Geld auf dem Konto, Disziplin, Mut, sehr gute Nerven, viel Durchhaltevermögen & einen langen Atem, originelle & kreative Ideen, die notwendige Expertise und insbesondere viel Leidenschaft.

Kannst du schon etwas über dein zweites Buch verraten?

Noch darf ich nicht zu viel über mein zweites Buch verraten. Aber ich kann schon mal sagen, dass es NICHT eine Fortsetzung von meinem Buch «Wie Buddha im Gegenwind» wird, dass das Cover echt knallt und dass das Buch ein Zitat von meinem Sohn aufgreift. (Notiz an den Conbook Verlag: lieber Matthias & Artur, liebe Svenja, ich hoffe, dass das okay ist, dass ich das schon verrate …)

Würdest du wieder ein Buch schreiben?

Ich glaube schon. Obwohl ich aktuell doch meine Auszeit vom Bücher-Schreiben genieße – und halt für viele andere Projekte nutze, die während der heißen Schreibphase einfach zu kurz gekommen sind.

 

Und um die Eingangsfrage, wie es sich anfühlt ein eigenes Buch zu schreiben, nicht unbeantwortet zu lassen – es fühlt sich mega gut! Vor allem, wenn man sein Baby im Buchhandel sieht!

Das Buch über unsere Reisen durch 22 Länder «Wie Buddha im Gegenwind». Hier LESEPROBE downloaden!

Falls du auch darüber nachdenkst, ein eigenes Buch zu schreiben, dann hoffe ich, dass ich dir mit meinem Artikel etwas Hilfestellung geben konnte. Wenn du noch andere Fragen an mich hast, dann frag gerne. Entweder du schreibst hier einen Kommentar oder eine Mail an mami.bloggt@yahoo.de – ich freue mich auf dich.

Möchtest du mehr zum Thema lesen? Dann habe ich hier für dich ein paar Leseempfehlungen:

Hinter den Kulissen: Wie es war, (m)ein Buch zu schreiben

11 ½ Dinge, die du beim Self-Publishing vergessen hast – Buchmarketing für leicht Verpeilte

Ein eigenes Buch schreiben: Erfahrungen im Selbstverlag

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