Alltäglicher Wahnsinn, Papa-Wahnsinn
Kommentare 31

15 Dinge, die mich an Papa nerven

Liebe Männer, dieser Artikel ist nicht für euch gedacht. Nicht, dass ich auf meinem Blog jemanden diskriminieren möchte. Auf keinen Fall! Dennoch muss ich mir heute etwas von der Seele schreiben. Etwas, was mir an manchen Tagen zu Hause ganz schön auf die Nerven geht. Liebe Mamis, deswegen richtet sich dieser Artikel vor allem an EUCH. Denn heute möchte ich ein wenig mein Leid klagen – und von meinem alltäglichen Wahnsinn mit Papa berichten. Und ich bin mir sicher, dass ich in der einen oder anderen eine Leidensgenossin finden werde, die versteht, warum ich oft genervt bin.

Aber nicht von mir! Denn ich bin ein wahrer (Roh-) Diamant. Würde jetzt Papa sicherlich felsenfest behaupten. Falsch! Denn obwohl ich wirklich froh bin, so einen tollen Mann an meiner Seite zu haben, gibt es doch viele Situationen, in denen ich die Hände über dem Kopf zusammenschlage. Hier meine Liste: 15 Dinge, die mich an Papa nerven …

1. Multitasking – gibt´s (bei Papa) nicht
Ich muss mich um meinen Sohn kümmern. Völlig empört, dass ich die Frechheit besitze, ihn zu fragen, warum er die volle Windel nicht vom Fußboden räumen oder den Kochtopf schnell mal spülen konnte. Denn wenn Papa sich um unser Kind kümmert, dann muss er sich zu 100% auf diese Tätigkeit konzentrieren und kann absolut nichts anderes nebenbei erledigen.

2. Selber fündig werden? Fehlanzeige
Wo ist seine Trinkflasche? Wo ist der Schnuller?  Wo ist seine Socke? Weiß ich nicht! Weißt du denn, wo sie sein könnte? Nein! Hast du denn wirklich keine Ahnung, wo sie ist? Neeein!!! Anstatt vielleicht mal selber auf die Idee zu kommen, zu suchen und dementsprechend selber fündig zu werden – findet es Papa viel einfacher, mich mit Fragen zu löchern. In der Hoffnung, dass ich nach der dritten Fragestellung genervt aufgebe und für ihn suche.

3. Papas Sprüche – charmanter geht nicht
Ich gebe es zu, ich bekomme von Papa schon sehr viele Komplimente. Oft sagt er mir, wie gut ich aussehe und wie stolz er ist, dass er so eine kluge Frau habe. Doch dann haut er mir manchmal Sprüche um die Ohren, die alles andere als charmant sind. Neulich zum Beispiel, fragte er mich, warum ich denn so ätzende Laune hätte – und ob ich im Spiegel etwas gesehen hätte, was mir nicht gefallen hat … Oder als ich ihn letztens lapidar gefragt habe, was er ohne mich machen würde, antwortete er ganz trocken: Party … Einen habe ich noch: Als ich mich letztens selber in einem großen Spiegel mit einem halbwegs zufriedenen Gesichtsausdruck betrachtete, sagte er nur: Du weißt schon, dass dieser Spiegel schlanker macht?

4. Schmutzige Wäschehaufen
Sie liegen überall. Wild verstreut in der Wohnung. Papas Klamotten. Ich habe die Wahl. Entweder ignoriere ich sie und steige einfach über den schmutzigen Wäschehaufen rüber – oder ich räume sie weg. Allerdinges gibt es manchmal auch kleine Lichtblicke. Denn es kommt tatsächlich vor, dass Papa seine Klamotten in die Richtung vom Wäschekorb bringt. Aber anstatt sie IN den Wäschekorb zu legen, schmeißt er sie AUF den Wäschekorb.

5. Warum schwer, wenn es auch einfach geht …
Ähnlich verfährt Papa auch mit den Kleidungsstücken von unserem kleinen Mann. Nachdem er ihn ausgezogen hat, pfeffert er Hose, Body & Co. in die hinterste Ecke des Kinderzimmers oder verstreut sie gut sichtbar kreuz & quer in der ganzen Wohnung. Manchmal wird dabei auch die schmutzige mit der sauberen Wäsche vermischt. Ist immer noch einfacher, als ganz bis zum Wäschekorb gehen zu müssen …

6. Vom ordentlichen & unordentlichem Kleiderschrank
Ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe, im Kleiderschrank meines Sohnes Ordnung zu halten. Mit ganz viel Liebe lege ich seine Klamotten zusammen und stapele sie penibel in den Regalen. Papa wiederum reißt die Schranktür auf, holt mehrere Kleidungsstücke raus – ist doch überfordert bei der Fragestellung, was sein Sohn heute anziehen soll, schreit nach Mama (siehe Punkt 2) und stopft die Kleidungsstücke wieder rein. Bloß schnell die Schranktür wieder zu, damit er die Unordnung nicht sehen muss.

7. Geburtstag? Ach, du hast doch schon letztes Jahr ein Geschenk bekommen
Auf Papa ist Verlass. Jedes Jahr haben wir die gleichen Diskussionen, wenn ich ihn daran erinnere, dass ich doch bald Geburtstag habe oder dass Muttertag vor der Tür steht – und ob er sich schon Gedanken über ein Geschenk gemacht hat. Dann fängt er immer an, ganz entrüstet mit irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten und Verschwörungstheorien vonseiten der Konsumwirtschaft um sich zu werfen. Zum Schluss fügt er noch ganz verzweifelt hinzu: Aber du hast doch schon letztes Jahr ein Geschenk zum Geburtstag bekommen …

8. Von Testosteron-geladenen Witzen & Macho-Rumgehabe  …
Diese Testosteron-geschwängerten Sprüche. Ja, sie gehen mir gewaltig auf die Nerven. Denn Papas Macho-Rumgehabe imponiert mir nicht unbedingt (für Papa schwer zu verstehen) – und auch seine Testosteron-geladenen Witze finde ich nicht immer lustig (für Papa absolut nicht nachvollziehbar). So spricht mein Mann gerne von Brüste anschnallen (meint er, den BH anziehen?), fragt mich, ob er mir beim Brüste tragen helfen soll (ähm, wie soll das in der Praxis aussehen?) und macht mir weitere unmoralische Angebote, die irgendwie nicht unbedingt stimmungsaufhellend sind.

(… und so kann Mann seine Potenz steigern)
Und heute morgen am Frühstückstisch referiert er, was er neulich in der Mopo gelesen hat. Und zwar wie ein Mann seine Potenz steigern könne (nicht dass er das nötig hätte). Mann müsse sich nur à la Arnold Schwarzenegger & Silvester Stallone (ein wenig Bruce Willis kann auch nicht schaden) in die Siegerpose mit angewinkelten Armen stellen, dabei ordentlich den Bizeps anspannen und ein bisschen diese Position halten. Ich bin überfragt. Und was soll dann passieren? Dann schießt das Testosteron automatisch in den ganzen Körper … Wow! Dank Papa, habe ich heute mal wieder etwas dazugelernt.

9. Papa macht im Haushalt viel mehr als Mami
Bei uns zu Hause gibt es ein großes Streitthema. Den Haushalt. Denn als emanzipierte Familie teilen wir uns die Hausarbeit. So hat jeder seine Aufgaben. Papa putzt das Badezimmer, saugt Staub, bringt den Müll raus und holt am Wochenende mit unserem Sohn Brötchen. Und ich? Mache den Rest. Dabei kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Denn ständig ist er davon überzeugt, dass er viel mehr im Haushalt tut, als ich. Dabei fängt er an, mit mir heftig zu diskutieren. Mit einer Engelsgeduld versuche ich, ihm dann aufzulisten, was ich alles tue: kochen, Küche putzen, Wäsche, einkaufen … Ganz ehrlich, ich könnte minutenlang meine Auflistung fortführen und ihm dann nochmal aufzeigen, dass ich alles gründlicher mache als er … Oh je, spätestens jetzt ist Papas Maß voll. Türenknallend wird dann ordentlich rumgemeckert und lauthals beteuert, wie kostbar seine Freizeit sei, die er nicht mit Putzen verbringen möchte.

10. Putzlappen? Werden völlig ignoriert
Apropos, putzen. Obwohl Papa nicht müde davon wird, immer wieder zu behaupten, dass er im Haushalt mehr macht als ich, finde ich es wiederum ziemlich ermüdend, ihn ständig daran zu erinnern, einige Dinge gleich zu erledigen. Dass er zum Beispiel nach dem Händewaschen gleich einen Putzlappen in die Hand nehmen und die Wasserlachen vom Waschbecken wegwischen könnte, versteht er. Eigentlich. Theoretisch zumindest. In der Praxis sieht es jedoch anders aus. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als jedes Mal hinter ihm herzuputzen.

11. Vorbereitung? Ach was, ich kann ja auch nach Mami rufen
Mittlerweile müssten wir beide in den täglichen Eltern-To-Dos durchaus routiniert sein – und beispielsweise das Wickeln, Baden & Co. aus dem Effeff beherrschen. Mami kann das. Papa tut sich immer noch etwas schwer. Zumindest was die Vorbereitung betrifft. Aber das ist ja auch nur halb so wild, denn schließlich kann Mann ja auch nach Mami rufen (siehe wieder Punkt 2): Ich habe keine Windel, holst du den Schlafanzug, Maaamii, wir brauchen ein Handtuch …!

12. Halb-sauberes Geschirr (= immer noch schmutzig)
Mein Mann hat eine ganz eigene Definition, was das Geschirrspülen angeht. Denn in seiner Welt gibt es tatsächlich neben schmutzigem & sauberem Geschirr auch halb-sauberes. Halb-sauber? Wirst du dich jetzt fragen? Halb-sauber bedeutet bei ihm: schnell den Kochtopf (weil er gerade dazu verdonnert wurde) mit Wasser an-spülen und beiseitestellen. Für ihn ist damit die Aufgabenstellung mit Bravur gemeistert und somit auch abgeschlossen. Wenn ich dann aber später komme, den Kochtopf vom Abtropfgestell in den Schrank räumen möchte, mich wundere, dass der Topf noch schmierig und fleckig ist, bekomme ich von Papa folgende Antwort: Ja, ich habe ihn ja auch nur halb-sauber gemacht.

13. Der schlechteste Spülmaschinen-Einräumer der Welt
Ich merke es immer wieder. Papa hat überhaupt keinen Bock, die Spülmaschine einzuräumen. Doch aufgepasst (liebe Männer), da gibt es einen effektiven Trick, wie man dieser Aufgabe entkommen kann. Zum schlechtesten Spülmaschinen-Einräumer der Welt werden. Diesen Trick wendet zumindest mein Mann an. Denn wenn er gerade mal 2 Teller, 1 Schüssel & 1 Becher einräumt, ist die Spülmaschine voll.

14. Essenskrümel. Sie verfolgen mich überall
Sie verfolgen mich in der ganzen Wohnung. Ob auf dem Fußboden, in der Couchritze oder auf der Küchenzeile – sie sind überall. Papas Essenskrümel. Denn anscheinend findet es mein Mann als un-männlich, auf einem Teller zu essen. Da wird halt mal eine Handvoll Chips in den Mund reingestopft oder zwischendurch ganz legere der Toast verdrückt. Natürlich alles ohne einen Teller zu verwenden. Und auch am Esstisch findet es Papa wohl sehr cool, einen halben Meter neben dem Teller zu essen …

15. Deine Muddah ay …
Zugegeben, es gibt Dinge an mir, von denen auch Papa genervt ist. Da wäre in seinen Augen das ganze Accessoires-Gedöns, das überall in der Wohnung rumliegt und nur als lästiger Staubfänger dient, die vollgestopfte Schublade in der Küche oder mein chaotischer Schreibtisch. Und wenn Papa dann völlig genervt ist, wendet er sich hilfesuchend an unseren Sohn: Deine Mutter (sprich: Muddaah) ay …Sorry, lieber Papa. Auch wenn du damit recht haben könntest, aber auch dieser Spruch nervt gewaltig.

Kleiner Nachtrag
Und wenn es jetzt doch den einen oder anderen Mann geben sollte, der trotz meiner Warnung, diesen Artikel gelesen hat – dann möchte ich ein paar kurze Worte an euch richten. Liebe Männer, auch wenn ihr behauptet, dass wir Frauen kompliziert sind, ist es mit uns eigentlich ganz einfach. 1. Respektiert einige Regeln (und haltet sie vor allem ein), denn sie dienen dem (ordentlichen) Allgemeinwohl. 2. Zeigt ein wenig Eigeninitiative und überlegt zum Beispiel selber, wo der Schnuller sein könnte. 3. Und auch ein kleines Geschenk nebenbei, kann bei uns Frauen schon wahre Wunder bewirken … 😉

Wie sieht es bei euch zu Hause aus? Was nervt dich an Papa? Bitte, bitte erzähle mir davon. Denn ich möchte auch gerne mal über das Leid von anderen lachen. Hinterlass hier einen Kommentar oder schreibe mir eine Mail an mami.bloggt@yahoo.de – ich freue mich auf deine Geschichte.

das-buch_mami-bloggt-1-jahr

Das Buch zum Blog – jetzt hier kostenlos runterladen.

***Meine Lese-Empfehlung***

Klimmzüge kann er NOCH nicht

15 ulkige, entzückende & liebenswerte Phasen (die mich in den Wahnsinn treiben)

Mamamaa – der kleine Zauber dieses Wortes

Möchtest du mehr von mir erfahren? Wer ich bin? Was mich bewegt und inspiriert? Dann bitte HIER ENTLANG … Und sag’ Hallo auf Facebook, Instagram & Twitter

Sharing is caring … 😉Share on FacebookPin on PinterestShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

31 Kommentare

  1. Susanne sagt

    Dieses Verhalten kenne ich leider auch ohne Nachwuchs. 🙂 Meine Favoriten sind, die ständige Nachfrage, wo etwas ist, oder das ewige assistieren müssen, wenn er etwas erledigt. Dicht gefolgt von der Spülmaschine und der Tatsache, dass aufräumen bei ihm nur heißt, etwas so zu verstauen, dass ich es erstmal nicht sehe. Fällt es zwei Tage später beim Öffnen der Tür aus dem Schrank, ist das ja nicht sein Problem…
    Auch bei uns gibt es die Aufgabenverteilung, ich schätze so 90 % ich und 10% er, wobei seine 10 % so furchtbar anstrengend sind dass er kaum vorwärts kommt und es immer ewig dauert, bis er überhaupt anfängt.
    Trotzdem ist es irgendwie lustig wie ähnlich die Abläufe sind. Würden die Männer so etwas zusammenschreiben, würden wir uns wahrscheinlich auch kaputt lachen, was wir für doofe Muster haben. 🙂

    Liebe Grüße…

      

    • gabriela_urban sagt

      Liebe Susanne, danke, dass du mich gerade so zum Lachen gebracht hast 😉 Kurz hatte ich das Gefühl, dass du von meinem Mann schreibst. Wirklich lustig, wie ähnlich die Abläufe so in verschiedenen Haushalten sind. Und ja, ich würde sicherlich schallend lachen, wenn mein Mann so eine Liste über mich zusammenstellen würde … Ganz liebe Grüße, Gabriela

        

      • Susanne sagt

        Weils einfach zu schön passt:

        Hab zwei Tage lang darum gebeten, er möge doch die Uhren umstellen. Nach einmal „Wann hätte ich das denn machen sollen?“ und „Ja, wenn ich mal Luft habe“ habe ich das gestern selber erledigt. Ohne eine Ahnung von unserer Telefonanlage zu haben, hatte ich das in 3 Minuten raus, Mirkowelle und Digitalanzeige unserer Waage im Bad auch. Einzig eine Uhr im Arbeitszimmer habe ich gelassen, weil er ohne Probleme hinkommt und ich ohne Leiter keine Chance habe: Heute Morgen dann endlich sein großer Einsatz, während ich Frühstück gemacht habe. Und was kommt??? „Schaust du mal bitte wie spät es genau ist!?“. Nicht auszudenken, wenn er das hätte alleine rausfinden müssen, bei geschätzten 5 Funkuhren in der Wohnung…

          

        • gabriela_urban sagt

          😂😂😂😂 ohne die Assistentin läuft halt nichts!!! Das ist bei uns genau so 😂😂😂

            

  2. 😀 Ganz viele Punkte kenne ich. Und ergänzen könnte ich auch. „Schön“ finde ich vor allem immer, dass er bei mir Dinge kritisiert, die eigentlich seine großen Macken sind. Und meine ständige Assistenz ist auch bei allem nötig.
    Du bist nicht allein. 🙂

      

    • gabriela_urban sagt

      Hallo Beatrice, ja das mit der ständigens Assistenz ist bei mir echt so einen Lediensthema. Anstatt ein wenig selber nachzudenken, fragt mich mein Mann alles. Aber auch wirklich absolut alles! Aber es gibt wohl Dinge, die werden sich wohl nie ändern 😉 Ganz liebe Grüße Gabriela

        

  3. Ein sehr toller und amüsanter Blogpost 👍🏼
    Beim lesen der einzelnen Punkten konnte ich es mir wirklich Bildlich vorstellen, denn das haben wir auch schon des öfteren durchgemacht.

    Liebste Grüße
    Inga

      

    • gabriela_urban sagt

      Hallo Inga, danke für deinen Kommenatar. Und schön von dir zu lesen, dass mein Mann nicht außergewöhnlich anders ist 😉 Ganz liebe Grüße Gabriela

        

  4. Huhu Gabriela,

    bei einem großen Großteil bin ich voll bei dir 😉 Vor allem Punkt 2 hatten wir vorhin erst. Unser Kleiner bekommt nur zum Schlafen den Schnulli. Der liegt daher auch immer im Bett. Da wir zwei Betten (eines oben bei uns und eines unten im Kinderzimmer haben) gibt´s in jedem Bett einen Schnulli und noch einen Ersatz. ICH lege die nach Gebrauch immer gewaschen an den Ort zurück. Papa NIE. Vorhin also…
    Er: wo ist der Schnulli?
    Ich. keine Ahnung, es ist keiner im Bett du hast den doch zuletzt dem Kleinen gegeben.
    Er: hm… weiß nicht (und spielt gemütlich am Handy weiter)
    Während ich den Ersatz-Schnulli suche (auch nicht am Platz, weil den Papa den Tag zuvor in der Hand hatte)). Ich könnt durchdrehen, er immer noch relaxt an Handy während der Kleine verzweifelt auf den Schnulli wartet.
    Letztendlich hab ich alles abgesucht – während er saß – und die Schnullis gefunden. Unglaublich!
    Sorry für den langen Kommentar, du bist nicht alleine 😉

    Grüßle,
    Mel

      

    • gabriela_urban sagt

      Hallo Mel, groooooooßartig!!!! 😉 Genau so läuft bei uns auch. Letztens hat mein Mann sogar felsenfest behauptet, dass der Schnulli nicht mmehr im Bett ist. Als ich noch mal nachgefragt habe, ob er wirklich richtig nachgeschaut hat, war er total empört. Ich bin dann selber zum Bett, habe nur die Bettdecke ansatzweise angehoben – und siehe da, der verschollene Schnulli ist aus seinem Nirvana wieder aufgetaucht 😉 Ohne Worte, oder? LG Gabriela

        

  5. Sandal Tolkq sagt

    Okok, bei einigen Punkten bekenne ich mich schuldig im Sinne der Anklage. Sehr gut geschrieben.

      

    • gabriela_urban sagt

      Vielen Dank. Musste ich mir einfach mal so von der Seele schreiben 😉 Tat sehr gut. Herzliche Grüße Gabriela

        

  6. Hallo Gabriela! Danke für den lustigen Blogbeitrag! Ich kann mich kaum halten bei deinen Erzählungen, denn bei uns Zuhause läuft es fast identisch ab. Vor allem das Streitthema Hausarbeit, in die mein Mann auch „viel mehr“ Zeit investiert als ich. Genial auch, wie… denn für ihn bedeutet Ordnung machen alles in eine Schublade zu schmeißen oder in irgendeine Ecke des Tisches zusammenstapeln 🙂 Vom Putzen ohne Putzmittel keine Rede, keine Ahnung wie er sich das Bakterien tilgen im Bad oft vorstellt – mit nur Wasser.

    Was ich noch hinzufügen kann: wenn wir morgens beide arbeiten gehen müssen, unser Kind aber auch frühstücken, gewaschen und angezogen werden sollte (was ja normalerweise ich mache) – und das Kind einmal früher wach wird als erwartet, folgendes: ich also noch in der Dusche, der Mann noch im Bett, Kind wird wach… und anstatt mit dem Kind gemeinsam den Frühstücktisch herzurichten oder ähnliches, verziehen sich die beiden kuschelnd vor dem Fernseher auf die Wohnzimmercouch, bis Mama fertig in die Küche kommt. Oder der Mann von selber nicht draufkommt, dass das Kind nach dem Frühstück Zähne putzen und angezogen werden sollte, denn Abfahrt wäre eigentlich in 10 Minuten…

    Ach ja, die Männer…. Gut zu wissen, dass nicht nur ich so einem Sonderexemplar an meiner Seite habe 😉

    Liebe Grüße, Steffi

      

    • gabriela_urban sagt

      Hallo Steffi, vielleicht sind unsere beiden Sonderexemplare Brüder – und sie wissen es nur nicht 😉 Ich musste gerade bei deiner Aufzählung bei allen Punkten nicken. Läuft bei uns genauso … Herzliche Grüße Gabriela

        

  7. An Ja sagt

    Ich habe noch nicht einmal zu Ende gelesen als m ich mir gedacht habe, dass sich keine Frau auf dieser Welt wundern muss wenn sich ihre Ehemänner von heute auf morgen aus dem Staub machen. Furchtbare kontrollsüchtige und pedantische Ansichten….
    Könnte mir gut vorstellen wie selbige Liste dieses Mannes über seine Frau aussieht.

      

    • gabriela_urban sagt

      Hallo, Danke für deinen Kommentar. Ich muss dir recht geben, die Liste von meinem Mann über mich wäre mindestens genauso lang, wenn nicht sogar viel länger! Manchmal hilft es, alles mit einem kleinen Augenzwinkern zu sehen 😉 Herzliche Grüße Gabriela

        

  8. Hallo,

    also bei uns ging das dann mit meinem Ex so weit, dass er auch immer fragte, wo dies oder jenes sei, und auf meine Antwort „in der Küche“, „im Wohnzimmer“ etc. dann nicht etwa in den betreffenden Raum suchen ging, sondern fragte:“in welcher Küche??“ bzw „in welchem Wohnzimmer??“ (kleiner Kommentar am Rande: es gab bei uns nur EINE Küche und nur EIN Wohnzimmer…)

      

    • gabriela_urban sagt

      Kenne ich!!!! Auf meine Antwort „in seinem Kleiderschrank“ kommt oft die Gegenfrage „in welchem Kleiderschrank?“. Mein Sohn hat bis jetzt auch nur einen Kleiderschrank 😉 Herzliche Grüße Gabriela

        

  9. Ich hoffe, dieser Artikel ist komplett ausgedacht? Und wenn nicht: Was sagt denn dein Mann dazu, dass du hier so negativ über ihn schreibst?

    Wenn du unzufrieden mit deinem Mann bist, dann ist das doch eher etwas, was unter euch besprochen gehört. Oder du trennst dich und suchst dir einen besseren. Scheint deinen Ausführungen nach ja geradezu ein hoffnungsloser Fall zu sein… 😉

      

    • gabriela_urban sagt

      Hallo, Danke für deinen Kommentar. Ich glaube, dass das große Geheimrezept unserer Beziehung ist, dass wir beide sehr viel Humor haben und über uns lachen können. Deswegen findet es mein Mann gar nicht so schlimm, dass ich so etwas über ihn schreibe. Schließlich stimmen alle Punkte – und er erkennt sich sogar in allen wieder. Um also deine erste Frage zu beantworten, nein, es ist nichts ausgedacht, sondern entspricht halt einfach meinem alltäglichen Familienwahnsinn 😉 Herzliche Grüße Gabriela

        

  10. Mich mach der Artikel eher traurig als das er mich belustigt. Bei mir entsteht der Eindruck, dass Du Deinen Mann nicht so nimmst wie er ist und ihn wie ein Kind erziehen möchtest.
    Ich verstehe nicht wie man die Menge an Arbeit gegeneinander aufrechnen kann, wenn man sich liebt.
    Mein Mann macht bei uns meist den größeren Teil der Hausarbeit, weil ich deutlich mehr arbeite. Er macht die Hausarbeit anders als ich. Da bin ich deutlich penibler, aber Prioritäten sind nun mal verschieden und wer sagt das mein Weg die Arbeit zu tun der richtige ist. Ich lebe auf jeden Fall lieber mit einem nicht perfekten Haushalt oder trage ihm Sachen hinterher als mit einem Mann zu leben der von meinem Gemeckert genervt ist.

      

  11. Lalelu sagt

    Ich habe zwar keine Kinder mit meinem GöGa, aber dennoch treffen die meisten der Punkte zu. Punkt 1, kenn ich, da ist es nicht das Kind, sondern das Kochen. Er kocht leidenschaftlich und mit viel TamTam, leider kann er während er wartet, dass etwas gar wird nicht die benutzten Sachen kurz abspülen, wo wir auch zu dem Punkt 14 kommen, was da beim Kochen alles auf dem Boden landet. Frau kann morgens (Mann kocht ja dafür) die Küche säubern, Mann ist 5 Minuten in der Küche und selbige sieht aus, als wäre sie monatelang nicht geputzt worden. Über Wäscheberge müssen wir gar nicht sprechen und Dinge sucht er auch am liebsten über mich (Handy, Socken, Schlüssel) Du bekommst kein Geschenk zum Geburtstag? Meiner fragt mich jedes Jahr erneut kurz vorher wann eigentlich genau mein Geburtstag ist…und wenn er raten muss, liegt er meistens falsch…gut zumindest der Monat ist meist richtig. Gut ich muss dazu sagen, wir wohnen nicht zusammen und so geht mich sein Haushalt auch nichts an, das einzige was ich mache ist ab und an sauber, wenn der Dreck mich zu sehr stört und den Abwasch, das finde ich fair wenn er kocht (obwohl ich das nie von ihm verlangen würde, er tut es einfach gern). Aber wenn ich mir das so ansehe und immer wenn ich bei ihm bin und so ein bisschen Haushaltsalltag mitbekomme, bin ich froh meine eigenen 4 Wände zu haben und möchte das auch so beibehalten, zumindest solang kein Nachwuchs da ist….

      

  12. Das klingt genau nach meinem…. und dann, sobald der Hintern etwas „Sitzbares“ berührt, wird die ganze Zeit ins Handy geschaut. Nach einiger Zeit, wenn man dann losmachen will, wird sich beschwert, dass das Kind nicht angezogen ist. Nein, es war auch noch nicht auf Toilette geschweige denn Zähne putzen. Mama hat sich drauf verlassen, dass das klappt und hat derweilen den Haushalt geschmissen. Und statt zu helfen, steht er daneben und guckt zu wie ich alles erledige 🙄
    Am liebsten mag ich den Satz „was soll ich denn noch alles machen?“ Da weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll 😊
    Zum Glück sind wir nicht allein damit 👍🏼

      

  13. Sascha Seifert sagt

    Hallo ich weiß das ist ein Blog für Mamas.Aber ich habe die Kommentare gelesen, und gleich gedacht!Da musst du unbedingt was schreiben.Ich bin alleinerziehender Vater und habe eine vier jährige Tochter . Bei mir geht es morgens um 5-6 Uhr los mit Frühstück machen meine Tochter richten und sie in den Kindergarten bringen!Danach mach ich den Haushalt kläre Termine ab mich und meine Tochter nebenbei und koche auch nebenbei.Dann führe ich unseren Hund aus und hole meine Tochter ab. Jetzt ist Papa und Tochter zeit und es ist lernen und spielen im Alltags Programm. Das alles kann ich auch und bin ein Papa!Ich sag mal so es gibt unter Männer und Frauen echte härte Fälle. Aber ich kann von mir aus sagen ich bin Papa und Mama. Mfg Seifert

      

    • gabriela_urban sagt

      Hallo Sascha, Danke für deine Nachricht. Freue mich sehr auch über männliche Leser, denn mein Blog soll sich nicht nur ausschließlich an Frauen richten … Obwohl ich weiß, dass manche Artikel schon sehr auf Mütter konzentriert sind 😉

      Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich oft mit einem Augenzwinkern schreibe – und alles nicht so ernst nehme. Und klar, Väter sind verschieden. Jeder Mensch wächst mit seinen Aufgaben … Respekt, dass du den Familienalltag alleine meisterst. So viel Verantwortung ist sehr anstrengend. Ich wünsche dir weiterhin gutes Gelingen 😊 Liebe Grüße Gabriela

        

  14. Tanja sagt

    nicht vergessen: — den Müll direkt AUF die Anrichte direkt ÜBER dem Mülleimer hinlegen… —

    es ist echt zu viel verlangt,die direkt darunter liegende Türe zu öffnen und den Müll dann gleich zu versenken…

    und nicht vergessen: „das wollte ich nachher noch machen“ —

      

    • gabriela_urban sagt

      Das wollte ich nachher noch machen – ist bei uns auch immer an der Tagesordnung. Leider wird das Nachher immer sofort auf immer und ewig vergessen 😉

        

  15. Pingback: Brief an mein früheres Ich. Oder: die nächste Runde auf dem Karussell | Mami bloggt

  16. Pingback: Diesmal gehe ich NUR für MICH shoppen – und NICHT für mein KIND - Mami bloggt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.