Alltäglicher Wahnsinn, Alltagsgedanken
Kommentare 22

Kritik tut weh … und wie ich damit umgehe

Keiner ist perfekt. Und wir Mütter schon gar nicht. Während vor einigen Jahrzehnten, viele Frauen krampfhaft versuchten, das Bild einer heilen Bilderbuchfamilie nach außen zu präsentieren – stehen heutzutage immer mehr Mamis zu ihren Fehlern und sprechen sogar öffentlich darüber. Warum auch nicht? Denn wer ist schon perfekt. Sind es nicht gerade die Ecken & Kanten an uns, die uns menschlich machen? Und warum sollen wir nicht zu unseren Schwächen & emotionalen Tiefs stehen? Und mal ganz ehrlich, ist das Perfekt-Sein nicht schon längst aus der Zeit gekommen?

Doch wenn Mami öffentlich dazu steht, dass ihr Alltag nicht dem einer Bilderbuchfamilie gleicht, dann sind die Kritiker zweifelsohne nicht mehr weit. Denn gerade Mütter untereinander können schnell zu verbalen Furien werden. Ob man sie nach ihrer Meinung fragt – oder auch nicht fragt, spielt dabei keine Rolle. Wir haben sicherlich schon alle mal so eine Situation erlebt, in der Frauen nicht einer Meinung waren. In der wir selber offenherzig oder unterschwellig kritisiert wurden.

Und obwohl es meinen Blog mittlerweile bereits seit über einem Jahr gibt, bin ich von heftiger Kritik vorerst verschont geblieben. Doch vergangenen Freitag war mein (Blogger-) Welpenschutz schlagartig vorbei. Nichtsahnend öffnete ich mein elektronisches Postfach – und bereits in freudiger Erwartung begrüßte mich eine Mail mit der vielversprechenden Betreffzeile „Feedback“. Ich fing an zu lesen. Und nach dem dritten Satz war mir klar: Diese Mail wird nicht schmeichelnd sein. Ich setzte meine Lektüre trotzdem fort:

„Hallo Gabriela,

ich bin absolut zufällig auf Deine Seite gestoßen. Und obwohl wir uns nicht kennen, ist es mir irgendwie ein Bedürfnis, Dir Feedback zu geben. Vielleicht regt es Dich zum Nachdenken an. Vielleicht lächelst Du nur müde darüber, aber wer sein Privatleben so öffentlich teilt, rechnet ja sicher mit Feedback.

Ich habe den Eindruck, dass sich Dein Selbstbild mit dem Bild, welches Du tatsächlich abgibst, nicht wirklich deckt. Du siehst Dich als toughe Businessfrau, kommst in Deinem Blog allerdings äußerst naiv rüber. Allein der Bericht, dass das, was man unter Karriere versteht, mit Kleinkind nicht möglich ist. Für diese Erkenntnis braucht man doch nicht erst ein Kind bekommen.

Dann diese Gejammer über den Alltag mit EINEM Kind. Es gibt Mütter, die haben 2,3,4 Kinder plus Job und meistern das tough und mit Lebensfreude trotz des großen Stresses. Diese sind mein Vorbild! Denn natürlich ist das eine anspruchsvolle Angelegenheit. Du wirkst einfach nur unzufrieden und deprimiert.

Die ständige Betonung, wieviel Humor Du besitzt, deckt sich ebenfalls wenig mit den wenig aufregenden Berichten über Dinge, die sich tagtäglich in Millionen Familien abspielen. […] Beispiele hierfür gibt es gottseidank. Von Bloggern, die tatsächlich die Gabe haben, mit dem, was Sie schreiben, zu unterhalten.

Ob die Reiserei für ein Kleinkind wirklich so wunderbar ist, mag ich natürlich nicht wissenschaftlich einzuschätzen aber mein Menschverstand und die Erfahrung mit kleinen Kindern sagt mir, dass genau die Routine, die Du scheinbar hasst, für Kleinkinder essentiell sind. So langweilig es für uns Erwachsene auch sein mag.
Kinder lieben und brauchen das Vertraute. Vielleicht liegt hier auch der Grund für das gerade extreme Verhalten Deines Kleinen.

Wie gesagt, Du musst Dir nichts annehmen. Aber ich finde es immer schlimm, wenn Menschen mit ihrem Leben und Jobsituation unzufrieden sind und wirklich der Meinung sind, Schuld sind „die Anderen“. […]“

Puh. Ich musste erst mal tief durchatmen und alles auf mich wirken lassen. Immerhin hatte ich das große Glück, dass die Absenderin in der Wortwahl sehr human mit mir umging. Die Botschaft war trotzdem nicht schön – und klar, tat die Kritik sehr weh. Denn wie so zahlreiche andere Frauen, neige ich ebenfalls dazu, mir vieles zu Herzen zu nehmen. Wie sollte ich also mit so einer lauten offenkundigen Kritik an meiner Person umgehen? Verdrängen & die Mail sofort löschen? Den Kopf in den Sand stecken und meine Blogger-Karriere unverzüglich an den Nagel hängen? Ich machte erst mal da weiter, wo ich zuvor aufgehört hatte – räumte den Esstisch ab, putze die Küche und brachte meinen Sohn ins Bett.

Reflektieren
Zur späten Abendstunde entschied ich mich für die Taktik „reflektieren“. Ich öffnete die Mail und ging sie erneut Wort für Wort durch. Bei der vielen Kritik wurde mir ganz schummrig:

– dein Selbstbild deckt sich nicht mit dem, welches du tatsächlich abgibst
– du siehst dich als toghe Businessfrau, kommst jedoch sehr naiv rüber
– für die Erkenntnis, dass Karriere mit Kleinkind nicht möglich ist, muss du nicht erst ein Kind bekommen
– dein Gejammer über den Alltag mit EINEM Kind
– Mütter mit 2,3,4 Kinder & Job sind meine Vorbilder
– du wirkst unzufrieden & deprimiert
– dein Blog ist nicht witzig & du hast keine Gabe zu unterhalten
– du hasst deine Routine
– dein Sohn ist gerade extrem im Verhalten, weil ihr so viel rumreist
– du denkst die „Anderen“ sind schuld an deiner Situation

Wie sollte ich mit dieser Kritik umgehen? Mein Gedankenkarussell begann. Mit dem Bloggen aufhören? Über andere Themen schreiben? Nur von den Bilderbuch-Momenten erzählen …? Ich entschied mich, erst mal eine Nacht darüber zu schlafen.

Abhaken
Doch klar. Diese Mail ging mir nicht aus dem Kopf. Das ganze Wochenende verfolgte sie mich. Ich nahm mir die Kritik zu Herzen. In einigen Dingen hatte die Absenderin ja auch recht. Es gibt Momente, in denen ich als Mami nicht unbedingt zufrieden bin (deprimiert würde ich jetzt mal von mir weisen) und meinen Alltagstrott als anstrengend empfinde (das extreme Wort „hassen“ würde ich ebenfalls von mir weisen). Ist das aber ein Verbrechen? Ergeht es nicht tausenden Müttern ebenso?

Und habe ich jemals davon gesprochen, dass ich ein Vorbild sein möchte? Bestimmt nicht, denn dazu ist mein Familienwahnsinn viel zu chaotisch. Und das ist auch gut so! Denn Perfekt-Sein ist irgendwie ziemlich langweilig, unpersönlich und auch nicht authentisch. Finde ich zumindest.

Als toghe Businessfrau präsentiere ich mich ebenfalls nicht – und ich habe meinen Sohn sicherlich nicht bekommen, um ausschließlich die Erkenntnis zu gewinnen, dass Karriere & Kleinkind nicht möglich sind 😉 (übrigens, hier ist der dazugehörige Artikel, auf den die Absenderin anspielt). Und eine Frage hätte ich noch: An welcher Stelle auf meinem Blog behaupte ich denn, dass „Andere“ schuld an meiner Situation seien? Ich suche, suche & suche – und kann diese Stelle einfach nicht finden …

Weitermachen
Nach all der Reflexion und dem ersten Schock stehe ich nun am Scheideweg. Wie soll ich mit dieser Kritik umgehen? Obwohl die Absenderin in ihrer Kritikausführung sehr detailliert war, vermisse ich für mich doch einen wesentlichen Punkt: Was wolltest du mit deinem Bedürfnis – mir ein Feedback zu geben – erreichen? Dass ich mit dem Bloggen aufhöre? Dass ich anders werde? Oder dich selber einfach mal abreagieren?

Mit allergrößten Wahrscheinlichkeit werde ich auf meine Fragen keine Antwort bekommen. Aber das ist auch nicht schlimm. Denn viel wichtiger ist, dass mich die Mail zum Nachdenken angeregt hat. Tagelang habe ich über mich & meinen Blog nachgedacht. Und ich bin zum Entschluss gekommen, dass ich genauso weitermache wie zuvor. Denn ja, mein Leben gleicht nicht dem einer Bilderbuchfamilie und darüber bin ich heilfroh. Und sind es nicht gerade unsere Schwächen & Kanten, die uns so schön menschlich machen. Und der einen oder anderen Mutter sogar von der Seele sprechen?

Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die meinen Blog nicht lesenswert finden. Und dennoch gibt es auch sehr viele, die sich von mir unterhalten fühlen. Denn nicht nur, dass sich mittlerweile 10.000 – 15.000 Besucher monatlich auf meinen Blog verirren, sondern ich bekomme auch sehr viele Mails und Kommentare, die das zum Ausdruck bringen. Und darüber freue ich mich sehr. Dieses zahlreiche Feedback treibt mich an und motiviert ungemein, weiterhin jede einzelne Minute meiner Freizeit in meinen Blog zu investieren … Und meinen Untertitel „zwischen alltäglichem Wahnsinn & fernen Reisen“ NICHT in „Geschichten einer Bilderbuchfamilie“ abzuändern …

P.S. Liebe Absenderin, wie du siehst ist es dir tatsächlich gelungen, mich zum Nachdenken anzuregen – und dafür möchte ich dir vom ganzen Herzen danken. Nun wandert deine Mail aber im virtuellen Mülleimer, damit ich meine Energie wieder auf produktivere Dinge verwenden kann …

das-buch_mami-bloggt-1-jahr

Das Buch zum Blog – jetzt hier kostenlos runterladen.

Wie gehst du mit Kritik um? Wurdest du auch mal mit so einer offenherzigen Kritik konfrontiert? Und klar, freue ich mich auch über dein Feedback zu meinem Blog – egal, ob niederschmetternd oder motivierend 😉 Hinterlasse hier einen Kommentar oder schreib mir eine Mail an mami.bloggt@yahoo.de

Möchtest du mehr über mich erfahren? Wer ich bin? Was mich bewegt & inspiriert? Dann bitte HIER ENTLANG … Und  sag’ Hallo auf Facebook, Instagram & Twitter

Sharing is caring … 😉Share on FacebookPin on PinterestShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

22 Kommentare

  1. Hallo Gabriela,

    ich weiß absolut von was du sprichst. Auf meinem noch recht jungen Blog bin ich bisher auch noch von Kritik verschont geblieben, aber im wahren Leben ja nun nicht. Ist ja auch nur natürlich.
    Aber auch ich nehme mir sowas sehr zu Herzen. Vermutlich hast du Recht, dass viele Frauen einfach dazu neigen, Kritik persönlich zu nehmen.

    Was ich aber toll finde, ist dass du es schaffst, die Kritik für dich klar zu reflektieren. Auch ich hätte wohl erst mal mit der Überlegung reagiert, den Blog zu schließen.
    Umso schöner dass du dich nicht unterkriegen lässt und deinen Weg – mit Blog – weitergehst. Ich bleibe dir als Leserin auf jeden Fall erhalten.

    Viele liebe Grüße,
    Nicole

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo Nicole,

      vielen, vielen Dak für dein aufbauendes Feedback. Solche Worte spornen mich extrem an, weiterhin jede Minute meiner Freizeit in meinen Blog zu investieren. Und Memo an uns alle: auch mal Kritik sanft an uns abprallen lassen … Das beweist auch irgendwie Stärke, oder nicht? Ganz liebe Grüße Gabriela

        

  2. Liebe Gabriela

    aus jahrelanger Erfahrung als öffentliche Person kann ich Dir dazu raten, worauf Du selber schon gekommen bist: abhaken. Lass Dich davon weder berühren, noch soll es Dir Anlass dazu geben, öffentlich über solche Angriffe zu reflektieren. Würdest Du es selber tun? Nein. Und deshalb darfst Du auch davon ausgehen, dass die deprimierte Person wohl eine Andere ist 😉

    Keep on writing! Andrea

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo Andrea,

      vielen Dank für deinen Tipp. So werde ich in Zukunft auch mit umgehen, wenn irgendwann (oder schon sehr bald?) die nächste Kritik ins Haus flattert … Wir Mamis haben einfach viel zu wenig Zeit, um uns mit solchen Dingen aufzuhalten … Apropos Zeit, bei dir dürften auch nicht mehr allzu viele Tage fehlen, oder? 😉 Ganz liebe Grüße – und viel Glück für das anstehnde Ereignis. Gabriela

        

  3. Kerstin sagt

    Guten Abend,
    Kennst du den Begriff „Arschengel“? Das sind Menschen an denen wir uns reiben/die sich an uns reiben und uns hierdurch zwingen an ihnen zu wachsen. Somit hat das Ganze etwas Positives.

    Dealing with negative people…ich finde du machst das alles super 🙂

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo Kerstin,

      vielen herzlichen Dank für dein feedback. „Arschengel“ ist super!!! Diesen Begriff werde ich ab sofort in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen. Liebe Grüße Gabriela

        

  4. Sabine sagt

    Gibt es den Begriff Momsplaining schon? Da glaubt jemand, dich und dein Leben anhand deiner Blogbeiträge ungefragt beurteilen und beeerten zu können, und das auf wenig charmante Art und Weise. Ab in den Papierkorb damit und abhaken!

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo, danke für deinen Kommentar. „Momplaining“ ist ein sehr guter Begriff, merke ich mir 😉 Und ja, die Mail ist bereits in den virtuellen Papierkorb gelandet. Es gibt halt wichtigeres im Leben. Herzliche Grüße Gabriela

        

  5. Nancy sagt

    Liebe Gabriela,

    also ich kann nur über so eine Email, welche du erhalten hast lachen. Aus der Email liest man den Neid heraus und das diese Frau keine Kinder hat.

    Mach weiter so und lass dich von sowas nicht unterkriegen.

    Liebe Grüße
    Nancy

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo Nancy, danke für deinen Kommentar. Diese Frau hat tatsächlich doch Kinder – und sogar noch Zwillinge. Wohlte keinen persönlichen Punkte kommunizieren, damit es später nicht zu irgendwelchen Streitigkeiten kommen könnte … Aber die gute Dame scheint wohl, extrem gut organisiert zu sein – und andauernd voller Lebensfreude zu strahlen. Sorry, da kann ich (leider) nicht mithalten 😉 … Herzliche Grüße Gabriela

        

  6. Liebe Gabriela,

    lass dich bitte von solchen Mails nicht aus der Bahn werfen! Ich kenne das Gefühl gut – ich hatte in meinem Blog mal einen Kommentar, über den ich auch lange nachgedacht habe, bis ich ihn dann irgendwann doch beantworten wollte. Das ist dein Blog – dein persönlicher Blog, über dein Leben! Ich finde es wundervoll, dass du auch besonders die schwierigen Momente mit deinem Kleinen aufgreifst! Und wenn jemandem das nicht passt, verstehe ich nicht, warum es es dann nicht weinfach wegklickt und stattdessen einen halben Roman verfasst. Mir kommt es eher so vor, als wenn deine Kritikerin recht unglücklich ist…
    Auch wenn ich noch lange nicht an Kinder denke, weiss ich genau, dass du allein wegen der tollen Reisen mit deinem Zwerg ein großes Vorbild für mich sein wirst!

    Deine Anna

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo Anna, schön zu lesen, dass es da draußen in der weiten Welt doch jemanden gibt, der mich ein ganz klein wenig zum Vorbild nimmt … Wenn es also irgendwann in deinem Leben soweit sein solltest, dass du ein Kind bekommst & mit ihm verreisen möchtest, dann kannst du dich SEHR GERNE jederzeit an mich wenden. Ich stehe dir dann sehr gerne mit Rat & Erfahrungen zur Seite. Dieses Angebot ist für dich natürlich kostenlos 😉 – und steht ein Lebenlang … Wünsche dir weiterhin viel Erfolg beim Bloggen (du weißt ja, dass ich ein ganz großer Fan von deinem Blog bin). Ganz liebe Grüße (aus dem falschen Breitengrad), Gabriela

        

  7. Hi Gabriela,

    Dein Leben, Dein Blog, Deine Themen, Deine Schreibe!

    Wenn Du mit dem allem zufrieden bist, mit allen menschlichen Ecken und Kanten, dann haek diese Mail ab und mach Dein Ding.

    Du schreibst doch selbst, dass Du sehr viel positives Feedback bekommst. Denkst Du da auch über jedes Einzelne so nach? Dazu Deine 10-15tausend Besucher auf dem Blog. Die würden nicht kommen, wenn es denen nicht gefallen würde.

    Ich bin seit vielen Jahren im Netz unterweges. Auch im Bereich Fotografie und da wird oft Kritik geäußert, da ist Deine Mail ein laues Lüftchen gegen. Dabei geht es nur um Fotos. Diese Kritik lasse ich seit Jahren ganz sanft an mir abperlen.

    Alleine die Kritik an dem Reisen, da fällt mir nichts mehr zu ein. Deine Tochter kann sich mehr als glücklich schätzen, so viele Erfahrungen zu sammeln, die Welt und andere Kulturen kennenzulernen.

    Lass Dich nicht bremsen!

    LG Thomas

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo Thomas,

      danke für dein Feedback. Oh ja, Kritikäußerungen in der Welt der Fotografen kenne ich auch sehr gut. Diese muss man erst mal wegstecken können. Da hast du absolut recht, da war meine Kritik-Mail wirklich nur ein laues Lüftchen dagegen 😉 Und deinen Begriff „sanft abperlen“ lassen, finde ich sehr gut. Das hat irgendwie so etwas leichtes & beschwingtes … Diese Taktik merke ich mir fürs nächste Mal. Vielen Dank noch mal. Ganz liebe Grüße Gabriela

        

  8. Liebe Gabriela,

    Ich finde die Art und Weise, wie du mit dieser Kritik umgegangen bist, super! Ich nehme mir auch schnell Kritik zu Herzen, aber als ‚Bloggerin‘ war mir auch vorab bewusst, dass ich auch Angriffsfläche bieten werde. Gerade bei Mama- Themen scheiden sich die Geister und auch auf einen meiner Mama – Beiträge habe ich Kritik erhalten. Kein Mensch ist perfekt und ich finde es gut, wie du das alles machst!

    Liebe Grüße von http://kopfsache.blog

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo, danke für dein liebes Feedback. Ja, du hast recht, als Blogger, bietet Mama extrem viel Angriffsfläche. So ist das nun mal, und da muss man als Blogger erst mal lernen, mit umzugehen. Ich habe mir jetzt aber vorgenommen, die nächste heftige Kritik mir nicht mehr so zu Herzen zu nehmen. Und lieber meine Energie in produktiviere Dinge zu investieren … Dir weiterhin viel Erfolg beim Bloggen. Ganz herzliche Grüße Gabriela

        

  9. ich bin keine mutter, daher ist dein blog bis jetzt an mir vorübergegangen. aber nach dem lesen dieses beitrages, habe ich jetzt eine stunde lange deine artikel quer gelesen. ich finde super, wie du auf die kritik reagiert hast. aber ich muss dir auch sagen, dass die kritik unter jeder sau war…… ich finde es gibt menschen, die nehmen sich ein bisschen arg viel heraus meistens sind das ja dann noch menschen, die sich in den sozialen medien verstecken, die weder bloggen noch irgendwie aktiv sind, das sind meistens menschen die nur mitlesen, soziale voyeure, nenne ich sie. kritik reflektieren ja, aber manche kritik gehört einfach in den müll. ich finde deinen blog sehr gelungen, dich sehr authentisch…. und im übrigen wahnsinnig sympathisch. und so hübsch!!!!!

    Liebe Grüße von Sonja und http://www.vielfalten.com

      

    • Gabriela Urban sagt

      Hallo Sonja, danke, danke & noch mal danke für deine lieben Worte. Das ist doch klein Balsam für die alte Blogger-Seele. Mir hat es sich leider auch nicht erschlossen. welche Intention wirklich hinter der Mail steht. Da wird so viel geschrieben, aber keine Lösungsansätze präsentiert – oder wenigstens mal sagen, was in ihren Augen besser wäre … Na ja, Menschen ticken halt sehr verschiedenartig. So, und jetzt schaue ich mich mal gleich auf deinem Blog um. Ganz liebe Grüße an dich, Gabriela

        

  10. Liebe Gabriela,

    puh, ich kann verstehen dass so was erst einmal sitzt.
    Aber am Ende ist Feedback einfach immer so etwas wie eine Beschreibung der Wahrnehmung deines Gegenübers.
    Da hast du- warum auch immer- auf die Absenderin halt so gewirkt. Ob du nun so bist oder ob du das nun so wolltest spielt da am Ende keine Rolle mehr.
    Aber ob du dir das Feedback annimmst, das kannst du immer noch selbst entscheiden.
    In meinen Augen hast du das Beste draus gemacht, nämlich dich selbst reflektiert.
    Und wenn du dann zu dem Schluss kommst: die Wahrnehmung der anderen Person entspricht nicht der deinen, dann ist das eben so.
    Wenn du in der Öffentlichkeit stehst, wirst du es nie allen recht machen können.
    Also tu das, wohinter du stehst und was dir guttut.

    Krönchen richten. Weitermachen.
    LG
    Miriam

      

  11. Kritik finde ich grundsätzlich spannend.
    Wichtig beim Lesen ist meiner Meinung nach, eine neutrale Perspektive einzunehmen. So kann man das annehmen, was sich stimmig anfühlt. Außerdem sollte die Kritik schon konstruktiv sein – wenn jemand nur seinen Frust rausbläst, mich beurteilt oder mein Handeln verurteilt, sehe ich da drüber weg. Dazu ist niemand befähigt, außer ich selbst.
    Du hast Dich selbst reflektiert und das ist doch wunderbar! Dazu ist Kritik ja auch da. Aber nur weil jemand seine subjektive Empfindung kritisch mitteilt heißt das ja nicht, dass Du danach handeln musst. Solange Du voll hinter dem stehst, was Du tust, ist doch alles in Ordnung! Deine Einstellung ist das, was zählt. Und Du bist nicht in der Pflicht, dich irgendeinem Kritiker zu erklären!

      

  12. Liebe Gabriela, toll, dass du so bist wie du bist und das zahlreiche und bestärke Feedback zu deinem Artikel hier sollte dir das auch noch einmal vor Augen führen. Immer weiter so! Alles Liebe und Gute für dich, Louise

      

  13. Liebe Gabriela,

    vor einiger Zeit hatte ich eine sehr ähnliche, sehr böse Nachricht in meinem virtuellen Briefkasten. Ich hätte niemals gedacht, dass es mich doch so trifft. Ebenfalls habe ich mich erstmal zum „drüber schlafen“ durchgerungen und am nächsten Tag, dank etwas geordneteren Gedanken, habe ich der Dame geantwortet.

    Ich schreibe ja fleißig „BulletJournal“ und darin gibt es die Seite „Haters Gonna Hate“, dort landet die reflektierte Kritik „Du bist doch nicht echt“, „aufgesetzter Humor“, „schlechter Schreibstil“ und monatlich klebe ich einen PostIt mit der aktuellen Instagram und Blogfollowerzahl ein, die offensichtlich das Gegenteil beweist. 🙂

    Kopf hoch, Krönchen richten und weiter geht’s!
    Liebe Grüße Jasmin von JasBlog

      

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.