Mutter von vier Kindern! Kann ich deswegen meine Karriere jetzt knicken?

Januar 29, 2018

(Gastartikel) Kann ich meine Karriere knicken? Wer stellt sich diese Frage? Iris aus München. Hier sind meine Wurzeln, hier schlägt mein Herz. Der alljährliche Wiesn-Anstich ist immer wieder ein unbeschreibliches Erlebnis. Als verheiratete Mutter von mittlerweile vier Töchtern (Alter, 9, 6, 4 ,4) bin ich leider nicht mehr live dabei, verfolge das geliebte Geschehen aber immer noch gerne am Bildschirm. Seit nunmehr sieben Jahren bin ich in Elternzeit und habe Zeit für meine Passion, das Schreiben. Neben Romanen habe ich vor einem Jahr das Bloggen als wunderbare Ausdrucksform für mich entdeckt. In einem Familienleben mit vier kleinen Damen vergeht kaum ein Tag, an dem mir nicht ein Bild, ein Spruch, eine Idee vor die Füße purzelt, das/den/die ich auf meinem Blog Familienzeit in Buchstaben festhalten möchte. Als die liebe Gabriela Freiwillige für einen Gastartikel gesucht hat, habe ich instinktiv die Hand gehoben.

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Doch zurück zum Thema: mein Karriereknick!

Ist meine Karriere als Folge der Entscheidungen, einige Kinder in die Welt zu setzen, kaputt? Irreparabel? In Bezug auf meine Laufbahn als Juristin lautet die Antwort wohl JA! Warum? Aus der Sicht manches argwöhnischen Kritikers, gerne in der Personalabteilung, habe ich eine nahezu asoziale Anzahl an Kindern. Ich bin sieben lange Jahre – sprich viel zu lang – aus dem Arbeitsleben raus. Mit Mitte vierzig dürfte ich mittlerweile für einen Wiedereinstieg auch zu alt sein. Zu unflexibel, nicht mehr formbar.

Ein Jahr Elternzeit macht ein Jahr Berufserfahrung zunichte. Stimmt das?

Und selbst wenn ein Wiedereinstieg trotz dieser „Makel“ möglich sein sollte, habe ich Zweifel, in finanzieller Hinsicht jemals das Versäumte aufholen zu können. Tatsächlich habe ich sieben Jahre gearbeitet, bin aber eben auch seit sieben Jahren in Folge zu Hause. Mir ist mal das Gerücht zu Ohren gekommen, dass jedes Jahr Elternzeit ein Jahr Berufserfahrung zunichtemacht. Ist da was dran? Bei den genannten sieben Jahren geleisteter Arbeitszeit und sieben Jahren Elternzeit wäre ich jetzt bei einer Berufserfahrung von null Jahren. Berücksichtige ich alle Elternzeiten, insgesamt acht Jahre, käme ich sogar auf das Ergebnis von minus eins. Ich bin quasi jemand, der weniger als gar keine Berufserfahrung hat. Paradox, oder?

Denn ich habe über mehrere Jahre im Büro gearbeitet, zum Teil richtig geackert und in den Zeiten als „nur“ Mutter habe ich mir so manche Fähigkeit angeeignet, in deren Genuss ich ohne Kinder nicht so leicht gekommen wäre (Stichworte: Multitasking, Belastbarkeit, Effizienz, Erfindergeist).

Rechtsanwältin und Mutter von vier Kindern – muss ich deswegen meine Karriere jetzt knicken?

Doch was ist bei mir beruflich passiert? Die Babybeichte!

Bis vor zehn Jahren arbeitete ich als Rechtsanwältin in einer Kanzlei. 50-Stundenwochen und noch mehr Überstunden waren keine Seltenheit. Dann wechselte ich in ein Unternehmen. Karriereschädlich war aber leider die Tatsache, dass ich die neue Stelle bereits schwanger antrat, was sich anfangs gut verbergen ließ. Ohne diesen „lästigen“ Umstand wären meine Aufstiegschancen nicht schlecht gewesen: Ich war als juristische Mitarbeiterin der Rechtsabteilung zusätzlich zur Abteilungsleiterin eingestellt worden. Wer weiß? Vielleicht hätte man mich irgendwann zur Stellvertreterin ernannt … Nun gut. Es war, wie es war und ich war nun einmal schwanger und das musste ich irgendwann dem Arbeitgeber mitteilen. Die vordergründige Reaktion war freundlich. Wie es hinter den Kulissen aussah, kann ich nur vermuten. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich ab der Babybeichte von der Liste potentieller Karrierekandidaten auf Nimmerwiedersehen verbannt wurde.

Mein unaufhaltsamer Abstieg auf der Karriereleiter

Nach gut einem Jahr Elternzeit kehrte ich mit zwanzig Wochenstunden ins besagte Unternehmen zurück – ein paar Stufen weiter unten als ich aufgehört hatte. Wegen der Teilzeit? Wollte man es mir wegen der Schwangerschaft heimzahlen? Ich weiß es nicht. Für die Möglichkeit zur Teilzeit war ich jedenfalls dankbar. Vollzeit wäre für mich nicht in Frage gekommen. Wozu hatte ich mein Kind bekommen? Um es überwiegend in fremde Hände zu geben? Sicher nicht. Außerdem verdiente mein Mann, ebenfalls Rechtsanwalt, schon damals weitaus mehr als ich, sodass die Frage – wer beruflich kürzertreten würde – auch aus diesem Grund schnell beantwortet war.

Teilzeitmutti!

Ein Jahr arbeitete ich 50 %. Meine Beobachtung: Ich war von der jüngeren Kollegin überholt worden, saß in einem kleineren Büro als zuvor, erhielt als Teilzeitmutti wenig bis gar keine Anerkennung durch Kollegen und Vorgesetzte, war schlechter bezahlt und bekam all die uninteressanten Aufgaben auf den Schreibtisch, die sonst keiner erledigen mochte.

Ich hatte einen Plan – aber dann kam alles anders

Nachdem meine zweite Tochter geboren wurde, hatte ich ursprünglich geplant, nach der erneuten Elternzeit in den Job mit der schlechten Bezahlung, dem winzigen Büro, der Geringschätzung und den langweiligen Aufgaben zurückzukehren. Warum? Wer sich als Mutter von zwei kleinen Kindern auf die wenigen verfügbaren Teilzeitstellen beworben hat, kennt die Antwort. Muss ich vom Regen in die Traufe wechseln, wenn ich mich an den Regen gewöhnt habe?

Doch zu diesem Zeitpunkt war ich mit unseren Zwillingsmädchen schwanger. Und jeder weiß: Pläne einzuhalten, wenn Kinder im Spiel sind, ob geboren oder ungeboren, ist äußerst schwierig. Wenn man überhaupt zum Ziel kommt, dann auf etlichen Umwegen. Der Spagat zwischen Beruf und Familie in den wenigen Monaten bis zur Geburt wäre für mich zu groß gewesen und so blieb ich zu Hause. Auch den späteren Plan, nach Kind 3 und 4 zurückzukehren, warf ich schließlich über Bord und kündigte. Traurig war ich nicht. Wer trauert schon schlechter Bezahlung, winzigem Büro & Co. hinterher?

Rechtsanwältin und Mutter von vier Kindern – muss ich deswegen meine Karriere jetzt knicken?

Welches Fazit ziehe ich aus meinen persönlichen Erfahrungen?

SPRECHEN WIR ES DOCH AUS! Wer als Mutter die Dreistigkeit besitzt, beruflich vorübergehend zu pausieren und anschließend kürzertreten möchte, hat in den meisten Fällen verloren. PUNKT. Miesere Bezahlung, blödes Büro, öde Arbeit. Wer das anders sieht, darf mich gerne eines Besseren belehren. Doch das war nicht nur bei mir so. Im Freundeskreis habe ich Ähnliches beobachtet: Hochqualifizierte Frauen wurden nach der Elternzeit degradiert, die Chefposition wurde entzogen oder die Kündigung flatterte ins Haus, weil mit Kind angeblich die erforderliche Leistung nicht mehr optimal erbracht werden konnte.

Beruf und Familie? An manchen Tagen ist Vereinbarkeit schlichtweg eine Lüge!

Selbst wenn ich den Ehrgeiz zurückschraube, nicht mal die steile Karriere anstrebe, sondern allein den Beruf – sprich mit Kind überhaupt zu arbeiten – ist mein Fazit: Job und Familie sind nicht locker flockig unter einen Hut zu bringen, an manchen Tagen ist Vereinbarkeit schlichtweg eine Lüge. Selbst mit nur einer halben Stelle und mit nur einem Kind war Arbeiten eine echte Herausforderung. Manche Tage verlangten ein immenses Organisationstalent und extremen Energieeinsatz, wenn es nur darum ging, überhaupt ins Büro zu kommen. Von arbeiten rede ich noch gar nicht. Die Anwesenheit als solche, ohne messbare Leistung wird von Arbeitgebern selten gewürdigt. Ist auch verständlich. Eine Ausnahme bilden vielleicht Promis, deren Erscheinen den Glamourfaktor einer Party steigern soll. Wie intensiv – im Positiven wie im Negativen – sich ein Familienleben mit Kindern gestaltet, kann man vielleicht erst nachvollziehen, wenn man es selbst erlebt hat. Im Meeting zu sitzen, das volle Aufmerksamkeit erfordert, obwohl man nachts zuvor zig Male vom zahnenden Kleinkind geweckt wurde, ist schwierig. Und wer nicht wie Superwoman über endlose Energien verfügt, ist nach einer solchen Nacht schlichtweg müde und unkonzentriert.

Der familiäre Alltag hält viele Stolpersteine bereit

Doch selbst eine mehr oder weniger schadlos überstandene Nacht ist kein Garant für einen weiteren reibungslosen Ablauf. Der Alltag hält viele Stolperstellen bereit, oft in den ungünstigsten Momenten. Alle stehen angezogen und abreisefertig im Flur und plötzlich übergibt sich dein Kind auf sämtliche Rucksäcke und Schulränzen. Blöd, wenn in dreißig Minuten ein bereits dreimal verlegter Gerichtstermin beginnt oder man erster Redner einer Vortragsreihe ist.

Seien wir mal ehrlich! Wir Mütter können es niemandem recht machen!

Wie man es dreht und wendet: Schwierig ist jede Situation und egal für welche Variante sich eine Frau entscheidet – nur Kind, nur Karriere, Kind und Karriere: In der Regel wird die Betroffene von einem schlechten Gewissen geplagt, weil sie meint, eigenen oder fremden Ansprüchen nicht gerecht zu werden oder weil sie von anderen für die jeweilige Entscheidung kritisiert wird. Auffallend ist, dass es bei jeder Variante Kritiker gibt. Viele Mütter sind hin- und hergerissen zwischen dem Arbeits- und dem Familienleben, stets begleitet von dem Gefühl, es keinem wirklich recht machen zu können. Das Bild des Hamsters im Rad, der läuft und läuft und dennoch nie ankommt, trifft sie Situation ganz gut.

Und wie geht es jetzt bei mir beruflich weiter?

Eins steht für mich fest: Meine kleine Großfamilie mit ihren unterschiedlichen und individuellen Bedürfnissen möchte ich nicht in das Korsett der regulären Arbeitswelt pressen. Im Moment ist mir eins wichtiger als monatliche Gehaltszahlung und Anstieg des Rentenanspruchs: Dass ich auch unter der Woche mehrere Stunden am Tag mit meinen Kindern verbringen kann. Nicht nur kurz zum Frühstück und Abendessen, sondern über mehrere Stunden. Ja, manchmal bin ich genervt. Wenn sie streiten, Unordnung machen, mich im Minutentakt mit Fragen löchern oder mitteilen, dass am Fenster keine, auch keine kleine Spinne sitzt.

Die gemeinsame Zeit mit unseren Kindern ist endlich

Es liegt mir aber am Herzen, für meine Mädchen da zu sein. Nicht nur per Telefon erreichbar, sondern körperlich anwesend zu sein. Und wie ich an meiner neunjährigen Tochter sehe, sinkt das kindliche Bedürfnis nach Zeiten mit der Familie mit zunehmendem Alter. Die gemeinsame Zeit ist endlich, deshalb möchte ich so wenig wie möglich davon missen. Ich versuche, meine Tätigkeiten an den Kindern und deren Bedürfnissen auszurichten, nicht umgekehrt.

Das alles ist schwierig …

Manchmal sogar sehr. Gerade in den letzten Tagen ist mit wieder vor Augen geführt worden, wie schwierig. Diesen Artikel habe ich unter äußerst widrigen Umständen geschrieben. Drei der Kinder waren krank und dementsprechend zuwendungsbedürftiger als üblich. Die Nächte habe ich im Kinderzimmer auf einem unbequemen, zwar ausklappbaren, dennoch zu kleinen Kindersofa verbracht. Keine fünf Minuten am Stück konnte ich ungestört schreiben, alles dauerte länger als geplant. Dennoch fand und finde ich es schön, dass ich gleichzeitig bei meinen Kindern sein kann und die Möglichkeit habe, das zu tun, was mir Spaß macht, wenn auch unter erschwerten Bedingungen.

Und jetzt GANZ schnell rüberhuschen, um mehr über Iris und ihren Blog Familienzeit in Buchstaben zu erfahren

Rechtsanwältin und Mutter von vier Kindern – muss ich deswegen meine Karriere jetzt knicken?

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Hast du als Mutter auch einen Karrierknick erlitten? Ich freue mich auf einen Austausch – von Mutter zu Mutter! Hinterlasse hier einen Kommentar oder schreibe mir eine Mail an mami.bloggt@yahoo.de

 

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10 comments

  1. Comment by Schokominza

    Schokominza Reply Januar 29, 2018 at 12:58 pm

    Hey Iris, es tut mir leid das zu lesen… Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für die Zukunft mit deinen Töchtern, aber auch beruflich.

    • Comment by Iris Hell

      Iris Hell Reply Januar 29, 2018 at 5:06 pm

      Liebe Schokominza,
      herzlichen Dank! Mal sehen, was mir die Zukunft bringt. Es ärgert mich generell, wie respektlos im Arbeitsleben mit Frauen (Stichwort schlechtere Bezahlung), insbesondere mit Müttern umgegangen wird.

  2. Comment by Sumsi

    Sumsi Reply Januar 31, 2018 at 7:18 pm

    Liebe Iris,
    mich würde interessieren warum du nach der Elternzeit mit den Zwillingen gekündigt hast?
    Deine Rechte kennst du ja 😉 und es wäre ein erster Schritt wieder in den Beruf gewesen, oder?!

    Liebe Grüße
    Sabrina

  3. Comment by Steffi

    Steffi Reply Januar 31, 2018 at 9:17 pm

    Hi Iris, ich kann das ganz gut nachvollziehen, es kann aber auch anders gehen. Meines Erachtens wandelt sich die Welt, d.h. Mein Arbeitgeber ist recht tolerant und auch Chefinnen bleiben nach einer oder mehreren Elternzeiten in der Position. Auch wollen immer mehr Väter Zeit mit den Kindern verbringen und nicht überwiegend das Geld verdienen. Ich finde hierhingehend eine Entscheidung des Geldes wegen zwar verständlich aber ggf auch etwas unfair für den Vater, der aufgrund des höheren Verdienst nun die finanzielle Verantwortung trägt und damit auf Zeit verzichtet. Wahrscheinlich muss jeder hier die Balance zu finden. Wir haben zwar allein ein Kind, schaffen aber beide unsere Vollzeitjobs,lassen unsere Tochter in der Kita betreuen und teilen uns die Organisation. Die Zeit ist wochentags knapp, aber mit flexiblen Arbeitsmöglichkeiten habe ich nicht das Gefühl das jemand oder etwas zu sehr zu kurz kommt. Anstrengend ist der Spagat definitiv, aber am Ende geht es uns so am besten. Und genau darum geht es. Wenn du irgendwann wieder arbeiten willst, such dir den richtigen Arbeitgeber. Die gibt es! Selten aber immer mehr. Alles Gute und liebe Grüße!

    • Comment by Iris Hell

      Iris Hell Reply Februar 2, 2018 at 10:55 am

      Liebe Sabrina,
      ich hätte täglich 100 km in Summe fahren müssen. Das Gelbe vom Ei war die Stelle nie und mit 4 kleinen Kindern wäre der Spagat für mich zu groß gewesen. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber in dem Moment war sie richtig.
      Liebe Grüße
      Iris

      • Comment by Iris Hell

        Iris Hell Reply Februar 2, 2018 at 11:05 am

        Liebe Steffi,
        herzlichen Dank! Es freut mich, wenn ich von Familien höre, in denen es mit der Vereinbarkeit gut funktioniert. Mein Mann ist quasi selbständig und er würde nicht weniger arbeiten (können), wenn ich auch einen Job hätte. Im Gegenteil wäre es für uns beide nicht gut, wenn er zusätzlich die Belastung hätte, in der Arbeit auszufallen, weil eine unserer vier Töchter krank ist. Ich denke, jeder muss seine Entscheidung treffen, ob und wie er Familie und Job unter einen Hut bringen möchte. Wir haben die Entscheidung, dass er arbeitet und ich gerade nicht, gemeinsam getroffen. Im Moment hat deshalb bei mir aus diversen Gründen die Familie Vorrang und damit leben wir alle sehr gut.
        Ich wünsche Dir auch alles Gute!
        Liebe Grüße
        Iris

  4. Comment by Franzi

    Franzi Reply September 15, 2018 at 4:41 pm

    Hallo Iris, super Artikel. Auch ich habe Jura studiert und der Familie zuliebe die Karriere „geopfert“ noch dazu dem Mann zuliebe ins Ausland gezogen. Ich hatte tatsächlich lange daran zu knabbern und sowas wie Reue empfunden, aber umgekehrt würde ich auf meine Familie auch nicht verzichten wollen und auch bei uns war damals die Entscheidung, dass ich meinem Mann den beruflichen Vorrang lasse, die Richtige. Wir sind nun vor einem Jahr zurück nach Deutschland gezogen und trotz großer anfänglicher Skepsis habe ich den Weg ins Berufsleben zurückgefunden, sogar genau wie ich es mir vorgestellt habe, im öffentlichen Dienst. Diese Branche ist mit Kindern wunderbar zu vereinen und ich kann die ebenfalls nur den Tipp geben deine Fühler in diese Richtung auszustrecken, sobald du wieder in den Beruf zurück willst. Gute Juristen werden im öffentlichen Sektor oft gern gesehen. Alles Gute!

  5. Comment by Uli

    Uli Reply September 17, 2018 at 2:42 pm

    Karriereknick? Karriereende!!! War schon schwierig in der Schwangerschaft mit Arbeiten (war Wissenschaftlerin, promovierte…). Dann arbeiten mit vier Kindern? Bei den Krippenpreisen?! Hätte 9000 Franken netto verdienen müssen, um bei NULL rauszukommen. Und damals hatte die Krippe im Sommer noch fünf Wochen zu… Und Teilzeitjobs gibts oder gabs in meiner Branche keine. Hier herrschen nunmal alte Männer (oder Frauen, die dann vier Grosseltern zur Verfügung haben…). Aber das ALLERSCHLIMMSTE ist die Stutenbissigkeit der anderen Frauen. Jede Tippse, die Zeit für Kaffe und Nägel lackieren hat, hat mir erklärt, ich hätte es ja so gut, weil ich ja zu Hause nix zu tun habe. Würden wir Frauen es endlich mal auf die Reihe bringen, zusammenzuhalten, dann wäre es deutlich einfacher – für alle.

  6. Comment by Petra

    Petra Reply Oktober 12, 2018 at 7:55 am

    Hallo Iris!

    Ich kenne deine Situation nur allzu gut. Bin selbst Mutter von 4 Kindern (13, 6, 2, 2).
    Egal auf welche Stellen ich mich in meiner Firma, in welcher ich nun schon 11 Jahre arbeite, beworben habe, wurden mir Männer und kinderlose Frauen immer vorgezogen. Teilweise mit geringerer Qualifikation als meine.
    Es ist schade, dass es in der heutigen Zeit nicht möglich ist Gleichberechtigt behandelt zu werden mit Kindern.

    Ich habe heute meine Kündigung eingereicht und werde mich Anfang nächsten Jahres Selbstständig machen.

  7. Comment by Petra

    Petra Reply Oktober 12, 2018 at 8:16 am

    Hallo Iris!

    Ich kenne deine Situation nur allzu gut. Ich habe selbst 4 Kinder(13, 6, 2, 2. Ich arbeite seit 11 jahren in meiner Firma und egal auf welche Stelle ich mich beworben habe, es wurden mir immer Männer oder kinderlose Frauen vorgezogen. Teilweise mit geringerer Qualifikation. Das empfinde ich in der heutigen Zeit diskriminierend & sehr schade.

    Übrigens: Heute habe ich meine Kündigung eingereicht, den ich werde mich Anfang nächstes Jahres Selbstständig machen.

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