Alle Artikel in: Alltäglicher Wahnsinn

Kinder werden nicht als Rassisten geboren

Das ist Fakt. Denn Babys und kleine Kinder haben keine Vorurteile gegenüber dem Anderssein. In ihrer kleinen Welt spielen andere Bedürfnisse eine ausschlaggebende Rolle. Deswegen sind äußere Merkmale wie zum Beispiel Kopftuch oder andere Hautfarbe für sie völlig irrelevant. Viel wichtiger ist, dass sie sich geborgen fühlen und dass man ihre Aufmerksamkeit gewinnt. Oft reichen schon ganz einfache Dinge, wie ein herzliches Lächeln, etwas zu Essen oder ein lustiges Spiel – und schon sind sie dem Fremden freundlich zugewandt. Die Grenzen sind aufgehoben. Die Berührungsängste sind spurlos verschwunden. Der Welt ohne Vorurteile begegnen Dieses Phänomen beobachte ich bei meinem kleinen Sohn – vor allem, wenn wir gemeinsam auf Reisen sind. Und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Er hat diese kindliche wohlgesonnene Art, mit der er seiner Umwelt begegnet. Dabei interagiert er ohne jegliche Vorurteile – denn Vorurteile kennt er nicht. Soweit reicht seine Denkweise einfach nicht. Er unterscheidet nur zwischen „mag ich“ oder „mag ich nicht“. Die erste Begegnung mit einer Burka Mit 10 Monaten hat mein Kind in Malaysia das erste Mal …

Im Leben einer Mama geht es immer weiter

Im Leben einer Mama geht es immer weiter

Gestern war ein trauriger Tag. Denn ich habe eine Nachricht erhalten, die nicht so schön war. Um ehrlich zu sein, hat sie mich regelrecht umgehauen. Denn es hat sich so angefühlt, als ob ich einen Faustschlag mitten ins Gesicht bekommen hätte. Zweifelsohne bin ich solche Hiebe mittlerweile gewohnt. Denn seitdem ich Mama bin, kommen sie viel öfters. So kommt es mir zumindest vor. Dein Kartenhaus In den letzten zwei Jahren musste ich zahlreiche Hiobsbotschaften, Niederlagen & schlechte Nachrichten verkraften. Oft auch sehr kurz vor der Zielgeraden. Da denkst du, du hast es endlich geschafft – und plötzlich trifft dich erneut ein Faustschlag. Er wirft dich aus der Bahn und du liegst auf dem Boden. Und vor dir siehst du dein Kartenhaus, das ebenfalls in sich zusammenfällt. Mal wieder. Doch gestern hatte ich plötzlich den Gedanken: Ich mag nicht mehr! Ich habe keine Lust, wieder aufzustehen! Ich habe keine Kraft mehr, weiterzukämpfen! … In diesem Moment wollte ich einfach nur liegenbleiben, mich meiner Trauer, Enttäuschung & Niedergeschlagenheit hingeben und voll & ganz in Selbstmitleid versinken. Schallendes …

Diesmal gehe ich NUR für MICH shoppen – und NICHT für mein KIND

Ich habe es geschafft! Ich weiß, es grenzt fast an ein Wunder. Und dennoch habe ich die innere Stimme besiegt. Meine innere Stimme. Die immer wieder dasselbe zu mir sagt. Jedes Mal, wenn ich shoppen gehe, spricht sie zu mir. Und auch wenn ich mir felsenfest vornehme, dass ich diesmal nur Sachen für MICH und NICHT für MEIN KIND kaufe, höre ich diese merkwürdige Stimme … … Bereits kurz vorm Betreten des nächsten Ladens vernehme ich sie. Zuerst ist sie noch ganz schwach und kaum hörbar. Denn ich glaube an mein Vorhaben. Ich bin willensstark & standhaft. Und nein, ich lasse mich nicht davon abbringen. Komme, was wolle. Heute stehe nur ICH auf der Einkaufsliste. Schließlich muss sich Mami auch mal was gönnen – und der Kleiderschrank meines Sohnes platzt sowieso aus allen Nähten. Denke ich und stolziere entschlossenen Schrittes in den Laden. Doch plötzlich geschieht es. Sobald mein erster Fuß den Laden betritt, höre ich sie ganz klar und deutlich. Meine innere Stimme. Und kaum hat es auch mein zweiter Fuß geschafft, die Türschwelle …

Liebe Blogger, hört endlich auf, eure kostbaren Artikel zu verschenken!!!

Ich habe die Schnauze voll! Gestrichen voll! Denn das schamlose Ausnutzen nimmt einfach überhand. Ich spreche sowohl von zahlreichen Verlagen – die sich selber im Premium-Segment ansiedeln – als auch Agenturen mit namenhaften Kunden & riesigen Budgets. Sie wollen alle das Gleiche. Brillianten Content für wenig Geld. Wenn es gut läuft! Denn eigentlich wollen sie diesen guten Content umsonst haben. Und wo bekommen sie diesen her? Ja klar, bei uns Bloggern. Und das schlimme ist, dass viele von uns dabei mitspielen. Ein unmoralisches Angebot Gerade vor ein paar Tagen postete eine Mitarbeiterin der Agentur pr.com, die im Auftrag vom Magazin Reise aktuell handelt, folgenden Aufruf: „Gastblogger gesucht REISE-aktuell ist ein internationales Reisemagazin im Premium-Segment. Nun suchen wir für den Aufbau unseres Blogs motivierte Blogger, die unsere Leser mit persönlichen Reisegeschichten oder –Tipps inspirieren möchten. Habe ich dein Interesse geweckt? Dann melde dich doch einfach bei mir!“ Zweifelsohne, dieser Aufruf liest sich ja erstmal ganz vielversprechend. Doch die meisten Blogger werden es wohl schon seit der Überschrift ahnen, wo der Haken ist. Richtig! Auf die Rückfrage …

Liebe Mütter, nutzt die Elternzeit AUCH für euch!

Die Elternzeit ist dazu da, um sich voll und ganz aufs Baby zu konzentrieren. Stimmt. Aber die Elternzeit kann ebenfalls die perfekte Gelegenheit bieten, um AUCH etwas für dich zu tun. Dabei denke ich nicht an Dinge, wie in Ruhe einkaufen gehen, Wäsche aufhängen oder sich mal für eine Stunde auf einen Kaffee treffen. Viel mehr denke ich da an eigene Projekte, Weiterbildung, freie Entfaltung – und auch ein Stück persönliche & berufliche Selbstverwirklichung. In eine neue Rolle schlüpfen Ich weiß, dass viele Mütter anders denken. Sie wollen sich während ihrer Elternzeit von allen beruflichen Terminen und Zwängen loslösen, um zu 100 Prozent in ihre neue Mutterrolle zu schlüpfen. Dann heißt es: Ich möchte voll und ganz nur für mein Kind und meine Familie da sein. Ein schöner Gedanke. Eigentlich. Wenn er funktioniert … Ich hatte dieses Wunschdenken auch zum Beginn meiner Elternzeit. Jedoch musste ich mir schon sehr bald eingestehen, dass ich mich selber in meinem neuen Rollenbild nicht zurechtfand – und zunehmend frustrierter wurde. In den ersten Monaten konnte ich die neugewonnene Freiheit …

Brief an meinen Sohn zum 2. Geburtstag

24 Monate. 720 Tage. 17.280 Stunden. So lange bist du schon bei uns, mein kleiner Mann. Ich mag es kaum glauben – und frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Vor genau 2 Jahren um diese Uhrzeit ist bei mir die Fruchtblase geplatzt. Das signifikante Zeichen dafür, dass große Veränderungen vor unserer Tür standen. Ohne zu wissen, was uns wirklich erwartet, packten wir die Kliniktasche, setzten uns ins Auto und starteten aufgeregt einem neuen Leben entgegen. Kaum im Krankenhaus angekommen, setzten auch bereits die Wehen ein. Ein gutes Zeichen, dachte ich. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht im Klaren darüber, dass ich noch etliche Stunden überstehen musste, um dich in den Armen zu halten … Knapp 26 Stunden später war es dann soweit. Du erblicktest das Licht der Welt und mit deinem schrillen Kreischen sagtest du Hallo zu uns. Da war sie. Die besagte große Veränderung in unserem Leben. Die Welt schien stehenzubleiben Zuvor hatte ich oft gehört, dass in jenem Moment, in dem die Mutter das Kind in den Armen hält, plötzlich …

14 süße Phasen, die das Elternherz höherschlagen lassen

Mein Sohn ist jetzt fast zwei. Zweifelsohne, ein anstrengendes Alter. Denn er ist voll und ganz in seiner besten Phase angekommen: der berüchtigten Trotzphase. Die nicht umsonst, von vielen Eltern (und dem Rest der Umwelt) hochgradig gefürchtet wird. So auch bei uns zuhause. Mein Sohn schafft es, innerhalb der allerkürzesten Millisekunde von 0 auf 100 zu schalten. Soeben herrscht eitel Sonnenschein – und dann urplötzlich ziehen tiefdunkle Gewitterwolken bei uns auf. Goethes Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt ist absolut harmlos dagegen, im Vergleich zudem, was jetzt kommt … SCHREEEEEIIIIIALAAAAARM. Der Grund? Den hat mein Sohn bestimmt schon selber vergessen. Höchstwahrscheinlich hat ihm mal wieder irgendetwas nicht gepasst. In solchen Situationen (also gefühlt 1.873 Mal am Tag) singe ich stumm vor mich her. Es ist nur eine Phase. Mein Mantra. Und dabei lege ich die tonale Gewichtung auf das kleine Wörtchen PHASE. Dieses eintönige Mantra-Singen hilft mir aktuell weiter, um die nervtötende Geduldsprobe irgendwie zu bestehen. Doch zur Trotzphase kommen gerade noch zig weitere Phasen hinzu. Da wären zum Beispiel: sich unbedingt beim Frühstück die Haferflocken …

Kritik tut weh … und wie ich damit umgehe

Keiner ist perfekt. Und wir Mütter schon gar nicht. Während vor einigen Jahrzehnten, viele Frauen krampfhaft versuchten, das Bild einer heilen Bilderbuchfamilie nach außen zu präsentieren – stehen heutzutage immer mehr Mamis zu ihren Fehlern und sprechen sogar öffentlich darüber. Warum auch nicht? Denn wer ist schon perfekt. Sind es nicht gerade die Ecken & Kanten an uns, die uns menschlich machen? Und warum sollen wir nicht zu unseren Schwächen & emotionalen Tiefs stehen? Und mal ganz ehrlich, ist das Perfekt-Sein nicht schon längst aus der Zeit gekommen? Doch wenn Mami öffentlich dazu steht, dass ihr Alltag nicht dem einer Bilderbuchfamilie gleicht, dann sind die Kritiker zweifelsohne nicht mehr weit. Denn gerade Mütter untereinander können schnell zu verbalen Furien werden. Ob man sie nach ihrer Meinung fragt – oder auch nicht fragt, spielt dabei keine Rolle. Wir haben sicherlich schon alle mal so eine Situation erlebt, in der Frauen nicht einer Meinung waren. In der wir selber offenherzig oder unterschwellig kritisiert wurden. Und obwohl es meinen Blog mittlerweile bereits seit über einem Jahr gibt, bin …

Alexander Keen: 9 Dinge, die wir von Honey lernen können

Ich gestehe. Ich schaue das Dschungelcamp. Und zwar jeden Abend. Mein Mann kann es absolut nicht begreifen. Er sagt immer: So eine intelligente Frau – und da guckst du dir diesen Mist an! Ja, und zwar mit dem größten Vergnügen. Der Grund? Bei diesem TV-Format kann ich einfach so schön den Kopf ausschalten und mich berieseln lassen. Außerdem finde ich die Sendung äußerst unterhaltsam – und manchmal sogar ein wenig inspirierend. Ein Protagonist geht mir dabei nicht mehr aus dem Kopf. Na klar, wer könnte es anders sein als Alexander Honey Keen. Ein junger Vater, ganz gutaussehend, athletische Figur und ein extremer Selbstdarsteller. Vor ein paar Monaten kannte ihn absolut keiner. Doch dann kam sein legendärer (hüstel, hüstel) Auftritt bei GNTM. Honey witterte seine große Chance und sprang flink auf den Zug ich-möchte-jetzt-unbedingt-berühmt-werden auf. Seitdem ist noch nicht mal ein Jahr vergangen – und momentan sprechen Millionen von Menschen über ihn. Respekt … Und während ich so weiter über die TV-Figur Alexander Honey Keen grübele, fallen mir so einige Dinge an ihm auf, vor denen …

Brief an mein früheres Ich. Oder: die nächste Runde auf dem Karussell

Wenn ich einen ehrlichen Brief an mein früheres Ich schreiben würde, wäre der Inhalt sehr niederschmetternd. Vor allem wenn ich ihn heute schreibe. Denn das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein, sondern auch aus tiefem Schatten. So ist es nun mal. Das Karussell des Lebens dreht kontinuierlich seine Runden und dabei geht es streckenweise hochhinaus und dann wieder tiefhinab. Das Prinzip ist einfach. In der Theorie zumindest. In der Praxis gestaltet sich diese Karussellfahrt nicht immer als das pure Vergnügen – und gleicht vielmehr einer emotionalen Achterbahnfahrt. Hierzu jedoch später noch mehr … Unbeschwert, unkompliziert & vielversprechend Doch zurück zum Brief. Heute also schreibe ich einen offenherzigen Brief an mein früheres Ich. Dieses Ich ist 25 – und dementsprechend 13 Jahre jünger als mein heutiges Ich. Es befindet sich gerade im Auslandssemester in Lissabon und bis auf ein paar Vorlesungen & Seminare tagsüber und anstehende Klausuren & Hausarbeiten ist das Leben gerade relativ unbeschwert & unkompliziert. Ein bisschen lernen, viele Cafés trinken und andauernd Freunde treffen. Mal am Strand, in den Bars oder an anderen …

Zuhause angekommen. Oder: mein Problem mit der Liminalität

Der Tag danach … Heute bin ich um 3 Uhr morgens aufgewacht. Draußen war es stockdunkel und im ersten Moment überkam mich ein ungewohntes Gefühl der absoluten Orientierungslosigkeit. Ich wusste nicht, wo ich war. Dieses nicht-zu-wissen-Gefühl war für mich sehr eigenartig. Es fühlte sich an, als ob ich gerade auf dem weiten Meer treiben würde, erwischt von einer meterhohen Welle, untertauche und nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Absolut orientierungslos. Doch im zweiten Moment kam schon die Erkenntnis. Nach einer 7-wöchigen Reise durch Kambodscha und Sri Lanka gemeinsam mit meinem kleinen Sohn wachte ich das erste Mal wieder in meinem eigenen Bett auf. Komisch. Da reise ich durch ferne Länder, besuche über 30 Orte, übernachte ständig in anderen Betten, weiß nicht, wohin mich meine Reise als nächstes führt, erkunde völlig planlos die Welt. Und erst zuhause übermannt mich das Gefühl von Orientierungslosigkeit … Das Problem hat einen Namen: Liminalität Vor ein paar Tagen bin ich in einem Buch über das Wort Liminalität gestolpert. Dieser Begriff wird in der Ethnologie verwendet und beschreibt einen …

Mami bloggt feiert ersten Geburtstag

Der erste Geburtstag ist immer etwas ganz Besonderes. So ist es beim eigenen Kind – und selbstverständlich auch, wenn Mami ihren ersten Blog-Geburtstag feiert. Eine sehr gute Gelegenheit für ein paar (reflektierende) Worte … Die Geburtsstunde des heißgeliebten Babys Ist denn wirklich schon ein Jahr vergangen? Wie kann es sein? Wo sind die Tage geblieben? Mir kommt es vor, als ob es gestern gewesen wäre. Der Tag, an dem ich aufgewacht bin und dachte: Heute ist ein guter Tag, um mit einem Blog zu starten. Dieser Tag war am 8. Dezember 2015. Und als dann mein kleiner Sohn sich in sein wohlverdientes Mittagsschläfchen verabschiedete, klappte ich sofort den Laptop auf. Ich fing an zu konzipieren, entwerfen & schreiben und stürzte mich mit einer unzähmbaren Inbrunst & Leidenschaft in mein neues Projekt. Sofort merkte ich, wie gut es mir tat. Nach mehreren Monaten Schreibtisch-Abstinenz während meiner Elternzeit – zwischen Windeln, Milchflaschen und schrillem Gekreische – forderte mein Kopf ENDLICH wieder nach Input & Produktivität. So kam es zur Geburtsstunde von Mami bloggt – zwischen alltäglichem Wahnsinn …

Das Buch zum Blog: 1 Jahr Mami bloggt

Ich hatte es ja bereits angekündigt. Das ich pünktlich zu meinem ersten Blog-Geburtstag eine ganz besondere Überraschung plane. Hierfür habe ich Tag & Nacht gearbeitet. Und jetzt ist es vollbracht. Mein erstes Buch ist fertig: Mami bloggt – 1 Jahr zwischen alltäglichen Wahnsinn & fernen Reisen … Welches du ab sofort ohne wenn & aber hier kostenlos downloaden kannst. Mein großer Traum Und ja, es fühlt sich verdammt gut an, mein eigenes eBook in den Händen zu halten. Seit dem Jugendalter habe ich immer davon geträumt, wollte unbedingt Autorin werden. Doch im Laufe des Erwachsenen-Werdens rückte dieser Traum immer mehr in den Hintergrund – und verschwand irgendwann spurlos. Ich konnte mich nicht mehr an ihn erinnern. Und plötzlich hatte ich ihn komplett vergessen … Doch manchmal führen gerade die holperigen Umwege dich zurück zu deinem langersehnten Traum. So war es zumindest bei mir. Zweifelsohne ist für mich persönlich 2016 kein einfaches Jahr gewesen. So einige Hiobsbotschaften suchten mich heim, viele Steine galt es aus dem Weg zu räumen und noch immer durchlebe ich in puncto …

Kinderzahnbürsten für Kambodscha & Sri Lanka – Spendenaktion

Der Countdown läuft. In 2 Wochen sitze ich bereits alleine mit meinem 1,5-jährigen Sohn im Flieger nach Kambodscha. Und während heute die Welt stillsteht und um Fassung ringt, dass so eine Person wie Trump auf die Menschheit losgelassen wird, überlege ich mir, mit welchem klitzekleinen Beitrag ich wiederum die Welt ein Stückchen besser machen könnte. Und klar ist es naheliegend, diese kleine gute Tat mit meiner anstehenden Reise zu verbinden. Meine Tat: Kinderzahnbürsten für Kambodscha & Sri Lanka Deswegen habe ich mir im Vorfeld etwas ausgedacht. Ich bringe für die Kinder in den armen Regionen von Kambodscha & Sri Lanka Zahnbürsten mit. Wie kommt sie denn auf Kinderzahnbürsten – wirst du dich jetzt sicherlich fragen. Keine Ahnung. Irgendwie war das so eine intuitive Idee, die ich ziemlich sinnig finde. Auf meinen vielen Reisen zuvor ist mir immer wieder aufgefallen, wie schlecht die Zähne vieler Kinder in den armen Ländern sind. Und deswegen werde ich an sie anstatt Süßigkeiten eben Zahnbürsten mit lustigen Motiven verteilen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mädchen & Jungen dort …

Der Tag, an dem ich merkte, dass meine große Karriere vorbei ist

Dieser Tag war gestern. Denn plötzlich war die Erkenntnis da. Ich musste mir eingestehen, dass für mich als Mutter meine große Karriere vorbei ist. Wie du dir vorstellen kannst, traf mich diese Erkenntnis ziemlich hart. Und sogar mitten ins Herz. Denn seitdem ich im Berufsleben stehe, ist mir mein Job immer sehr wichtig gewesen. Ja, ich gestehe, jahrelang stand mein Beruf sogar an erster Stelle – auch in meinem privaten Leben. Die Karriereleiter hoch hinauf   Rückblickend betrachtet, könnte ich sagen: Ich war jung, ehrgeizig und mein Lebensinhalt war mein Schreibtisch. Denn ich wollte etwas erreichen. Hatte das persönliche Bedürfnis, die Karriereleiter hoch hinauf zu klettern. Hart dafür zu arbeiten. Zweifelsohne habe ich damals mein persönliches Glück über meine Erfolge und Niederlagen im Büro definiert. Überstunden? Kein Problem. Am Wochenende arbeiten? Kein Problem. Immer war für mich alles kein Problem. Ich habe sie immer mit nach Hause genommen, habe ihr selten ein freies Wochenende gegönnt. Sie war immer da an meiner Seite – sie verfolgte mich auf Schritt & Tritt. Meine Arbeit. Denn ich wollte …