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Mamamaa – der kleine Zauber dieses Wortes

Ja. Zweifelsohne. Es liegt ein gewisser Zauber inne. Wenn dein Kind, das erste Mal Mama sagt. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich schön. Und berührt jedes Mami-Herz, macht es butterweich und erfüllt uns mit wunderbaren Glücksgefühlen. So verhält es sich auch beim zweiten und dritten Mal, wenn das Kind Mama ruft … Doch spätestens beim 87 Mamamaa fängt sich langsam aber sicher das Gefühl an, ein wenig zu verändern. Ist nicht mehr so euphorisch und himmelhoch jauchzend. Denn das kleine Wörtchen bekommt eine vielseitige Bedeutung. Es heißt nicht nur, Mama ich habe dich so sehr lieb – sondern auch: Ich will jetzt sofort essen, wo ist mein Schnuller, mir ist langweilig, spiel mit mir, ich weiß gerade selber nicht, was ich möchte, ich kann nicht schlafen und noch vieles mehr. Universal Phrase in allen Lebenslagen Und allerspätestens nach dem gefühlten 189.998.sten Mamamaa ist es endgültig geschehen: Der anfängliche Zauber hat sich verflüchtigt. Ist verschwunden. Und was bleibt ist ein klitzerkleiner Anflug von Genervtheit. So ergeht es zumindest mir. Denn für meinen fast 1,5-jährigen Sohn ist aktuell dieses …

Klimmzüge kann er NOCH nicht

Väter sind in der Regel mächtig stolz auf ihre Kinder. Ohne Wenn und Aber. Und manchmal neigen sie dazu, ihren Stolz ins überirdische Unermessliche zu katapultieren. Dabei vergessen sie oft, dass ihre Kinder auch nur gewöhnliche Menschen sind, die ebenfalls Schwächen & Fehler haben. Das sollte eine Mama aber nicht unbedingt zu Papa sagen. Denn schnell fühlt sich dieser angegriffen und zutiefst beleidigt, wenn sein eigenes Fleisch & Blut nur ansatzweise de-perfektioniert wird. Nein, mein Sohn macht das nicht. Mein Sohn ist so toll. Ja, mein Sohn kann das schon sehr lange … Kein Wunder schließlich ist auch Papas Erbgut dafür verantwortlich, dass das eigene Kind sich so prächtig und überdurchschnittlich entwickelt, ein Genie ist – und außergewöhnlich gutaussieht. Nicht zu vergessen den unwiderstehlichen Charme, ja den hat das Kind auf jeden Fall auch von Papa geerbt. Mit stolzgeschwellter Brust Um Missverständnisse zu vermeiden. Auch Mütter sind auf ihre Sprösslinge mächtig stolz. Zweifelsohne. Doch in den meisten Fällen verhält sich deren Stolz-Gefühl – im Vergleich zu Papa, der auf dem Spielplatz mit stolzgeschwellter Brust & …

Ein Blick hinter meine Foto-Kulisse

Ich habe nicht viel Zeit. Und oft muss alles ziemlich fix gehen. Würde irgendwann eine gute Fee vor meiner Tür stehen und mir 3 Wünsche erfüllen wollen – müsste ich nicht lang überlegen. Mehr Zeit für mich. Das wär´s. Denn hätte ich mehr Zeit, über die ich freiverfügen könnte, dann könnte ich unter anderem auch wesentlich mehr Stunden für mein zweites heißgeliebtes Baby investieren: meinen Blog. Doch die gute Fee hat bis jetzt noch nicht bei uns vorbeigeschaut und dementsprechend muss ich mit meinen zeitlichen Kapazitäten auskommen. Was ich heute nicht schaffe, muss entweder nach dem Feierabend erledigt oder auf den nächsten Tag verschoben werden. Es gibt aber noch eine andere Herangehensweise, die viele Mamis in ihrem Alltag nahezu perfekt beherrschen. Diese lautet: Alles auf einmal erledigen mit einem minimalen Minimum an zeitlichem Aufwand. Was für eine irrwitzige Idee Selbstverständlich ist diese Herangehensweise nicht immer die effizienteste – und endet oft im absoluten Chaos. Dennoch praktiziere ich sie tagtäglich und komme dabei oft ins Schwitzen. So wie vor ein paar Tagen. Die Wohnung war wie …

15 liebenswerte Phasen (– die mich in den Wahnsinn treiben!)

Es ist nur eine Phase. Mein Mantra. Welches ich sicherlich 72 Mal täglich wiederhole. Stumm in meinem Kopf vor mich hersumme. Und dabei die tonale Gewichtung auf das kleine Wörtchen PHASE lege. Ja, ja, diese ulkigen, entzückenden & liebenswerten Phasen. Mein zweites Mantra, das gleich auf das erste folgt. Jedoch muss ich zugeben, dass ich diese Phasen gar nicht so ulkig, entzückend & liebenswert finde. Nichtsdestotrotz: Sie werden schon bald vergehen – denn es ist schließlich nur eine Phase. Das ist mein drittes Mantra … Sicherlich. Phasen vergehen immer. Aber ich muss schon zugeben, mein kleiner Chef, der noch nicht mal 16 Monate alt ist, hat schon so einige Macken, Allüren, Spleens, Kapriolen & Marotten entwickelt. Überzeuge dich selbst: von seinen 15 ulkigen, entzückenden & liebenswerten Phasen – (die mich in den Wahnsinn treiben): 1. Der Konquistador hinterlässt ein Schlachtfeld Sisyphos und ich teilen gerade ein schweres Schicksal. Denn so wie der König von Korinth immer aufs Neue einen schweren Stein den Berg hochwälzt und kurz vorm Gipfel dieser wieder herunterrollt – so versuche ich …

Herrlich am See die Ruhe genießen

Es war alles geplant. Und Mami sollte an diesem Tag endlich auch mal etwas Ruhe genießen. Aber erstens kommt es anders. Und zweitens als Mami denkt. Doch fange ich mal am Anfang der Geschichte an. Gestern holte ich meinen kleinen Sohn bei seiner Tagesmutter ab. Und weil das Wetter so schön war, wollte ich einen kleinen Ausflug mit ihm unternehmen. Gemütlich an einem ruhigen See in einem idyllischen Waldgebiet liegen und etwas vom stressige Arbeitstag am Laptop erholen. Also Decke, etwas Essensproviant, genügend Spielsachen eingepackt, schnell den Fahrradanhänger fertiggemacht – und los geht´s. Kaum bei der Tagesmutter angekommen, erwartet mich bereits die erste planmäßige Ungereimtheit. Normalerweise ist mein kleiner Mann nach seinem anstrengenden Arbeitstag relativ müde – na klar, den ganzen Tag spielen, hin- & herrennen und kiloweise Nudeln & Frikadellen in sich reinstopfen, kann ziemlich ermüdend sein. So war zumindest auch heute mein Plan. Und mit ein bisschen Glück, schläft er bereits auf dem Weg im Fahrradanhänger ein und Mami kann erstmal am See selber etwas dösen … Eine dunkle Wolke des Unheils zieht …

Warum ich im Badezimmer heimlich Schokolade esse

Zweifelsohne. Es gibt besser Orte – als ausgerechnet im Badezimmer Schokolade zu essen. Und zum allen übel auch noch HEIMLICH. Aber glaube mir, ich würde auch lieber genüsslich meine Schokolade in der horizontalen Lage auf der Couch schnabulieren, als sie mir irgendwo in einer dunklen Ecke reinzustopfen. Ständig in der Angst, dass ER jede Mikrosekunde um die Ecke geschossen kommen könnte. Mit fuchtelnden, ausgestreckten Armen, begleitet von einem schrillen, vorwurfsvollen Ton und einem fordernden Blick. Meins! Wie kann sie es nur wagen? Gib das sofort her! Meins! Doch Moment mal, wer ist eigentlich dieser furchteinflößender, unheilverkündender, ominöser ER? Alle Mamis (und vielleicht auch einige Papas), die ein Kind im ähnlichen Alter haben, wissen spätestens seit dem zweiten Satz – wenn nicht sogar schon seit der Überschrift – wer ER ist. Goldrichtig! Es ist mein kleiner Chef. Denn alles, was ich esse – oder nur ansatzweise wage, richtung Mund zu führen – wird mir aus der Hand gerissen. Unter lautem Protest & Geschrei. Voller Empörung, dass ich diesen Versuch nur gewagt habe. Meins! Hat sie es …