Alle Artikel in: Familienwahnsinn

14 süße Phasen, die das Elternherz höherschlagen lassen

Mein Sohn ist jetzt fast zwei. Zweifelsohne, ein anstrengendes Alter. Denn er ist voll und ganz in seiner besten Phase angekommen: der berüchtigten Trotzphase. Die nicht umsonst, von vielen Eltern (und dem Rest der Umwelt) hochgradig gefürchtet wird. So auch bei uns zuhause. Mein Sohn schafft es, innerhalb der allerkürzesten Millisekunde von 0 auf 100 zu schalten. Soeben herrscht eitel Sonnenschein – und dann urplötzlich ziehen tiefdunkle Gewitterwolken bei uns auf. Goethes Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt ist absolut harmlos dagegen, im Vergleich zudem, was jetzt kommt … SCHREEEEEIIIIIALAAAAARM. Der Grund? Den hat mein Sohn bestimmt schon selber vergessen. Höchstwahrscheinlich hat ihm mal wieder irgendetwas nicht gepasst. In solchen Situationen (also gefühlt 1.873 Mal am Tag) singe ich stumm vor mich her. Es ist nur eine Phase. Mein Mantra. Und dabei lege ich die tonale Gewichtung auf das kleine Wörtchen PHASE. Dieses eintönige Mantra-Singen hilft mir aktuell weiter, um die nervtötende Geduldsprobe irgendwie zu bestehen. Doch zur Trotzphase kommen gerade noch zig weitere Phasen hinzu. Da wären zum Beispiel: sich unbedingt beim Frühstück die Haferflocken …

Brief an mein früheres Ich. Oder: die nächste Runde auf dem Karussell

Wenn ich einen ehrlichen Brief an mein früheres Ich schreiben würde, wäre der Inhalt sehr niederschmetternd. Vor allem wenn ich ihn heute schreibe. Denn das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein, sondern auch aus tiefem Schatten. So ist es nun mal. Das Karussell des Lebens dreht kontinuierlich seine Runden und dabei geht es streckenweise hochhinaus und dann wieder tiefhinab. Das Prinzip ist einfach. In der Theorie zumindest. In der Praxis gestaltet sich diese Karussellfahrt nicht immer als das pure Vergnügen – und gleicht vielmehr einer emotionalen Achterbahnfahrt. Hierzu jedoch später noch mehr … Unbeschwert, unkompliziert & vielversprechend Doch zurück zum Brief. Heute also schreibe ich einen offenherzigen Brief an mein früheres Ich. Dieses Ich ist 25 – und dementsprechend 13 Jahre jünger als mein heutiges Ich. Es befindet sich gerade im Auslandssemester in Lissabon und bis auf ein paar Vorlesungen & Seminare tagsüber und anstehende Klausuren & Hausarbeiten ist das Leben gerade relativ unbeschwert & unkompliziert. Ein bisschen lernen, viele Cafés trinken und andauernd Freunde treffen. Mal am Strand, in den Bars oder an anderen …

Mami bloggt feiert ersten Geburtstag

Der erste Geburtstag ist immer etwas ganz Besonderes. So ist es beim eigenen Kind – und selbstverständlich auch, wenn Mami ihren ersten Blog-Geburtstag feiert. Eine sehr gute Gelegenheit für ein paar (reflektierende) Worte … Die Geburtsstunde des heißgeliebten Babys Ist denn wirklich schon ein Jahr vergangen? Wie kann es sein? Wo sind die Tage geblieben? Mir kommt es vor, als ob es gestern gewesen wäre. Der Tag, an dem ich aufgewacht bin und dachte: Heute ist ein guter Tag, um mit einem Blog zu starten. Dieser Tag war am 8. Dezember 2015. Und als dann mein kleiner Sohn sich in sein wohlverdientes Mittagsschläfchen verabschiedete, klappte ich sofort den Laptop auf. Ich fing an zu konzipieren, entwerfen & schreiben und stürzte mich mit einer unzähmbaren Inbrunst & Leidenschaft in mein neues Projekt. Sofort merkte ich, wie gut es mir tat. Nach mehreren Monaten Schreibtisch-Abstinenz während meiner Elternzeit – zwischen Windeln, Milchflaschen und schrillem Gekreische – forderte mein Kopf ENDLICH wieder nach Input & Produktivität. So kam es zur Geburtsstunde von Mami bloggt – zwischen alltäglichem Wahnsinn …

Das Buch zum Blog: 1 Jahr Mami bloggt

Ich hatte es ja bereits angekündigt. Das ich pünktlich zu meinem ersten Blog-Geburtstag eine ganz besondere Überraschung plane. Hierfür habe ich Tag & Nacht gearbeitet. Und jetzt ist es vollbracht. Mein erstes Buch ist fertig: Mami bloggt – 1 Jahr zwischen alltäglichen Wahnsinn & fernen Reisen … Welches du ab sofort ohne wenn & aber hier kostenlos downloaden kannst. Mein großer Traum Und ja, es fühlt sich verdammt gut an, mein eigenes eBook in den Händen zu halten. Seit dem Jugendalter habe ich immer davon geträumt, wollte unbedingt Autorin werden. Doch im Laufe des Erwachsenen-Werdens rückte dieser Traum immer mehr in den Hintergrund – und verschwand irgendwann spurlos. Ich konnte mich nicht mehr an ihn erinnern. Und plötzlich hatte ich ihn komplett vergessen … Doch manchmal führen gerade die holperigen Umwege dich zurück zu deinem langersehnten Traum. So war es zumindest bei mir. Zweifelsohne ist für mich persönlich 2016 kein einfaches Jahr gewesen. So einige Hiobsbotschaften suchten mich heim, viele Steine galt es aus dem Weg zu räumen und noch immer durchlebe ich in puncto …

Was für eine wahnwitzige Idee!

Chili con carne. Zum Abendessen. Und das, wo ich weiß, dass mein 1,5-jähriger Sohn ausschließlich nur noch alleine essen möchte. Es gibt so einige Momente in meinem Leben, in denen ich nicht über die Konsequenzen nachdenke. Gestern war so ein Moment. Ich hatte einfach Lust, wieder Chili con carne zu essen. Gedacht, gekocht. Gut gelaunt deckte ich den Esstisch in der freudigen Erwartung auf ein leckeres Essen. Jedoch sollte meine freudige Stimmung schon sehr bald kippen, sich in pure Verzweiflung verwandeln und in einer absoluten Ist-mir-jetzt-völlig-egal-kann-jetzt-eh-nichts-mehr-ändern-Stimmung enden. Gehen Tomatenflecken eigentlich ohne Weiteres raus? Als ich meinen kleinen Mann zum Essen rief (noch ahnte ich nicht, wie das Esszimmer bereits wenige Momente später aussehen sollte), war meine Welt noch in Ordnung. Brav setzte er sich an den Tisch, wir reichten uns die Hände und sangen Piep, piep, piep – wir haben uns alle lieb, guten Appetit und schon konnte das Festmahl beginnen. Als ich meinem kleinen Feinschmecker jedoch den ersten Löffel von dem köstlichen Chili con carne in den Mund schieben wollte, schaute er mich völlig …

1,5 Jahre – der Zeit beim Wachsen zuschauen

18 Monate. 558 Tage. 13.392 Stunden. So lange bist du schon bei uns, mein kleiner Mann. Und ich kann nicht aufhören, mich zu wiederholen. Die Zeit mit dir scheint zu fliegen. Vor 1,5 Jahren kamst du in unser Leben, machst es seitdem um ein Vielfaches bunter, aufregender und teilweise auch stressiger. Doch egal wie anstrengend die Stunden manchmal mit dir sind, am Ende des Tages, wenn ich noch mal an dein Bettchen komme, um dir einen Gute-Nacht-Kuss zu geben, bin ich jedes Mal der glücklichste Mensch auf dieser Welt. Denn du bereicherst mein Leben. Und am nächsten Morgen kann ich es kaum erwarten, dein strahlendes Lachen zu sehen, wenn ich in dein Kinderzimmer komme. Tage voller Leben Redensartlich sagt man gerne: Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben … Und ja, zweifelsohne. Du schenkst meinen Tagen sehr viel Leben. Manchmal auch etwas zu viel, aber das macht nichts, dafür sind ja auch Mamis da. Um euch kleine Menschen auf eurem Lebensweg zu begleiten. Seit 18 Monaten darf ich nun …

Mamamaa – der kleine Zauber dieses Wortes

Ja. Zweifelsohne. Es liegt ein gewisser Zauber inne. Wenn dein Kind, das erste Mal Mama sagt. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich schön. Und berührt jedes Mami-Herz, macht es butterweich und erfüllt uns mit wunderbaren Glücksgefühlen. So verhält es sich auch beim zweiten und dritten Mal, wenn das Kind Mama ruft … Doch spätestens beim 87 Mamamaa fängt sich langsam aber sicher das Gefühl an, ein wenig zu verändern. Ist nicht mehr so euphorisch und himmelhoch jauchzend. Denn das kleine Wörtchen bekommt eine vielseitige Bedeutung. Es heißt nicht nur, Mama ich habe dich so sehr lieb – sondern auch: Ich will jetzt sofort essen, wo ist mein Schnuller, mir ist langweilig, spiel mit mir, ich weiß gerade selber nicht, was ich möchte, ich kann nicht schlafen und noch vieles mehr. Universal Phrase in allen Lebenslagen Und allerspätestens nach dem gefühlten 189.998.sten Mamamaa ist es endgültig geschehen: Der anfängliche Zauber hat sich verflüchtigt. Ist verschwunden. Und was bleibt ist ein klitzerkleiner Anflug von Genervtheit. So ergeht es zumindest mir. Denn für meinen fast 1,5-jährigen Sohn ist aktuell dieses …

Ein Blick hinter meine Foto-Kulisse

Ich habe nicht viel Zeit. Und oft muss alles ziemlich fix gehen. Würde irgendwann eine gute Fee vor meiner Tür stehen und mir 3 Wünsche erfüllen wollen – müsste ich nicht lang überlegen. Mehr Zeit für mich. Das wär´s. Denn hätte ich mehr Zeit, über die ich freiverfügen könnte, dann könnte ich unter anderem auch wesentlich mehr Stunden für mein zweites heißgeliebtes Baby investieren: meinen Blog. Doch die gute Fee hat bis jetzt noch nicht bei uns vorbeigeschaut und dementsprechend muss ich mit meinen zeitlichen Kapazitäten auskommen. Was ich heute nicht schaffe, muss entweder nach dem Feierabend erledigt oder auf den nächsten Tag verschoben werden. Es gibt aber noch eine andere Herangehensweise, die viele Mamis in ihrem Alltag nahezu perfekt beherrschen. Diese lautet: Alles auf einmal erledigen mit einem minimalen Minimum an zeitlichem Aufwand. Was für eine irrwitzige Idee Selbstverständlich ist diese Herangehensweise nicht immer die effizienteste – und endet oft im absoluten Chaos. Dennoch praktiziere ich sie tagtäglich und komme dabei oft ins Schwitzen. So wie vor ein paar Tagen. Die Wohnung war wie …

12 Beweise, wie sehr sich mein Leben als Mama verändert hat

Zweifelsohne, seitdem ich Mama bin, hat sich mein Leben KOMPLETT geändert. Doch wie? Kurzes Innehalten. Und schon ist die (erschreckende) Erkenntnis da. SEHR!!! Hier mein Katalog an 12 neuen Attitüden, Eigenschaften, Begebenheiten, Errungenschaften & Marotten, die mein Leben wesentlich verändert haben: 1. Absolutes Chaos Ich liebe dieses Gefühl, wenn die Küche blitzeblank ist, das Badezimmer frisch geputzt, im Kinderzimmer alle Spielsachen ordentlich verstaut sind und die ganze Wohnung aufgeräumt ist … Leider kenne ich dieses Gefühl nicht mehr! Denn seitdem wir in unserem Heim noch einen kleinen Mitbewohner beherbergen, ist das absolute Chaos ausgebrochen. Egal in welchem Zimmer – ständig stolpere ich über irgendein Spielzeug, Klamotten liegen auf dem Boden, die Küche ist verwüstet, sämtliche Schränke & Schubladen sind leergeräumt und was war eigentlich mit Fensterputzen …? Egal, wenn sich jemand trauen sollte, uns unangekündigt (und damit meine ich mindestens eine Woche vorher) zu besuchen, ist er selber schuld. 2. Glückseligkeit Früher habe ich mir Designer-Schuhe & -Handtaschen gekauft und nächtelang auf Partys getanzt, um glücklich zu sein. Heute bin ich in puncto Glückseligkeit um …

15 liebenswerte Phasen (– die mich in den Wahnsinn treiben!)

Es ist nur eine Phase. Mein Mantra. Welches ich sicherlich 72 Mal täglich wiederhole. Stumm in meinem Kopf vor mich hersumme. Und dabei die tonale Gewichtung auf das kleine Wörtchen PHASE lege. Ja, ja, diese ulkigen, entzückenden & liebenswerten Phasen. Mein zweites Mantra, das gleich auf das erste folgt. Jedoch muss ich zugeben, dass ich diese Phasen gar nicht so ulkig, entzückend & liebenswert finde. Nichtsdestotrotz: Sie werden schon bald vergehen – denn es ist schließlich nur eine Phase. Das ist mein drittes Mantra … Sicherlich. Phasen vergehen immer. Aber ich muss schon zugeben, mein kleiner Chef, der noch nicht mal 16 Monate alt ist, hat schon so einige Macken, Allüren, Spleens, Kapriolen & Marotten entwickelt. Überzeuge dich selbst: von seinen 15 ulkigen, entzückenden & liebenswerten Phasen – (die mich in den Wahnsinn treiben): 1. Der Konquistador hinterlässt ein Schlachtfeld Sisyphos und ich teilen gerade ein schweres Schicksal. Denn so wie der König von Korinth immer aufs Neue einen schweren Stein den Berg hochwälzt und kurz vorm Gipfel dieser wieder herunterrollt – so versuche ich …

Wenn sich Minuten wie Stunden anfühlen & doch nur Sekunden vergangen sind

Gestern war so ein Tag. An dem die Zeit einfach nicht vergehen wollte. Nein. Sie wollte nicht nur vergehen. Sie schien sogar, stehenzubleiben. Ich war so hundemüde, dass ich hätte fast im Stehen einschlafen können. Ich fing an, die Minuten zu zählen. Bis mein Sohn ENDLICH ins Bett gehen würde. Blick auf die Uhr. Noch 180 Minuten. Noch nie schien mir eine Zahl, so unüberwindbar zu sein. Außerhalb des Möglichen & Machbaren. Marathonlauf als Sprint 180 Minuten? Das kam mir wie ein Marathonlauf vor – jedoch ohne Erholungsmomente. Sozusagen ein Marathonlauf als Sprint, so wie die kenianischen Läufer es gerne machen … Doch diese Ausdauer fehlte mir. Ich wollte doch nur in die Horizontale und etwas die Augen schließen. Einfach nur entspannen. Mit meinen Gedanken dahingleiten, an nichts Böses denken. Einfach nur … In solchen Momenten ist auf meinen Sohn absoluter Verlass. Er hüpft auf mir rum, zieht an meinen Haaren & kreischt mir ins Ohr. Pavarotti hätte an dieser Tonlage seine wahre Freude gehabt. Mami nicht. Zwar war ich kurzfristig wieder hellwach – doch …

Mami bloggt feiert halben Geburtstag

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich neben meinem kleinen Sohn noch ein weiteres heißgeliebtes Baby habe. Meinen Blog. Dieser fordert von mir zwar extrem viel Pflege, Aufmerksamkeit & Zeit – aber das macht nichts. Denn ich blogge mit super viel Herzblut & mindestens doppelt so viel Leidenschaft und investiere hierfür sehr gerne nahezu jede freie Minute, sodass ich kaum gemerkt habe, wie schnell die letzten Monate vergangen sind. Mir kommt es fast wie gestern vor, als ich mich aus einer undefinierbaren Laune heraus entschlossen habe, einen Mami Blog zu machen. Doch der Blick in meinen Terminkalender verrät mir, dass es heute auf den Tag genau ein halbes Jahr her ist. Wow! Die Zeit rennt. Und mit ihr wächst & gedeiht in einer rasenden Geschwindigkeit nicht nur mein kleiner Chef, sondern auch Mami bloggt. Wie es zu der Geburtsstunde kam Warum ich mit dem Bloggen angefangen habe? Ganz einfach! Aus der puren Lust am Schreiben & der schieren Freud am Kind. Am 8. Dezember 2015 wachte ich plötzlich auf – und dachte mir: Heute ist …

Herrlich am See die Ruhe genießen

Es war alles geplant. Und Mami sollte an diesem Tag endlich auch mal etwas Ruhe genießen. Aber erstens kommt es anders. Und zweitens als Mami denkt. Doch fange ich mal am Anfang der Geschichte an. Gestern holte ich meinen kleinen Sohn bei seiner Tagesmutter ab. Und weil das Wetter so schön war, wollte ich einen kleinen Ausflug mit ihm unternehmen. Gemütlich an einem ruhigen See in einem idyllischen Waldgebiet liegen und etwas vom stressige Arbeitstag am Laptop erholen. Also Decke, etwas Essensproviant, genügend Spielsachen eingepackt, schnell den Fahrradanhänger fertiggemacht – und los geht´s. Kaum bei der Tagesmutter angekommen, erwartet mich bereits die erste planmäßige Ungereimtheit. Normalerweise ist mein kleiner Mann nach seinem anstrengenden Arbeitstag relativ müde – na klar, den ganzen Tag spielen, hin- & herrennen und kiloweise Nudeln & Frikadellen in sich reinstopfen, kann ziemlich ermüdend sein. So war zumindest auch heute mein Plan. Und mit ein bisschen Glück, schläft er bereits auf dem Weg im Fahrradanhänger ein und Mami kann erstmal am See selber etwas dösen … Eine dunkle Wolke des Unheils zieht …

Warum ich im Badezimmer heimlich Schokolade esse

Zweifelsohne. Es gibt besser Orte – als ausgerechnet im Badezimmer Schokolade zu essen. Und zum allen übel auch noch HEIMLICH. Aber glaube mir, ich würde auch lieber genüsslich meine Schokolade in der horizontalen Lage auf der Couch schnabulieren, als sie mir irgendwo in einer dunklen Ecke reinzustopfen. Ständig in der Angst, dass ER jede Mikrosekunde um die Ecke geschossen kommen könnte. Mit fuchtelnden, ausgestreckten Armen, begleitet von einem schrillen, vorwurfsvollen Ton und einem fordernden Blick. Meins! Wie kann sie es nur wagen? Gib das sofort her! Meins! Doch Moment mal, wer ist eigentlich dieser furchteinflößender, unheilverkündender, ominöser ER? Alle Mamis (und vielleicht auch einige Papas), die ein Kind im ähnlichen Alter haben, wissen spätestens seit dem zweiten Satz – wenn nicht sogar schon seit der Überschrift – wer ER ist. Goldrichtig! Es ist mein kleiner Chef. Denn alles, was ich esse – oder nur ansatzweise wage, richtung Mund zu führen – wird mir aus der Hand gerissen. Unter lautem Protest & Geschrei. Voller Empörung, dass ich diesen Versuch nur gewagt habe. Meins! Hat sie es …

Beweisführung: Veränderung der Definition vom maternalen Glück

Jede Mami kennt es. Die drastische Veränderung von Prioritäten im Dasein einer Mami – vor allem wenn der Nachwuchs noch klein ist. So verhält es sich auch mit der persönlichen Definition vom maternalen Glück. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass auch hier eine gravierende Reformierung stattfindet und in den meisten Fällen auch unumgänglich ist. Denn wie heißt es so schön: Der Mensch (= Mami) passt sich seiner Umwelt (= kleiner Nachwuchs bestimmt mein Leben) und den neuen Bedingungen (= nicht mehr allein) an. Manchmal auch schneller als ihr lieb ist – aber das ist definitiv eine andere Geschichte. Anders formuliert: Ein neuer kleiner Mitbewohner führt zwangsweise zur Alternation der mütterlichen Lebensumstände, die wiederum zu einem apodiktischen Perspektivwechsel und somit auch zur Veränderung der eigenen Definition vom maternalen Glück führen. Um meine Beweisführung von der kausalen Veränderung der Definition vom maternalen Glück noch etwas präziser & fundierter zu belegen, führe ich eine weitere empirische Erkenntnis aus meinem persönlichen Repertoire an neugewonnen Erfahrungen als Mami ein. Diese lautet: Früher habe ich mir Designer-Schuhe & -Handtaschen gekauft, …