Alle Artikel in: Alltäglicher Wahnsinn

Kinderzahnbürsten für Kambodscha & Sri Lanka – Spendenaktion

Der Countdown läuft. In 2 Wochen sitze ich bereits alleine mit meinem 1,5-jährigen Sohn im Flieger nach Kambodscha. Und während heute die Welt stillsteht und um Fassung ringt, dass so eine Person wie Trump auf die Menschheit losgelassen wird, überlege ich mir, mit welchem klitzekleinen Beitrag ich wiederum die Welt ein Stückchen besser machen könnte. Und klar ist es naheliegend, diese kleine gute Tat mit meiner anstehenden Reise zu verbinden. Meine Tat: Kinderzahnbürsten für Kambodscha & Sri Lanka Deswegen habe ich mir im Vorfeld etwas ausgedacht. Ich bringe für die Kinder in den armen Regionen von Kambodscha & Sri Lanka Zahnbürsten mit. Wie kommt sie denn auf Kinderzahnbürsten – wirst du dich jetzt sicherlich fragen. Keine Ahnung. Irgendwie war das so eine intuitive Idee, die ich ziemlich sinnig finde. Auf meinen vielen Reisen zuvor ist mir immer wieder aufgefallen, wie schlecht die Zähne vieler Kinder in den armen Ländern sind. Und deswegen werde ich an sie anstatt Süßigkeiten eben Zahnbürsten mit lustigen Motiven verteilen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mädchen & Jungen dort …

Der Tag, an dem ich merkte, dass meine große Karriere vorbei ist

Dieser Tag war gestern. Denn plötzlich war die Erkenntnis da. Ich musste mir eingestehen, dass für mich als Mutter meine große Karriere vorbei ist. Wie du dir vorstellen kannst, traf mich diese Erkenntnis ziemlich hart. Und sogar mitten ins Herz. Denn seitdem ich im Berufsleben stehe, ist mir mein Job immer sehr wichtig gewesen. Ja, ich gestehe, jahrelang stand mein Beruf sogar an erster Stelle – auch in meinem privaten Leben. Die Karriereleiter hoch hinauf   Rückblickend betrachtet, könnte ich sagen: Ich war jung, ehrgeizig und mein Lebensinhalt war mein Schreibtisch. Denn ich wollte etwas erreichen. Hatte das persönliche Bedürfnis, die Karriereleiter hoch hinauf zu klettern. Hart dafür zu arbeiten. Zweifelsohne habe ich damals mein persönliches Glück über meine Erfolge und Niederlagen im Büro definiert. Überstunden? Kein Problem. Am Wochenende arbeiten? Kein Problem. Immer war für mich alles kein Problem. Ich habe sie immer mit nach Hause genommen, habe ihr selten ein freies Wochenende gegönnt. Sie war immer da an meiner Seite – sie verfolgte mich auf Schritt & Tritt. Meine Arbeit. Denn ich wollte …

Meine Link-Lieblinge im Oktober

Was für ein trostloses Wetter heute. Willkommen im November! Und damit mich der Herbstblues nicht völlig überrumpelt, lasse ich den Oktober in puncto Blog-Highlights etwas Revue passieren – und halte meine persönlichen Lieblinge fest. Es wird mal wieder reiselustig, aber auch sehr mutig und super traurig …Trotzdem wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen meiner Link-Lieblinge im Oktober: Träumst du auch schon seit sehr vielen Jahren, irgendwann die Polarlichter zu sehen? So erging es zumindest Christina vom Blog Rabaukenmami. Seit dem Walt Disney Film Bärenbrüder ist es ihr großer Traum, dieses faszinierende Lichtspektakel im hohen Norden zu bestaunen. Und da Träume dazu da sind, um irgendwann auch erlebt zu werden, setzt sich Christina mit ihrer Familie ins Flugzeug und fliegt nach Island. Doch vor Ort sagt die Wetterkarte, dass es mit den Polarlichtern sehr schlecht aussieht. Nur Regenwolken, soweit das Auge reicht. Doch manchmal muss man nur ganz fest an etwas glauben, damit es auch wirklich in Erfüllung geht … Ob Christina wirklich die Polarlichter zu sehen bekommt und wie gut ihre Fotos sind, könnt …

15 Dinge, die mich an Papa nerven

Liebe Männer, dieser Artikel ist nicht für euch gedacht. Nicht, dass ich auf meinem Blog jemanden diskriminieren möchte. Auf keinen Fall! Dennoch muss ich mir heute etwas von der Seele schreiben. Etwas, was mir an manchen Tagen zu Hause ganz schön auf die Nerven geht. Liebe Mamis, deswegen richtet sich dieser Artikel vor allem an EUCH. Denn heute möchte ich ein wenig mein Leid klagen – und von meinem alltäglichen Wahnsinn mit Papa berichten. Und ich bin mir sicher, dass ich in der einen oder anderen eine Leidensgenossin finden werde, die versteht, warum ich oft genervt bin. Aber nicht von mir! Denn ich bin ein wahrer (Roh-) Diamant. Würde jetzt Papa sicherlich felsenfest behaupten. Falsch! Denn obwohl ich wirklich froh bin, so einen tollen Mann an meiner Seite zu haben, gibt es doch viele Situationen, in denen ich die Hände über dem Kopf zusammenschlage. Hier meine Liste: 15 Dinge, die mich an Papa nerven … 1. Multitasking – gibt´s (bei Papa) nicht Ich muss mich um meinen Sohn kümmern. Völlig empört, dass ich die Frechheit …

Was für eine wahnwitzige Idee!

Chili con carne. Zum Abendessen. Und das, wo ich weiß, dass mein 1,5-jähriger Sohn ausschließlich nur noch alleine essen möchte. Es gibt so einige Momente in meinem Leben, in denen ich nicht über die Konsequenzen nachdenke. Gestern war so ein Moment. Ich hatte einfach Lust, wieder Chili con carne zu essen. Gedacht, gekocht. Gut gelaunt deckte ich den Esstisch in der freudigen Erwartung auf ein leckeres Essen. Jedoch sollte meine freudige Stimmung schon sehr bald kippen, sich in pure Verzweiflung verwandeln und in einer absoluten Ist-mir-jetzt-völlig-egal-kann-jetzt-eh-nichts-mehr-ändern-Stimmung enden. Gehen Tomatenflecken eigentlich ohne Weiteres raus? Als ich meinen kleinen Mann zum Essen rief (noch ahnte ich nicht, wie das Esszimmer bereits wenige Momente später aussehen sollte), war meine Welt noch in Ordnung. Brav setzte er sich an den Tisch, wir reichten uns die Hände und sangen Piep, piep, piep – wir haben uns alle lieb, guten Appetit und schon konnte das Festmahl beginnen. Als ich meinem kleinen Feinschmecker jedoch den ersten Löffel von dem köstlichen Chili con carne in den Mund schieben wollte, schaute er mich völlig …

1,5 Jahre – der Zeit beim Wachsen zuschauen

18 Monate. 558 Tage. 13.392 Stunden. So lange bist du schon bei uns, mein kleiner Mann. Und ich kann nicht aufhören, mich zu wiederholen. Die Zeit mit dir scheint zu fliegen. Vor 1,5 Jahren kamst du in unser Leben, machst es seitdem um ein Vielfaches bunter, aufregender und teilweise auch stressiger. Doch egal wie anstrengend die Stunden manchmal mit dir sind, am Ende des Tages, wenn ich noch mal an dein Bettchen komme, um dir einen Gute-Nacht-Kuss zu geben, bin ich jedes Mal der glücklichste Mensch auf dieser Welt. Denn du bereicherst mein Leben. Und am nächsten Morgen kann ich es kaum erwarten, dein strahlendes Lachen zu sehen, wenn ich in dein Kinderzimmer komme. Tage voller Leben Redensartlich sagt man gerne: Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben … Und ja, zweifelsohne. Du schenkst meinen Tagen sehr viel Leben. Manchmal auch etwas zu viel, aber das macht nichts, dafür sind ja auch Mamis da. Um euch kleine Menschen auf eurem Lebensweg zu begleiten. Seit 18 Monaten darf ich nun …

Mamamaa – der kleine Zauber dieses Wortes

Ja. Zweifelsohne. Es liegt ein gewisser Zauber inne. Wenn dein Kind, das erste Mal Mama sagt. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich schön. Und berührt jedes Mami-Herz, macht es butterweich und erfüllt uns mit wunderbaren Glücksgefühlen. So verhält es sich auch beim zweiten und dritten Mal, wenn das Kind Mama ruft … Doch spätestens beim 87 Mamamaa fängt sich langsam aber sicher das Gefühl an, ein wenig zu verändern. Ist nicht mehr so euphorisch und himmelhoch jauchzend. Denn das kleine Wörtchen bekommt eine vielseitige Bedeutung. Es heißt nicht nur, Mama ich habe dich so sehr lieb – sondern auch: Ich will jetzt sofort essen, wo ist mein Schnuller, mir ist langweilig, spiel mit mir, ich weiß gerade selber nicht, was ich möchte, ich kann nicht schlafen und noch vieles mehr. Universal Phrase in allen Lebenslagen Und allerspätestens nach dem gefühlten 189.998.sten Mamamaa ist es endgültig geschehen: Der anfängliche Zauber hat sich verflüchtigt. Ist verschwunden. Und was bleibt ist ein klitzerkleiner Anflug von Genervtheit. So ergeht es zumindest mir. Denn für meinen fast 1,5-jährigen Sohn ist aktuell dieses …

Klimmzüge kann er NOCH nicht

Väter sind in der Regel mächtig stolz auf ihre Kinder. Ohne Wenn und Aber. Und manchmal neigen sie dazu, ihren Stolz ins überirdische Unermessliche zu katapultieren. Dabei vergessen sie oft, dass ihre Kinder auch nur gewöhnliche Menschen sind, die ebenfalls Schwächen & Fehler haben. Das sollte eine Mama aber nicht unbedingt zu Papa sagen. Denn schnell fühlt sich dieser angegriffen und zutiefst beleidigt, wenn sein eigenes Fleisch & Blut nur ansatzweise de-perfektioniert wird. Nein, mein Sohn macht das nicht. Mein Sohn ist so toll. Ja, mein Sohn kann das schon sehr lange … Kein Wunder schließlich ist auch Papas Erbgut dafür verantwortlich, dass das eigene Kind sich so prächtig und überdurchschnittlich entwickelt, ein Genie ist – und außergewöhnlich gutaussieht. Nicht zu vergessen den unwiderstehlichen Charme, ja den hat das Kind auf jeden Fall auch von Papa geerbt. Mit stolzgeschwellter Brust Um Missverständnisse zu vermeiden. Auch Mütter sind auf ihre Sprösslinge mächtig stolz. Zweifelsohne. Doch in den meisten Fällen verhält sich deren Stolz-Gefühl – im Vergleich zu Papa, der auf dem Spielplatz mit stolzgeschwellter Brust & …

Ein Blick hinter meine Foto-Kulisse

Ich habe nicht viel Zeit. Und oft muss alles ziemlich fix gehen. Würde irgendwann eine gute Fee vor meiner Tür stehen und mir 3 Wünsche erfüllen wollen – müsste ich nicht lang überlegen. Mehr Zeit für mich. Das wär´s. Denn hätte ich mehr Zeit, über die ich freiverfügen könnte, dann könnte ich unter anderem auch wesentlich mehr Stunden für mein zweites heißgeliebtes Baby investieren: meinen Blog. Doch die gute Fee hat bis jetzt noch nicht bei uns vorbeigeschaut und dementsprechend muss ich mit meinen zeitlichen Kapazitäten auskommen. Was ich heute nicht schaffe, muss entweder nach dem Feierabend erledigt oder auf den nächsten Tag verschoben werden. Es gibt aber noch eine andere Herangehensweise, die viele Mamis in ihrem Alltag nahezu perfekt beherrschen. Diese lautet: Alles auf einmal erledigen mit einem minimalen Minimum an zeitlichem Aufwand. Was für eine irrwitzige Idee Selbstverständlich ist diese Herangehensweise nicht immer die effizienteste – und endet oft im absoluten Chaos. Dennoch praktiziere ich sie tagtäglich und komme dabei oft ins Schwitzen. So wie vor ein paar Tagen. Die Wohnung war wie …

12 Beweise, wie sehr sich mein Leben als Mama verändert hat

Zweifelsohne, seitdem ich Mama bin, hat sich mein Leben KOMPLETT geändert. Doch wie? Kurzes Innehalten. Und schon ist die (erschreckende) Erkenntnis da. SEHR!!! Hier mein Katalog an 12 neuen Attitüden, Eigenschaften, Begebenheiten, Errungenschaften & Marotten, die mein Leben wesentlich verändert haben: 1. Absolutes Chaos Ich liebe dieses Gefühl, wenn die Küche blitzeblank ist, das Badezimmer frisch geputzt, im Kinderzimmer alle Spielsachen ordentlich verstaut sind und die ganze Wohnung aufgeräumt ist … Leider kenne ich dieses Gefühl nicht mehr! Denn seitdem wir in unserem Heim noch einen kleinen Mitbewohner beherbergen, ist das absolute Chaos ausgebrochen. Egal in welchem Zimmer – ständig stolpere ich über irgendein Spielzeug, Klamotten liegen auf dem Boden, die Küche ist verwüstet, sämtliche Schränke & Schubladen sind leergeräumt und was war eigentlich mit Fensterputzen …? Egal, wenn sich jemand trauen sollte, uns unangekündigt (und damit meine ich mindestens eine Woche vorher) zu besuchen, ist er selber schuld. 2. Glückseligkeit Früher habe ich mir Designer-Schuhe & -Handtaschen gekauft und nächtelang auf Partys getanzt, um glücklich zu sein. Heute bin ich in puncto Glückseligkeit um …

15 liebenswerte Phasen (– die mich in den Wahnsinn treiben!)

Es ist nur eine Phase. Mein Mantra. Welches ich sicherlich 72 Mal täglich wiederhole. Stumm in meinem Kopf vor mich hersumme. Und dabei die tonale Gewichtung auf das kleine Wörtchen PHASE lege. Ja, ja, diese ulkigen, entzückenden & liebenswerten Phasen. Mein zweites Mantra, das gleich auf das erste folgt. Jedoch muss ich zugeben, dass ich diese Phasen gar nicht so ulkig, entzückend & liebenswert finde. Nichtsdestotrotz: Sie werden schon bald vergehen – denn es ist schließlich nur eine Phase. Das ist mein drittes Mantra … Sicherlich. Phasen vergehen immer. Aber ich muss schon zugeben, mein kleiner Chef, der noch nicht mal 16 Monate alt ist, hat schon so einige Macken, Allüren, Spleens, Kapriolen & Marotten entwickelt. Überzeuge dich selbst: von seinen 15 ulkigen, entzückenden & liebenswerten Phasen – (die mich in den Wahnsinn treiben): 1. Der Konquistador hinterlässt ein Schlachtfeld Sisyphos und ich teilen gerade ein schweres Schicksal. Denn so wie der König von Korinth immer aufs Neue einen schweren Stein den Berg hochwälzt und kurz vorm Gipfel dieser wieder herunterrollt – so versuche ich …

Wenn sich Minuten wie Stunden anfühlen & doch nur Sekunden vergangen sind

Gestern war so ein Tag. An dem die Zeit einfach nicht vergehen wollte. Nein. Sie wollte nicht nur vergehen. Sie schien sogar, stehenzubleiben. Ich war so hundemüde, dass ich hätte fast im Stehen einschlafen können. Ich fing an, die Minuten zu zählen. Bis mein Sohn ENDLICH ins Bett gehen würde. Blick auf die Uhr. Noch 180 Minuten. Noch nie schien mir eine Zahl, so unüberwindbar zu sein. Außerhalb des Möglichen & Machbaren. Marathonlauf als Sprint 180 Minuten? Das kam mir wie ein Marathonlauf vor – jedoch ohne Erholungsmomente. Sozusagen ein Marathonlauf als Sprint, so wie die kenianischen Läufer es gerne machen … Doch diese Ausdauer fehlte mir. Ich wollte doch nur in die Horizontale und etwas die Augen schließen. Einfach nur entspannen. Mit meinen Gedanken dahingleiten, an nichts Böses denken. Einfach nur … In solchen Momenten ist auf meinen Sohn absoluter Verlass. Er hüpft auf mir rum, zieht an meinen Haaren & kreischt mir ins Ohr. Pavarotti hätte an dieser Tonlage seine wahre Freude gehabt. Mami nicht. Zwar war ich kurzfristig wieder hellwach – doch …

Meine Challenge: 124 Tage ohne Creme

Es ist Zeit. Für eine (kleine) Herausforderung in meinem Leben. Denn manchmal gibt es Lebensphasen, in denen Mami sich fordern möchte, um wieder ein gewisses Bewusstsein zu bekommen. Gedacht. Getan. Und so habe ich mir eine ganz besondere Challenge ausgedacht – die mich sicherlich an meine Grenzen bringen wird. Diese lautet: 124 Tage ohne Creme. Keine Angst. Mein Blog wird jetzt kein Beauty-Blog 😉 Midlife-Crisis? Warum willst du 124 Tage auf Creme verzichten? Bist du gerade in der Midlife-Crisis? Fragt mich Papa völlig verständnislos, als ich ihm von meinem Vorhaben erzähle. Ich sehe ihm an, dass er sich selber fragt, ob er sich jetzt Sorgen um seine Frau machen müsste. Geht es ihr wirklich gut – oder ist sie gerade kurz davor, durchzudrehen. Oder noch schlimmer: Wird sie jetzt eine absolute Öko-Tante …? Midlife-Crisis? Nur weil ich angefangen habe, meinen Café neuerdings mit Kokosöl zu trinken, morgens wieder Yoga mache, meine Haare nicht mehr föhne, ein Buch über Ayurveda auf meinem Nachtisch liegt und der 40. Geburtstag sich mit großen Schritten heranschleicht? Vielleicht … Ich …

Die Suche nach Mr. Sinn

Entschuldigen Sie, haben Sie Mr. Sinn gesehen? Was für ein Zufall – Sie sind gerade auch auf der Suche nach dem Sinn und können ihn nicht erkennen? Ja, richtig, das ergibt gerade alles gar keinen Sinn … Es gibt Situationen im Leben, in denen es sehr schwer ist, zu erkennen, warum bestimmte Ereignisse geschehen. Welchen tieferen Sinn sie verfolgen. Und weshalb ausgerechnet ich diese Erfahrung machen muss. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt Richtig! Nichts geschieht ohne Grund, so heißt es zumindest im Volksmund. Bedeutet: Alles hat seinen Sinn. Ob Veränderungen, Schicksalsschläge, schlechte Nachrichten, Unglück oder Hiobsbotschaften – sie alle kommen nicht ganz zufällig daher, klopfen an unserer Tür und fordern uns heraus. Nein, sie verfolgen einen (tieferen) Sinn. Soweit die Theorie … Doch wie sieht es in der Praxis aus? Die Sinn-Phrase impliziert, dass ich irgendwann in der Zukunft erkennen werde, warum etwas Bestimmtes in der Vergangenheit geschehen ist. Soweit, so gut. Aber was ist mit der Gegenwart? Wenn ich jetzt trotz sämtlicher Anstrengungen & Bemühungen nicht erkenne, weshalb es geschieht. Warum gerade ich so herausgefordert …

Mami bloggt proudly presents: mein neues Logo

Ja, ich habe es getan. Und es war auch längst überfällig. Ich habe mir ein neues Logo gegönnt. Sozusagen mein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Zwar war ich erst mal etwas am Hin- & Herüberlegen, ob ich wirklich so viel Geld hierfür ausgeben möchte. Aber schlussendlich hat mein Bauchgefühl die Rationalität übertrumpft – und gute Arbeit hat halt ihren Preis. Als ich Papa von meiner Idee erzählte, mir zum anstehenden 38 Geburtstag ein Logo zu schenken, war er hellauf begeistert. Wieso? Na, klar – er witterte sofort seine Chance, sich am Geschenk zu beteiligen und dementsprechend keine lästigen Gedanken über ein blödes Geburtstaggeschenk machen zu müssen 😉 Gesagt. Getan. Und so beauftragte ich den Grafiker meines Vertrauens (vielen Dank noch mal an dieser Stelle für die tolle Arbeit) mit wagen Vorstellungen, wie es aussehen könnte. Und eh ich mich versah, hatte ich so einige Vorschläge, wie das zukünftige Logo von Mami bloggt aussehen könnte. Ich muss zugeben, da waren schon ein paar sehr gute Ansätze dabei und am liebsten hätte ich gleich mindestens zwei Logos bestellt. Aber nun …